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 ·  Quelle: Moog

Moog hat mitgeteilt, dass die traditionsreiche Firma die Produktion ins Ausland verlagern wird, wenn Trumps neue Steuer auf Importe aus China am 6. Juli Wahrheit werden sollte.

Synth Steuer

Das Problem ist, dass das Team um Trump satte 25% Zoll bzw. Steueraufschlag beim Import auf Produkte wie PCBs aus Fernost (China) erheben will. Und aus China kommen heutzutage die meisten Bauteile aus den Synthesizern, denn so preiswert fertigt sonst kein anderes Land (mit all den Nachteilen). So müssen Firmen, die aus China importieren, die Preise anheben, damit sie den gleichen Gewinn machen können. Oder aber eine andere Lösung finden. Bei Moog wäre das die Fertigung im Ausland.

Im Newsletter fordert Moog alle auf, ihren „Offiziellen“ zu schreiben. Das gilt für die US-Bürger, die nur so etwas politisch bewegen können. Es gibt dazu einen Vordruck – falls hier jemand aus den USA mitliest.

moog employees

Moog baut seit über 60 Jahren Synthesizer in den USA und hat 100 Mitarbeiter in Asheville, North Carolina. Wenn Moog in den USA PCBs kaufen würde, dann wären die Preise 30% höher, als wenn es aus Übersee gekauft wird. Und die sind auch noch mal mit Bauteilen aus China gefertigt und dürften dann auch noch teurer werden.

Das dürfte nicht nur Moog treffen, sondern auch andere Firmen wie Pittsburgh Modular, Make Noise oder Malekko Heavy Industries, die noch (?) in den USA fertigen. Vielleicht ist das mit dem Importzoll in einer globalisierten Welt doch nicht so die beste Idee?

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2 Antworten zu “Verlegt Moog wegen der neuen US-Steuern die Produktion ins Ausland?”

  1. Desolate sagt:

    Das ist die beste Reaktion: Harley Davidson macht’s genauso! Bravo! :-)

  2. claudius sagt:

    Kritik unter dem üblichen Alias ist nicht drin?

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