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DOCtron IMC – Martin Stimming's Instant Mastering Chain

DOCtron IMC – Martin Stimming's Instant Mastering Chain  ·  Quelle: DOCtron

DOCtron IMC steht für „Martin Stimming’s Instant Mastering Chain“ und ist quasi die „Geheimwaffe“ des Künstlers aus Hamburg. Dessen Bestandteile werden nun nicht nur gelüftet, sondern sind im Gesamtpaket für alle erhältlich – vorausgesetzt ihr verfügt über das nötige Kleingeld.

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DOCtron IMC – Martin Stimming’s Instant Mastering Chain

Die Mastering-Kette bestehet zunächst aus einem 2-Band-EQ, der nach britischem Vorbild gebaut wurde und mit Low- und High-Shelf-Filtern arbeitet. Mit einem der drei roten Buttons an der Seite schaltet ihr diesen bei Bedarf auch auf Bypass.

Ein VCA-Bus-Kompressor im SSL-Stil mit Auto-Release-Funktion und einem Button für Feedback und Feed-Foward bildet die nächste Sektion. Für den Kompressor steht auch ein Sidechain mit Return- und Send-Eingängen zur Verfügung.

Den laut Stimming wichtigsten Teil nehmen aber Lundahl Ausgangsübertrager ein, die einen regelbaren Drive anbieten und die Gain Reduction erledigen.

DOCtron IMC – Martin Stimming's Instant Mastering Chain

DOCtron IMC – Martin Stimming’s Instant Mastering Chain

Alle Ein- und Ausgänge sind für 6,35 mm Klinke ausgelegt, die einzige Ausnahme bildet der Kopfhörerausgang für Miniklinke. Warum der auf der Rückseite sitzt, kann uns Martin bei Gelegenheit bestimmt mal am besten selbst erläutern.

Der komplett mit einem analogen Signalpfad arbeitende IMC wiegt gerade mal 990 Gramm und ist 56 x 146 x 142,5 mm groß. Das Gehäuse soll robust sein und sich auf der Bühne bewähren. Da Stimming diese Hardware ja schon seit einiger Zeit bei Live-Gigs benutzt, habe ich da keinen Zweifel. Gewicht und Maße kommen reisenden Artists jedenfalls sehr entgegen.

DOCtron IMC – Martin Stimming's Instant Mastering Chain

DOCtron IMC – Martin Stimming’s Instant Mastering Chain

Martin Stimming’s Instant Mastering Chain soll sich eben nicht nur im Studio gut machen, sondern genauso für den Live-Einsatz taugen, speziell wenn ihr ausschließlich mit Hardware spielt. Ich kann mir den dabei aber auch gut nach einem Audiointerface vorstellen, wenn Ableton Live die Zentrale bildet. Der Kompressor, die EQs und die Transformatoren fügen bestimmt einiges an Wärme und Druck zum Signal hinzu.

Klingt lecker, oder? Dann kommen wir mal zu der Sache mit dem Preis …

Verfügbarkeit und Preis

DOCtron IMC könnt ihr jetzt für 2799 Euro bestellen. Aktuell werden nur Bestellungen aus Europa entgegengenommen. Die Lieferzeit für die in Mittelfranken handgefertigten Geräte beträgt sechs bis acht Wochen.

Auf der Superbooth 21 könnt ihr euch die Hardware in der Booth W240 anschauen.

Weitere Infos über DOCtron IMC

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10 Antworten zu “Superbooth 21: DOCtron IMC – Martin Stimming’s Instant Mastering Chain”

  1. Edgar Marton sagt:

    Aber wieso denn? Der Preis ist doch moderat. Ein Telefunken Rack ist auch nicht billiger. Für deutsches High End Audio muss eben gezahlt werden. Das war schon immer und schon immer richtig so. Der ganze Equipment-Markt ist eben schon viel zu lange von Billigheimern wie Behringen und Konsorten korrumpiert.

    • TBS sagt:

      Was soll man da noch sagen, wer Qualität kaufen will und einen Namen und ein bestimmtes Design, der wird da bestimmt glücklich werden, es wird eben so auch wie bei den Autos sein, man kann sich einen Sportwagen kaufen oder ein normales Auto, man kommt mit beiden an sein Ziel, es ist nur eine Frage des Geldbeutels, der Kreativität, wie man an sein Ziel kommt oder man sieht es wie im Motorsport, die letzten 10 % kosten ziemlich viel Geld.

