von Lasse Eilers | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
stg/soundlabs Boat Rocker

stg/soundlabs Boat Rocker  ·  Quelle: stg/soundlabs

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Mit dem Boat Rocker präsentiert stg/soundlabs (Suit and Tie Guy) eine Lösung für alle, die ein leeres Moog Eurorack-Case herumliegen haben. Boat Rocker ist eine Stromversorgung für bis zu zehn Module, die speziell für die Cases von Mother-32, DFAM und Co. konzipiert ist. So wird aus einem leeren Gehäuse eine nützliche Erweiterung für dein System.

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stg/soundlabs Boat Rocker

stg/soundlabs ist die Firma des „Suit and Tie Guy“ Eric Williamson, der unter anderem auch Organisator der Synthesizer-Messe Knobcon in Chicago ist. Er hatte den Boat Rocker bereits auf der NAMM 2019 vorgestellt; verfügbar ist die Stromversorgung allerdings erst jetzt. Diese Nachricht dürfte alle freuen, die einen Moog Mother-32 oder DFAM besitzen und den Synth aus dem Case ausgebaut und in ein größeres System eingebaut haben. Auch für die Cases der Moogfest-Raritäten Subharmonicon, BFAM und Spectravox passt der Boat Rocker. Das leere 60-HP-Gehäuse von Moog erhält damit eine maßgeschneiderte Stromversorgung mit 2 x 5 Anschlüssen.

stg/soundlabs Boat Rocker

Zwei getrennt regulierte Blöcke mit je 5 Anschlüssen

Der Boat Rocker wird über ein beiliegendes externes 15-Volt-Netzteil mit Strom versorgt. Die Stromversorgung stellt zwei unabhängig regulierte Blöcke mit je fünf Anschlüssen und den Bussen +12 V, -12 V und +5 V bereit. Jeder Block stellt mindestens 500 mA pro Bus zur Verfügung, sodass im gesamten Case auf jedem Bus 1 A verfügbar ist. Die Aufteilung auf zwei Blöcke bietet die Möglichkeit, übersprechungsanfällige Module voneinander zu trennen. Gerade in einem so kleinen Case ist das sehr praktisch.

Außerdem ist ein STG Sync Bus integriert, der auf vier der Anschlüsse verteilt wird. Er wird von der rückseitigen Klinkenbuchse des Moog Cases gespeist und folgt der Spezifikation von Arturia und Behringer (Tip: 24 ppqn Clock / Ring: Run Gate / Sleeve: Masse).

Mitgeliefert werden drei Schrauben zur Montage der Stromversorgung im Case. Auch 20 quadratische M3-Muttern sind dabei, damit man überhaupt eine nennenswerte Zahl von Modulen im Case befestigen kann.

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Derzeit ist der Boat Rocker nur für Original-Cases von Moog verfügbar, die mit den betreffenden Synthesizern ausgeliefert wurden. Laut stg/soundlabs sind für die Zukunft Varianten für von Moog angebotene Leergehäuse, Gehäuse von Behringer und sonstige Cases geplant.

Preis und Verfügbarkeit

Der Boat Rocker ist auf der Website von stg/soundlabs zum Preis von 199 US-Dollar bestellbar. Derzeit ist mit einer Vorlaufzeit von ca. zwei Wochen zu rechnen.

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4 Antworten zu “stg/soundlabs Boat Rocker: Drop-in-Stromversorgung für Moog Cases”

    Müller sagt:
    0

    Hallo 199€ für eine Stromversorgung ohne Gehäuse ? Geht’s noch? Behringer bietet demnächst ein komplettes 160HP Gehäuse im tollen Desktop Format für 269€ an und da ist eine fette Stromversorgung bereits vorhanden!

      crispbrown sagt:
      0

      ja, der preis ist zwar etwas hoch – allerdings kein wucher und branchentypisch für eine kleine firma. behringer als preisvergleich zu nehmen ist massiv unfair, der wird IMMER günstiger sein. man kann also selbst entscheiden, ob man kleinen firmen eine chance gibt, oder ob man diese mit der behringerkeule niederschlägt. zumal sich hier jemand nachhaltig gedanken gemacht hat. ich finde behringer trotzdem gut, bitte richtig verstehen.

        Lasse sagt:
        0

        Ich stimme dir zu, zumal es hier ja darum geht, eben kein neues Case zu kaufen, sondern ein Case weiter zu nutzen, das man ohnehin schon hat.

    Kobi Kobsen sagt:
    0

    Ja da gibts auch noch eine kleine Rackbrute 3U für 250 (Case mit Power) oder die 4U von Intellijel die eigentlich für diese Anwendung wirklich perfekt sind – für gut 300€.

    Wüsste auch keinen Fall für so ein Ding das 200€ kostet, aber auch da werden sich vermutlich Käufer finden, die ich gerade nicht auf dem Schirm habe :)

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