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In der Artist Verison fehlt die Waveform-Ansicht im Mixer  ·  Quelle: steinberg.de

Vor gut einem Monat ist Cubase 8 erschienen. Nun reicht Steinberg offiziell die abgespeckte Version mit geringerem Funktionsumfang nach. Trotz der Beschränkungen kommt hier eine ausgewachsene DAW mit Features, die dem Großteil der Musiker ausreichen sollte.

Cubase Artist 8 verfügt über dieselbe Audio-Engine wie der große Bruder Pro 8 und löst mit 32 Bit und 192 kHz auf. Statt unbegrenzten Spuren ist der Nutzer auf 64 Audiospuren und 128 MIDI-Spuren begrenzt. Dabei können aber nur 32 Inputs aufgenommen werden. Die Gruppen sind ebenfalls auf 32 Kanäle begrenzt.

Im Mixer fehlen die Wave Meter, die VCA-Fader und das EBU-konforme Metering. Auch die komplette Control Room Funktionen fehlen. Dass der 5.1 Surround Support fehlt, ist man ja von den Vorgängern gewohnt, dass aber beim Automationssystem in der Vergleichstabelle zwischen der Pro und Artist Version ein Strich für „fehlt“ eingetragen ist, macht mich etwas stutzig. Heißt das, dass man keine Automation fahren kann? Das wäre natürlich ziemlich mies. Vielleicht ist man aber auch nur auf den manuellen Modus beschränkt.

Im Lieferumfang befinden sich 53 statt 73 Audio-Plugins, es fehlt die komplette Riege an Multiband-Effekten und der Voxengo Curve EQ. Die Gruppeneditierfunktion und VariAudio sind leider auch ausgespart. VST Connect SE3 ist auch nur Nutzern der Pro Version vorbehalten. Ein wenig dreist finde ich, dass auch der Fraunhofer MP3 Codec nur in der Pro Version beiliegt – beim OMF Im- und Export verstehe ich das ja noch.

Dennoch, für 299 Euro im Steinberg Shop oder 289 Euro bei Thomann, bekommt man hier genug Funktionen, um seine Lieder zu produzieren, mixen und zu finalisieren. Auch für Cubase Artist 8 benötigt man den Steinberg eLicenser USB-Dongle.

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