Die 7 besten Pedale für Akustikgitarren: Sound veredeln und Feedback verhindern
Profi-Sound auf der Bühne und zu Hause!
Wozu sind Pedale für Akustikgitarren überhaupt nötig? Meistens schließt man sie doch einfach direkt an die PA an oder nimmt sie mit einem Mikrofon ab, mehr braucht es nicht. Aber es gibt viele Gründe, ein Pedal für die Akustikgitarre zu verwenden. Denn anders als bei E-Gitarren-Setups geht es bei Akustik-Setups weniger im Sound-Shaping und mehr um Kontrolle und Realismus: scharfe Resonanzen zähmen, Dynamik bändigen, Rückkopplungen verhindern.
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Wie alles begann
Die ersten Hersteller entwickelten die Pedale für Akustikgitarren, weil frühe Pickups, vor allem Piezo-Systeme, zwar praktisch, aber tonal ziemlich gnadenlos waren. Gerade wenn man Westerngitarren direkt an die PA anschließt, kann es ziemlich harsch und dünn klingen.
Durch die Verbreitung günstiger Piezo-Tonabnehmer setzten ab den Neunzigerjahren immer mehr Musiker Akustikgitarren auf Bühnen ein. Und damit verbunden kamen auch die ersten Pedale für Akustikgitarre auf den Markt, die die damit verbundenen Probleme lösen sollten. Anfangs waren das vor allem Preamp- und DI-Pedale, die meist eine mehrfache Gain-Stufung und einen auf Akustikinstrumente abgestimmten EQ boten.
Als die Singer-Songwriter-Szene immer weiter boomte, begannen die Hersteller, Notch-Filter zur Vermeidung von Rückkopplungen sowie Kompressoren, die auf die Dynamik von Fingerstyle und Strumming abgestimmt waren, in diese Pedale zu integrieren. Später kamen neuere Technologien wie Body-Modeling und Impulsantworten (IR) hinzu, um den Klangcharakter und die Resonanz von mikrofonierten Akustikgitarren nachzubilden.
Die besten Pedale für Akustikgitarren: Worauf ihr achten solltet
Die besten Pedale für Akustikgitarren lösen unterschiedliche akustische Probleme, je nachdem, wofür ihr sie benötigt. Für das Üben zu Hause oder für kleine Auftritte in Cafés sind müssen die Pedale keine überbordenden Effektsektionen oder komplexe Workflows bieten. Ihr solltet hier vor allem nach Pedalen für Akustikgitarren Ausschau halten, die quäkige Piezo-Sounds verbessern, spitze Höhen zähmen und einen ausgewogenen, besonders natürlichen Sound liefern. Ein einfacher Akustik-Preamp/DI mit EQ und etwas Kompression reicht in diesen Fällen völlig aus.
Falls ihr häufiger oder auch in größeren Hallen spielt, ist das Dämpfen von Rückkopplungen oder Feedback der wichtigste Faktor. Achtet hier auf Pedale mit Notch-Filtern und spezieller Rückkopplungsunterdrückung. Außerdem sollten Pedale in diesem Segment sanft den Pegel anheben können, sodass ihr die Lautstärke eurer Gitarre erhöhen könnt, ohne dass Pfeifgeräusche entstehen. Im nächsthöheren Preissegment ersetzen Multifunktionsgeräte mit Kompression, EQ und Body-Modeling oder Impulsantwortmodulen (IR) dann gleich mehrere einzelne Pedale.
Natürlich spielt euer Budget auch eine große Rolle, denn einfache Preamp-/DI-Pedale für Einsteiger sowie einfache EQ- und Comp-Pedale verbessern euren Klang schon für wenig Geld. Im mittleren Preisbereich bekommt ihr exaktere Regler, weniger Rauschen und Extras wie Blend-/Mix-Regler oder Comp-Kurven für Gitarren dazu.
Im Premium-Segment bieten Pedale für Akustikgitarren noch musikalischere Klangfarben, mächtige Feedback-Tools, Stereo-Ausgänge, USB-Anschlüsse, um aufzunehmen, und teilweise sogar App-Steuerung.
