von Julian Schmauch | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Spotify Wrapped 2021: Nützliches Tool oder nerviger Marketingmove?

Spotify Wrapped 2021: Nützliches Tool oder nerviger Marketingmove?  ·  Quelle: Spotify

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Die Timelines sind voll von Screenshots von Spotify Wrapped 2021. Der individuelle Jahresrückblick des Musik-Streaming-Giganten ist seit gestern online. Dort wird allen Spotify-Usern die Lieblingslieder und -bands aus 2021 angezeigt. Schöner Jahresrückblick oder nervige Markektingmasche?

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Spotify Wrapped: persönliche Lieblings-Acts aus 2021

Spotify Wrapped 2021: Nützliches Tool oder nerviger Marketingmove?

Wrapped 2021 ist überall!

Der Jahresrückblick „Wrapped“ von Spotify ist mal wieder omnipräsent. In der App-Version (Windows, macOS, iOS und Android) ist seit gestern das große gelbe „Wrapped“-Banner zu sehen. Dort bekommen alle Nutzer und Nutzerinnen die Songs, Bands und Acts präsentiert, die in den vergangenen zwölf Monaten die meist gehörten waren. Und zwar bei jedem einzeln!

Und so sind die Timelines auf Twitter, Instagram und Facebook voll von Bands, die sich für Millionen gehörte Minuten bedanken. Auch viele User posten Screenshots ihrer Lieblings-Songs. Eine coole Gelegenheit, neue Songs kennen zu lernen und die Lieblingsband zu feiern oder nerviger Markteting Move von Spotify, was meint ihr?

Spotify: viele Bands fordern gerechtere Bezahlung

Einen faden Beigeschmack haben die gigantischen Streaming-Zahlen für viele Bands trotzdem. Denn was am Ende bei ihnen finanziell ankommt, ist nicht viel. Immer wieder fordern Verwertungsgesellschaften, Künstlerorganisationen und Musiker die Streamingdienste zu gerechteren Verteilungen auf.

Bei über 60.000 neuen Songs jeden Tag auf Spotify wächst natürlich die Menge an Acts, auf die verteilt werden muss. Aber es gibt Versuche, die Verteilung gerechter zu gestalten. Bis jetzt schüttet Spotify nämlich das meiste Geld an die Acts aus, die global am meisten gestreamt wurden. Seit einiger Zeit experimentiert zum Beispiel der Streaming-Dienst Deezer mit dem Konzept „User-Centric Streaming“, das eben diese gerechtere Verteilung verspricht. Dabei bekommen die Acts, die man selbst am meisten hört, auch den größten Anteil des monatlichen Abos ausgeschüttet. Ist das eine bessere Lösung?

Alle Infos über Spotify

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Bildquellen:
  • Die globalen Charts der meist gestreamten Acts und Alben.: Spotify
  • Nostalgie pur! Die meist gestreamten Alben, die älter als 20 Jahre sind. : Spotify
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2 Antworten zu “Spotify Wrapped 2021: Nützliches Tool oder nerviger Marketingmove?”

    Marc sagt:
    0

    Ich frage mich schon seit längerer Zeit, ob Spotify nicht so etwas wie der “Audio McDonald’s” ist, also einfache, schnelle Kost für den schnöden Konsum und die nahezu überall und allzeit verfügbare aurale Befriedigung, ohne das Hirn einschalten zu müssen. Was auch immer jene Company auch tut, dem Großteil der Musikschaffenden nutzt das nicht – ebensowenig, wie es dem arbeitenden Angestellten der für McDonald’s arbeitenden Brötchenmanufaktur etwas nutzt. Geld zu verdienen ist okay, aber nicht so, wie es u.a. Spotify tut. Unethische Firma, meiner Ansicht nach, die meine Unterstützung auf gar keinen Fall hat, weder als Conten-Lieferant, noch als Konsument.

    noizepreacher sagt:
    0

    es ist erstaunlich, dass spotify auf „musiker“-foren auch nur erwähnt wird. ganz klar handelt es sich um eine artist-rip-off-machine. aber wer mp3-abspielen für musikhören hält, der hat auch nichts anderes verdient.

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