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Behringer D-Synth Minimoog Klon Front Prototyp

So sieht der erste Prototyp aus  ·  Quelle: Sonic State / Youtube

Behringer D-Synth Minimoog Klon Controls 3

 ·  Quelle: Sonic State / Youtube

Behringer D-Synth Minimoog Klon Controls 2

 ·  Quelle: Sonic State / Youtube

Behringer D-Synth Minimoog Klon Controls 1

 ·  Quelle: Sonic State / Youtube

Behringer D Synthesizer Pricedrop

Preisfall bei Behringers Minimoog  ·  Quelle: Behringer / Gearnews

Der Behringer BCR2000 als 32-Step Sequencer - klasse Idee!  ·  Quelle: Youtube / ZAQ Audio

Behringer ist echt eine erstaunliche Firma, sie haben vor einiger Zeit die Preise noch einmal senken können, sodass der vermutliche Superseller auf 299€ rausgegeben werden kann. Aber ein Update gibt es auch…

Das Model D hat nicht all zu viele Dinge, die man per Software ändern kann. Man könnte es eher mit den ersten Arturia Synthesizern vergleichen. Es gibt kein Display, keine tieferen Funktionen sondern eher Details. So wird die Polychain Funktion optimiert und die Bugs beseitigt, die man finden konnte. Merklich waren sie für den normalen Betrieb aber eher nicht. Das Re-Triggering wurde verbessert, wenn man Legato (also gehaltene Noten) spielt. Es ist also „nicht so wild“. Aber – eine Umkehr scheint gelungen:

Macs!

Behringer war nie besonders Mac-affin, im Gegenteil. Der Editor für MacOS älterer Geräte war entweder halbherzig, schlecht oder schlicht nicht vorhanden. So gab es nie ein funktionierendes Tool für den BCR2000, den sie nie hätten aufgeben sollen. Er war zwar hässlich aber unfassbar praktisch und vielseitig und dazu noch sehr günstig für das was er kann. Nur musste man am Ende eigentlich doch Windows haben, denn Behringer ist eine „Windowsfirma“. So wie Doepfer auch. Warum das so war und ist, weiss niemand.

B-Deutung

Wenn nun der Mac endlich die Stellung bekommt, die er schon lange hat in der Musikwelt, dann ist das ein Signal. Erst kürzlich suchte Behringer nach FPGA Spezialisten und damit wohl auch einfach mehr Software im Hintergrund und um der Hardware mehr dazustellen zu können. Dafür muss man heute auch einfach flexibler sein als nur mit Windows zu arbeiten. Auch wenn die Programmierung der internen Möglichkeiten für den User vollkommen egal ist, denn da geht es einfach um interne Prozesse, aber der Enduser bekommt etwas an die Hand. Wenn das mit so einem einfachen Tool wie das was ein Model D an „Software“ braucht, sollte das was mit anderen Synthesizern noch kommen kann eher mehr sein. Deshalb könnte man darin mehr sehen als nur ein kleines Wartungsupdate, was es auch ist, denn das Model D ist zu Recht beliebt, es ist immerhin ein Minimoog für 299€ – das ist wirklich „nichts“ für das Geld. Egal wie man zu Behringer steht oder nicht, das verändert die Musikwelt und macht einige Klassiker erschwinglich. Aber ob es dabei bleibt, weiss man eben auch nicht. Apps und Macs werden jedenfalls helfen, dass die Maschinen gerne genutzt werden.

Mehr Information

– Firmware Update 1.1 PDF
– Behringer Website

 

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Gast

Novation macht es vor mit Components für Circuit, Circuit Mono Station und Peak. Vom Browser einfach am PC oder Mac seinen Synth editieren und Updates fahren. Dann kann man immer noch ne Software für jede Platform rausbringen.