Behringer V-Tone Acoustic ADI21
Den Anfang der Liste macht das günstige Behringer V-Tone Acoustic ADI21. Das analoge Röhren- und Mikrofon-Modeling-Pedal besänftigt hartklingende Piezo-Pickups und verleiht dem Sound Wärme und Präsenz. Sein 3-Band-EQ mit einstellbaren Mitten macht es dazu leicht, nervige Frequenzen herauszufiltern oder Feedback einzudämmen.
Was das ADI21 so beliebt macht, ist seine Vielseitigkeit: Ihr könnt es als Vorverstärker für Direktaufnahmen mit Box-/Mikro-Simulation oder auch als aktive DI-Box nutzen. Durch Klinke-Ausgang und symmetrischen XLR-Ausgang samt Ground-Lift kann das Pedal leicht mit PA, Interface oder Mischpult verbunden werden. Das V-Tone Acoustic ADI21 ist ein guter Startpunkt in unserer Liste der besten Pedale für Akustikgitarren, vor allem für Einsteiger und Gelegenheits-Live-Musiker. Schaut es euch bei Thomann* an.
Harley Benton Custom Line Acoustic Preamp
Der Harley Benton Custom Line Acoustic Preamp erweitert das Preamp-/DI-Konzept, das bei dieser Art von Pedalen verbreitet ist, um räumliche Effekte. Neben Master Volume, Gain und einem einfachen EQ bietet der Multieffekt Reverb und Chorus. Und diese beiden Effekte sind besonders bei vielen Live-Akustik-Setups beliebt.
Natürlich können diese beiden Effekte keine teuren Studio-Reverbs ersetzen, aber insgesamt klingt der Sound dadurch polierter und edler. Gegenüber anderen günstigen DI-Boxen liefert das Pedal damit einen volleren Live-Sound direkt an die PA. So positioniert es sich als solide Wahl im unteren Preisbereich unter den besten Pedalen für Akustikgitarre. Schaut es euch bei Thomann* an.
Boss AD-2
Der Boss AD-2 setzt den Fokus auf besonders authentischen Sound. Denn das Pedal ist weit entfernt von einer reinen EQ-Anpassung, vielmehr holt es das Feeling einer unverstärkten Akustikgitarre zurück. Der Acoustic-Resonance-Regler ahmt die Resonanz eines schwingenden Korpus nach, die Piezo-Pickups oft nicht gut einfangen können. Damit ist das AD-2 eine attraktive Lösung für viele, die Pedale für Akustikgitarren suchen für einen besonders unverfälschten, authentischen Klang.
Das ist integrierte Notch-Filter ist ideal für den Live-Einsatz, denn er stoppt Feedback effektiv, ohne zusätzliches Gear. Häufig erwähnen User in Bewertungen, wie einfach man den Sound mit nur drei Reglern einstellt. Das macht ihn zur guten Wahl für Gitarristen, die einen kleinen Sound-Polierer statt eines mächtigen Multieffekts suchen. Holt ihn euch bei Thomann*
NUX Stageman Floor Preamp
Der NUX Stageman Floor Preamp vereint Preamp- und DI-Funktionalität mit Chorus, Reverb, einem Looper und sogar Freeze-Effekten. Dank seines 3-Band-EQs, des zusätzlichen Gain-Reglers und des speziellen Notch-Filters passt ihr den Stageman Floor leicht an verschiedene Räume und Bühnensituationen an. Schalter für Piezo- oder Magnet-Pickups sowie Ground Lift bieten zudem weitere Flexibilität.
Mit den Footswitches des Pedals wechselt ihr zwischen Effekten oder steuert den Looper freihändig, was ideal für Soloauftritte oder Shows als Akustik-Duo ist. In Bewertungen loben Nutzer oft die Vielseitigkeit des Pedals und sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, auch wenn die integrierten Effekte vielleicht eher zweckmäßig als auf Boutique-Niveau sind. Das Stageman Floor Preamp passt gut als All-in-One-Lösung für Akustikmusiker auf Tour, es ist eines der besten Pedale für Akustikgitarren! Kauft es bei Thomann*.
