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Fender Mahogany Offset Telecaster Nice Shot

Japan Telecaster  ·  Quelle: gakkigai / Youtube

Immer wieder veröffentlicht Fender interessante Modelle, die eine Kombination aus zwei älteren Modellen ist. So zuletzt die Telemaster, eine JM mit Telebody und nun auch die Offset Telecaster, die eine Telcaster mit Jazzmaster-Body daher kommt. Nichts Neues im Fender-Kader, aber die Limited Edition aus Japan ist wirklich schmuck anzusehen.

Fender Mahogany Offset Telecaster

Zuerst das Wichtigste: Body und Hals mit U-Profil sind komplett aus Mahagoni, lediglich das Griffbrett mit 10“ Radius ist Palisander und hebt sich dadurch optisch angenehm ab. Man muss zugegeben auf die Optik stehen, aber braun in braun und „natur“ ist doch schon sehr dufte. Nur schade, dass die Buchse fürs Kabel wie bei der Tele unten an der Seite angebracht wird, Bodyfront ist mir nach vielen Experimenten doch am liebsten.

Als Pickups hat sich Fender für einen Mix aus Tele Singlesoil am Steg und Soapbar P90 am Hals entschieden. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber die Konstellation gab es noch nie auch nur in einer Telecaster. Die Modern Player Tele hatte immerhin zwei dieser Soapbars.

Schön, dass auch mal ein Sondermodell nach Deutschland schwappt und dann gleich aus Japan kommt. Sonst sind die immer nur dem US-Markt vorbehalten, selten auch mal UK. Im Laden wird die Fender Mahogany Offset Telecaster 1129 Euro kosten. Für ein Japan Sondermodell nichtzu viel, sondern eher auf Mexiko 60th JM Niveau.

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9 Antworten zu “Tele meets Jazzmaster meets Mahagoni – Fender Mahogany Offset Telecaster”

  1. Dave sagt:

    Moin,
    ich habe mir jetzt die MIM 60TH Anniversary Jazzmaster in schwarz geholt. Wirklich eine gute und echte schöne Jazzmaster. Sehr sauber verarbeitet. Die Pearloid Blocks Inlays mit dem Binding sind der Hammer. 3,58 Kilo allerdings aus 2 bis 3 Teilen (wenn ich es richtig durch den Lack erkenne). Super Neckpickup – Bridge etwas dünn und einen ticken zu leise – klingt aber gut. Kein Buzz der Bridge und das Tremolo ist ordentlich. Allerdings hat die J. eine echt hohe Seitenlage (und ich mag es eigentlich gerne hoch!). Da kommt jetzt ein neuer Sattel aus Knochen drauf, Hals etwas geshimmt und eventuell doch noch eine Mastery Bridge. Vielleicht bleibt auch die Originale. Diese scheint für mich ok zu sein (WUNDER!). Ach – der Hals (auch Nitro?) ist etwas sticky und der Nitro Body recht empfindlich … mich stört es nicht ;) Das Binding ist etwas „kantig“. Da werde ich eventuell die Kante (wirklich nur ganz leicht) brechen.

    Klingt jetzt alles gar nicht so positiv? Ist aber für mich persönlich einer der besten Jazzmaster seit langem … 

    • claudius sagt:

      Moin zurück. Hast du schonmal die Staytrem Bridge probiert? Nicht so üppig wie die MAstery, eher wie die der Mustang, nur mit der richtigen Wölbung. Passt perfekt auf meine RW. Ab Werk Aging ist nicht so mein Ding, aber die JM ist die beste, die ich jemals in den Händen hatte. (waren immerhin 5 in meinem Besitz, bis die kam und alle anderen verdrängt hat)

      • Dave sagt:

        Moin Claudius, nein die staytrem habe ich noch nicht probiert. Mich haben die kleinen „Plastik Unterlegscheiben“ immer irritiert. Sollen die die Federn ersetzen? Finde Plastik in der Bridge recht uncool. Und welche JM meintest Du jetzt sei die Beste? Die MIM anniversary? (Sorry bin etwas neben der Spur bei dem Wetter)

        • claudius sagt:

          Natürlich ist meine die beste! ;) Ich spiele eine Road Worn MIM. Auch wenn ich Aging ab Werk echt nicht toll finde, die liegt super in der Hand, klingt sahne und man muss nicht wie mit einem rohen Ei umgehen, wenn man mal irgendwo andutzt.

          • Dave sagt:

            Ok mein Gehirn ist etwas bei der Hitze geschrumpft – hatte die RW = Road Worn nicht im Blick. Die gibt es ja auch noch ;) Die kenne ich nur als Strat. Und die ist – bis auf die PickUps – ganz ordentlich.

            Zitat:
            „und man muss nicht wie mit einem rohen Ei umgehen, wenn man mal irgendwo andutzt.“ – mache ich auch nicht! Die sieht bei mir in 4 Monaten aus wie „sau“. So muss es auch sein. Ist ja ein Gebrauchsgegenstand!

            Aber noch einmal zur Staytrem:
            Machen die Unterlegscheiben keinen Stress?

            Wie sieht es mit Abnutzung aus? Oder bei großer Hitze (Scheinwerfer auf flachen Club-Bühnen)? Vielleicht klingen die Fragen etwas blöd – aber ich verstehe einfach nicht warum es da keine Lösung aus komplett Metall gibt!?!?!
            Hast Du Erfahrungen mit der Mastery und mit der Staytrem?
            Wie gesagt ich habe nur Mastery Erfahrungen. Vielleicht bringst Du mich ja auf einen neuen Weg …

            Gruß Dave

          • Dave sagt:

            Genau die! Und an den Intonationsschrauben ist doch eine Kunststoffscheibe. Text vom Hersteller (Quelle siehe Link von Claudius):„Intonation screws securely retained without springs. On the standard bridge the saddle adjusting screws can often vibrate loose and even fall out, this will not happen with the Staytrem bridge, the screws are securely held in place by our unique retaining discs.“
            Meine Sorge ist jetzt: 3x dran geschraubt und „ausgenudelt“. Oder?

          • claudius sagt:

            Siehste, das ist mir noch nicht einmal aufgefallen. Schraubte sich aber astrein und so oft geh ich da nicht ran. Eigentlich nie, weil ich immer die gleichen Saiten spiele und so oft ist die Gitarre ja auch nicht bei der Kur. ;)

          • Dave sagt:

            Ok. Danke für die Info. Eine schwere Entscheidung. Die Mastery kenne ich halt. Ist aber nicht gerade günstig. Gruß Dave

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