von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Sixth Sample Clips

Sixth Sample Clips  ·  Quelle: Sixth Sample

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Sixth Sample ist ein Plug-in-Hersteller, der wirklich einen Blick wert ist. Das kostenlose Deelay bietet beeindruckende Features, jetzt gibt es mit Clips ein neues Plug-in zu einem sehr ansprechenden Preis. Der Hersteller selbst nennt es ein 3-in-1-Tool und das trifft auf diesen Clipper/Maximizer durchaus zu. Du wechselst nämlich zwischen Clipper, Kompressor und Gate – sogar eine Multiband-Sektion steckt hier drin.

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Sixth Sample Clips

Manchmal muss es eben laut sein! Und genau für solche Momente bietet sich ein Clipper als Mixing-Werkzeug geradezu an. Damit bekommst du unnötige Spitzen auf einzelnen Spuren (oder dem gesamten Mix) gezielt unter Kontrolle und hebst so problemloser die Lautstärke an. Sixth Sample bietet dir mit Clips nun ein neues Plug-in an, mit dem du diese Anforderungen erfüllst. Bei der Entwicklung gab es Unterstützung von Intgraudio.

Clips emuliert keine spezifische Hardware, stattdessen steht ein möglichst neutraler und transparenter Sound auf dem Programm. Mit drei verschiedenen „Betriebsarten“ Clip, Kompressor und Gate bearbeitest du hier die Dynamik des Audiomaterials.

So findest du einen Slider für Threshold, dessen Einstellung direkt in dem Visualizer in der Mitte des Interfaces angezeigt wird. Du siehst hier ebenfalls, wie sich das Knee beim drehen am Shape-Regler ändert. Mix kontrolliert das Verhältnis zwischen dem ein- und ausgehenden Signal, im Kompressor-Modus steuert dieser Regler hingegen die Ratio. Transient bestimmt, ob die Peaks eher „snappy“ oder „relaxed“ bearbeitet werden sollen. Der Regler für L/R lässt sich mit einem kleinen Button daneben auf M/S wechseln, Mid-Side-Bearbeitung ist also ebenso möglich. Attack und Release stehen ausschließlich im Kompressor- und Gate-Modus bereit.

Neben der bereits angesprochenen Anzeige in der Mitte des GUI gibt es darunter eine Visualisierung der Wellenform, so siehst du auch optisch, wie sich die Dynamik verändert. Mit Slidern für Zoom und Duration nimmst du hierfür weitere Anpassungen vor.

Aber das ist noch nicht alles. Denn auf der rechten Seite befindet sich ein Spektrum-Analyzer, der zugleich die Pforten für Multiband-Bearbeitungen öffnet. Wenn du möchtest, lassen sich nämlich drei Frequenzbänder individuell bearbeiten. Damit sind einige Tricks möglich. Zum Beispiel den Bassbereich auf M/S schalten und dann die Ausgangslautstärke herunterfahren, um hier ein Mono-Signal zu erzwingen.

Außerdem gibt es hier noch drei praktische Buttons. „Out = -In“ verringert die Ausgangslautstärke, wenn du die Lautstärke für den Eingang erhöhst. „Out = Cell“ arbeitet hingegen wie eine Auto-Gain-Funktion. „2 x Over“ aktiviert zweifaches Oversampling – bei Clippern ist das eigentlich immer eine gute Sache, da darf es für meinen Geschmack sogar etwas mehr sein.

Das GUI sieht einfach, aber nicht schlecht gestaltet aus. Die Icons für Sonne und Mond wechseln zwischen Light- und Dark-Interfaces. Skalieren kannst du die Größe des Plug-ins übrigens auch.

Spezifikation und Preis

Sixth Sample Clips läuft als VST3 oder AU auf macOS (10.9 oder neuer) sowie Windows (8.1 oder neuer). Eine kostenlose Demoversion findest du als Download auf der Website des Herstellers, das Ausgangssignal wird dabei alle 90 Sekunden kurz stummgeschaltet.

Der Preis beträgt 28,50 Euro.

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