Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Softube Statement Lead

Softube Statement Lead  ·  Quelle: Softube

Softube hat einen neuen Synthesizer am Start. Statement Lead konzentriert sich – genau wie der Name es verspricht – auf mehrstimmige Lead-Sounds und soll der perfekte Begleiter für Monoment Bass sein.

Softube Statement Lead

Ja, schon bei der Optik werden die Erinnerungen an Monoment Bass wach. Wenn dieser Batman ist, stellt Statement Lead sozusagen Robin dar. Polyphone Leads stehen auf dem Programm, ein analoger Sound wird großgeschrieben. Laut Hersteller richtet sich die mögliche Klangpalette speziell auf elektronische Musik, sprich EDM, House, Drum & Bass, Techno und ähnliche Stilrichtungen.

Die Quellen für die Oszillatoren bilden Aufnahmen von raren und teuren Hardware-Synthesizern, die mit internen Effekten von euch garniert werden. Da kommt bestimmt so manch leckeres Gericht bei heraus! 90 Schwingungsformen sind in 11 Kategorien unterteilt und dienen euch als Basis für die Klanggestaltung. Bis zu zwei davon könnt ihr im Layer benutzen, als weitere Ebene greift ihr auf Dirt Layer oder gelooptes Material oder Transienten-Sounds zu. Damit wird das Ergebnis gleich ein bisschen schmutziger und texturierter. Diese Layer schickt ihr wie die Oszillatoren in das Filter oder auch unbearbeitet daran vorbei.

Ein zum Tempo der DAW synchronisierter Sequencer sorgt bei der Filtersektion mit unterschiedlicher Flankensteilheit (6, 12, 24 dB/Oktave) für zusätzliche Bewegung. Ansonsten stehen euch dafür eine Hüllkurve und Parameter wie Kontrolle des Cutoff oder Feedback zur Verfügung.

In der Tone Sektion verpasst ihr dem Sound Punch (ja, das ist ein Parameter!) und Auto-Glide (mit +/- 2 Oktaven), das ihr über einen Threshold für beispielsweise Velocity oder Aftertouch antriggert. Sehr raffinierte Idee! Ein weiterer sehr cooler Paramter ist Aging, mit dem ihr den Synthesizer etwas „älter“ und ungenauer macht.

Zum Schluss folgt eine Sektion für Effekte, die euch Drive, Reverb, Delay, Multiband Kompression und Spatialization anbietet. Reverb und Delay beherrschen Ducking, den Multiband Kompressor steuert ihr mit einem Regler.

Die grafische Oberfläche ist so gestaltet, dass ihr euch schnell zurechtfindet und direkt mit dem Sounddesign loslegen könnt.

Spezifikation und Preis

Softube Statement Lead läuft als VST, VST3, AU und AAX auf macOS (10.12 oder neuer) sowie Windows (7, 8, 10). Das Plug-in arbeitet ausschließlich in 64 Bit. Eine 20-tägige uneingeschränkte Demoversion und ein PDF-Handbuch wird als Download angeboten. Ihr benötigt zu Autorisierung einen kostenlosen iLok sowie Softube Account und eine Internetverbindung. Zur Einführung bezahlt ihr bis zum 1. Oktober 89 Euro (statt 99 Euro).

Weitere Infos

Videos und Soundbeispiele

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.