  2. Bernie sagt:

    Ist doch günstig! Nicht wenige zahlen das an Miete. :)

    • donnie sagt:

      lieber bernie, ohne dir zu nahe treten zu wollen, in was für abgehobenen sphären schwebst du denn ? ich zahle 320 euro miete. und ich sehe das realistisch. es muss weder zuper billig wie behringer sein, noch super teuer, jenseits von 2k. ich wünschte mir einen mittelweg, für den mittelstand sozusagen. auch wenn das für mich trotzdem unbezahlbar bleibt. da bin ich nicht egoistisch.

      • Philipp sagt:

        Ich denke das war sarkastisch gemeint.
        Generell, wer das Geld hat und es dafür ausgeben möchte, bitte. Mir wäre es zu teuer und ich würde die Chain mit Waves/SSL plugins aufbauen Ob man einen Unterschied über die PA im Live Betrieb hört, denke ich wohl nicht.

  3. TBS sagt:

    Ach wie konnte ich nur, ich habe Behringer, ach ja jetzt weiß ich wieder warum.

    Ich kann mir solche Höhenflüge nicht leisten und wenn ich es könnte würde ich es nicht machen.

    Zu teuer das Spielzeug. Aber das Ding ist ja auch nur für die Großen von den Großen gedacht, man soll an solvente Kunden damit ansprechen.

    Ist ja auch Corona und man braucht auch andere Einnahmequellen. So ein Studio kostet Geld an Unterhaltung.

    ;)

  4. klaus sagt:

    Zwei Faktoren bestimmen hauptsächlich die Kosten (und damit den Preis) von analoger Elektronik:

    1.Stückzahl:
    Design, Layout, Prototyp, Redesign, Layout, Prototyp (beliebig oft), Einmalkosten für Leiterplatten, Bestückung, Testgerät. Evtl. Werkzeugkosten für Gehäuse, usw. Da kommen leicht 5 – stellige Beträge zusammen. Da kann man sich den Unterschied ausrechnen, wenn ich das auf 20, 100, oder 1000 Geräte verteilen muss (bei vielen tausend, wie bei Behringer spielt das dann irgendwann keine Rolle mehr).

    2. Selektierte Bauteile
    Widerstände, Transistoren, Kondensatoren usw. kosten in „normal“ nur Cent-Beträge, manchmal Zehntel Cents. Dann haben die eine Toleranz von bis zu 30%. Das ist für viele Anwendungen, vor allem in digitalen Schaltungen egal. Bei Audio sieht das anders aus, da taugt das nicht (vor allem bei „high end“ wie hier). Die auf Toleranzen im % Bereich ausgemessenen krieg ich aber oft gar nicht und wenn dann kosten die bis zum hundertfachen der „normalen“. Klar, es sind dann immer noch erst einzelne Euros, aber das läppert sich …
    Glaube nicht, dass der Kollege da groß was an der Kiste verdient, wenn er nicht mindestens ein paar hundert Stück davon verkauft …

  5. Jo sagt:

    Was man bei dem Gerät bekommt, rechtfertigt sicher den hohen Preis, geradse, wenn man den Alleinstellungsstatus in Betracht zieht, was das „Packmaß“ betrifft.
    Ich bin allerdings mit meiner Analog Heat und dem OTO Boum gut bedient.

    • Dirk B. sagt:

      Wobei das hier aus meiner Sicht schon noch mal was anderes ist. Das Wort Mastering ist ja nicht ganz ohne Grund im Produktnamen.

      • Jo sagt:

        Meiner Erfahrung nach befinden sich in guten Masteringstudios Geräte, die wesentlich tieferer und differenziertere Eingriffsmöglichkeiten bieten und grösstenteils auch in ganz anderen Preiskategorien zuhause sind.
        Laut Produktvideo wurde dieses Gerät in erster Linie auf Stimmings Live-Bedürfnisse zugeschnitten.

        Ich denke, der Begriff „Mastering“ ist hier eher marketingtechnisch gewählt.
        Ich bin jedenfalls auf die ersten Reviews gespannt.

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