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Soundation Collab Live: Echtzeit-Kollaboration in der Online-DAW

Soundation Collab Live: Echtzeit-Kollaboration in der Online-DAW  ·  Quelle: Soundation / YouTube

Soundation verbindet eine Online-DAW mit einer großen Sound-Library und Community-Features. Jetzt macht das Projekt einen weiteren Schritt nach vorne und will mit Collab Live Echtzeit-Kollaboration anbieten. Das können wir doch gerade sehr gut gebrauchen!

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Soundation Collab Live

Soundation beschreibt die neue Funktion wie Google Docs, nur dass hier an Musik gearbeitet wird. Alle Beteiligten sehen, wie sich der Cursor bewegt und können alle weiteren Aktionen verfolgen, die von anderen gerade gemacht werden. Das manuelle Synchronisieren von Projekten entfällt, gemeinsames Arbeiten soll nahtlos funktionieren, selbst wenn das über unterschiedliche Sessions passiert.

Lediglich ein Rechner und eine Internetverbindung sind dafür notwenidg. Über ein extra eingerichteten Discord Server kommt auch der Community-Gedanke nicht zu kurz, denn man kann darüber neue Partner und natürlich auch Partnerinnen für musikalische Kollaborationen finden.

Auch an der Browser-DAW selbst, die Soundation einfach nur Studio nennt, hat sich einiges getan. Die Darstellung sieht übersichtlicher aus und das Editieren von Noten funktioniert jetzt fluffiger. Beim Bewegen von Noten hört ihr nun direkt, wie das Ergebnis klingt. Mit dem Stift ändert ihr schnell die Notenlänge.

Das neue Collab Live Feature kommt genau im richtigen Augenblick. Auf längere Sicht gilt es, Kontakte zu reduzieren – trotzdem wollen wir aber alle weiter Musik machen. Da sind solche Angebote gefragt. In diesem Artikel haben wir uns bereits mit dem Thema beschäftigt und ein paar Sachen zusammengetragen.

Preis und Spezifikationen

Zum Ausprobieren könnt ihr Soundation kostenlos nutzen. Da könnt ihr 10 Projekte starten, auf über 700 Loops und Effekte zugreifen, virtuelle Instrumente benutzen und Audio als MP3 exportieren. Für 1,99 Euro im Monat ist das Aufnehmen von Live-Audio möglich, ihr könnt 100 MB Audio importieren, Audiofiles als WAV exportieren, zusätzlich die Projekte selbst exportieren und in der DAW Automationen programmieren. Premium kostet 6,99 Euro im Monat. Hier habt ihr den gleichen Funktionsumfang, greift aber auf über 12.000 Loops und Effekte zu und könnt bis zu 5 GB Audiodaten importieren.

Darüber hinaus könnt ihr euch im Shop Sound- und MIDI-Packs verschiedenster Musik-Genres und Plug-ins (im Moment nur einen Parametric-EQ) kaufen. Diese kosten zwischen 3,99 US-Dollar und 19,95 US-Dollar.

Ihr benötigt für die Cloud-Software den Google Chrome 2.0 Browser (Version Chrome 70.0.3538.110 oder höher), 1 GB RAM oder mehr und mindestens einen 32 Bit 2 GHz CPU.

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4 Antworten zu “Soundation Collab Live: Echtzeit-Kollaboration in der Online-DAW”

  1. https://www.ohmstudio.com/ ist immer noch online. Nutzt das igendwer noch?

  2. Gingerhead sagt:

    Ich bin nach wie vor der Meinung, das das zwar alles schön und gut ist, aber wir dennoch derzeit nicht unnötig Bandbreite verbraten sollten, zugunsten derer, die die Bandbreite benötigen, um ihre Existenz zu sichern. Dazu gehört v.a, die lehrende Zunft, die derzeit den Instrumentalunterricht per Video machen muss. Wenn das Bild ruckelt, der Sound asynchron ist, die Verbindung abreisst, kann man kaum noch unterrichten. Die Folge könnte sein, dass Schüler abspringen, was existenzgefährdend sein kann.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nämlich sagen, dass spätestens ab 18:00 so gut wie nichts mehr geht, wenn sich wieder alle zuhause einfinden, und nun die Omas und Opas anrufen, Netflix anschmeissen, Computerspiele online zocken und mit den Kumpels online jammen wollen. Das ist ein echtes Problem, Leute! Wenn die Bandbreite so weit einbricht, dass ich meine Schüler nicht mehr unterrichten kann, gehts ans Eingemachte!

    Ich verstehe schon, dass viele in der Coronazeit Videotelefonate machen wollen, Netflix streamen bis zum umfallen, online jammen oder zocken wollen. Aber was für viele einfach eine nette Nebenbeschäftigung ist, ist für ein paar von uns überlebensnotwendig. Deshalb halte ich es für ein Gebot der Kollegialität, gerade jetzt nicht immer noch mehr Traffic zu produzieren, sondern etwas Zurückhaltung zu üben. Der kleine freiberufliche Musiklehrer wirds Euch danken, wenn er hernach nicht Insolvenz anmelden muss, weil die Schüler zum Glück nicht abgesprungen sind…

    Bestimmt werde ich jetzt zwar wieder angefeindet und des Egoismus‘ bezichtigt, aber seis drum, freies Land, freie Meinungsäusserung ;)
    Und wenn es als egoistisch gilt, seine nackte Existenz sichern zu wollen, bin ich gerne Egoist ;)

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