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Pigtronix Philosopher's Tone Kompressor Pedal Front

Kleiner, aber sehr viel praktischer als die große Version mit "querem" Gehäuse  ·  Quelle: pigtronix

Es war 2009, da hatte Pigtronix den Philosopher’s Tone Kompressor auf der NAMM vorgestellt, zusätzlich zur Kompression konnte man noch mit ihm (absichtlich) leicht verzerren. Das fällt nun in der neuen Micro-Version weg, dafür hat sie einige Vorteile, die die Nutzer bei der alten immer zu Recht verflucht haben.

Pigtronix hat die Regler auf vier reduziert: Blend, Volume, Sustain und Treble. Grit, und damit die Verzerrung, fällt weg. Ebenso wurde das Gehäuse ins Pedalbord-freundliche Hochformat gedreht und In- und Output liegen nun endlich nicht mehr auf einer Seite. Das Pedal braucht nun auch nur noch 9 V Spannung und verdoppelt es intern auf 18 V für mehr Headroom. Davor brauchte man ein 12 – 18 Volt Netzteil, das ist beim großen zwar im Lieferumfang, aber das ist immer zusätzliche Last. Ich zumindest betreibe alle Pedale gern (weitgehend) an einem Netzteil und möchte keine 8 Plätze an der Steckdosenleiste benutzen.

Das neue Pedal soll kein hörbares Grundrauschen haben, was bei Kompressoren oft die Spreu vom Weizen trennt. Gut finde ich auch den Treble-Regler bei ca. 2 kHz, der 6 dB boosten und cutten kann. Praktisch, um seine helle Gitarre etwas zu bändigen oder trotz dumpfer Humbucker die Höhen nicht zu verlieren.

Pigtronix will das Philosopher’s Tone Micro Pedal ab August ausliefern. UVP liegt bei 119 USD, wie immer die in US-Preisen nicht erwähnten Steuern und Einfuhrabgaben nicht vergessen. Auf YouTube schwirrt auch schon das erst eVideo von Mr. Paul Gilbert rum, macht clean und verzerrt keine schlechte Figur.

Hier gehts zur Produktseite.

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