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Rogue Amoeba SoundSource 4

Rogue Amoeba SoundSource 4  ·  Quelle: Rogue Amoeba / gearnews

Rogue Amoeba Software hat sich Audioanwendungen für Macs verschrieben. Soundflower, der Nachfolger Loopback oder Audio Hijack, ist bestimmt auf einigen Rechnern installiert. Und auch SoundSource ist bereits seit einigen Jahren ein recht beliebtes Tool für Mac User, die ein bisschen mehr Kontrolle über die diversen Audioeinstellungen haben wollen. SoundSource 4 ist die jetzt aktuellste Version und kommt mit einer generalüberholten Nutzeroberfläche.

SoundSource 4

Die App nistet sich quasi direkt in der Menüleise ein und kann so jederzeit ganz schnell aufgerufen werden. Direkter Zugriff auf sämtliche Audioeinstellungen erledigt ihr dann aus dem sich aufklappenden Fenster. Wenn ihr wollt, öffnet sich die Oberfläche auch mit einem Kurztastenbefehl. Die Level und Balance von Ein- und Ausgängen und sogar die Sample-Rate stellt ihr dann sehr umfangreich ein. Auf Wunsch belegt ihr auch die Lautstärketasten auf der Mac-Tastatur neu und könnt beispielsweise den Ausgang eurer DAW damit regulieren. Sehr schön!

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Routing. Mit SoundSource bestimmt ihr nämlich, wie laut die Ausgänge einzelner Apps sein sollen und wohin deren Ausgabe geschickt wird. Außerdem kann der Output jeder einzelnen App durch einen 10-Band-Equalizer oder sogar durch Audio Unit Plug-ins geschickt werden. Das ist theoretisch sogar mit System-Sounds möglich. Eine Fehlermeldung kommt mit einem dicken Reverb dahinter gleich noch überzeugender rüber!

Der „Magic Boost“ macht auf Wunsch leise Sounds lauter und lässt die bereits lauten Audios unbehandelt. Das ist speziell für das Arbeiten mit den internen Lautsprechern bei kleinen MacBooks gedacht.

Neu in Version 4 ist die Möglichkeit, das Icon der App in der Menüleiste durch eine Anzeige der Lautstärke auszutauschen, außerdem gibt es jetzt ein „Dark Theme“, das für den neuen Dark Mode von macOS gedacht ist.

Falls ihr wissen wollt, ob SoundSource 4 etwas für euch ist, solltet ihr einfach mal die Demoversion installieren. Für 20 Minuten könnt ihr damit die einzelnen Funktionen testen und dann entscheiden.

Preis und Spezifikation

SoundSource 4 kostet 35 US-Dollar, ein Upgrade von Version 3 gibt es für 23 US-Dollar. Außerdem gibt es die oben genannte kostenlose Demoversion. Die App läuft ab macOS 10.11.

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Danny
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Ordentlich aufgebohrt, aber echt teuer. Wenn man bedenkt, dass es die ersten versionen kostenlos gab.

Mario
Gast
Mario

Wovon soll eine (professionelle) Software-Firma denn leben, wenn sie ihre Produkte kostenlos zur Verfügung stellen? 35 Euro sind in Anbetracht der Gegenleistung, in meinen Augen, absolut gerechtfertigt. Die Jungs arbeiten Vollzeit, sind Profis und haben eigene Familien.

Ich greife dich nicht persönlich an. Bitte fühle dich nicht provoziert, o.ä.. Ich möchte nur eindeutig aufzeigen, dass das Attribut „teuer“ nicht wirklich gerechtfertigt ist.