Zoom AC3 Acoustic Guitar FX
Das Zoom AC-3 Acoustic Guitar FX legt den Fokus auf die Modellierung des Akustikgitarrenkorpus und die Klangkorrektur über verschiedene Presets. Das Pedal bearbeitet Signale von Piezo- oder Magnet-Pickups so, dass sie wie eine gut abgenommene Akustikgitarre klingen. Mit integriertem Kompressor, 3-Band-EQ, Feedback-Stopp und zusätzlichem Boost-Fußschalter bietet das Pedal fast alle wichtigen Funktionen für Akustikgitarren.
In der Praxis zeigt der AC-3 eine Ausstattung, die ideal für Gigs ist. Es bietet zwei symmetrische XLR-Ausgänge, eine klare Ein- und Ausgangspegel-Anzeige sowie ein cleveres Ein-Regler-System zur Pegelanpassung. So fällt das Setup auch auf ungewohnten Bühnen leicht. Gegenüber einfachen Vorverstärker-/DI-Pedalen liefert der AC-3 einen klangvolleren Sound und gleichbleibende Qualität van jedem Ort. Schaut euch diesen Kandidaten bei „die besten Pedale für Akustikgitarren“ genauer bei Thomann* an.
L.R.Baggs Venue DI
Der L.R. Baggs Venue DI basiert auf der hauseigenen Para-DI-Plattform. In diesem robusten Bodenpedal stecken ein Preamp mit ordentlich Gain-Reserven, ein 5-Band-EQ, ein Notch-Filter gegen Feedback und ein Phasenschalter. Nutzer loben das Venue DI oft für seine Zugänglichkeit und den Sound auf der Bühne.
Der Notch-Filter spürt Rückkopplungen mit besonderer Präzision auf und das gut lesbare Stimmgerät im Pedal sorgt dafür, dass ihr zwischen den Songs immer auf dem richtigen Ton bleibt.
Wenn euch ein authentischer Akustiksound, häufiges Performen auf Bühnen und volle Kontrolle bei wenig Aufwand wichtig sind, sticht das L.R. Baggs Venue DI als eines der verlässlichsten und professionellsten Modelle hervor, damit gehört es auch auf „die besten Pedale für Akustikgitarren“. Ihr könnt es hier bei Thomann* kaufen.
Audio Sprockets ToneDexter II
Anstelle einer sonst so verbreiteten Korpusmodellierung nutzt der Audio Sprockets ToneDexter II eine besondere Technologie: WaveMaps. Diese basieren auf Aufnahmen von Akustikgitarren, die im Studio mit teuren Mikrofonen gemacht wurden. Damit bildet das Gerät die fehlende Korpusresonanz in Echtzeit nach. Dieser Ansatz hebt es deutlich von üblichen Vorverstärker-/DI-Geräten ab und macht es zu einem Top-Produkt für Klangpuristen.
In der Praxis loben viele den ToneDexter II für seinen Realismus und seine Klangtiefe, besonders wenn sie ihn direkt an die PA oder an In-Ear-Monitore anschließen. Seine Lernkurve ist etwas steiler als bei einfachen Pedalen, doch dafür sprechen seine natürliche Dynamik, weniger Piezo-„Quack“ und ein Sound, der sich wie eine Studioaufnahme anhört. Umfangreiche EQ- und Anti-Feedback-Tools, Preset-Speicher, MIDI-/Steuerungsoptionen und ein phantomgespeister Mikro-Eingang runden dieses Pedal ab, eines der besten Pedale für Akustikgitarren. Schaut es euch bei Thomann* an.
Fazit
Wie ihr seht, gibt es viele Optionen in verschiedenen Preisklassen für die besten Pedale für Akustikgitarren. Jetzt seid ihr dran!
Welche Pedale und Setups nutzt ihr, um den Sound eurer Akustikgitarre zu verbessern? Schreibt es uns in den Kommentaren!
FAQ: Pedale für Akustikgitarren
Wofür sind Pedale für Akustikgitarren da?
Pedale für Akustikgitarren lassen den Klang authentischer klingen, statt starke Effekte zu liefern. Sie bieten meist Vorverstärkung, EQ, Feedback-Abwehr und DI.
Benötigt ihr ein Preamp-/DI-Pedal für Akustikgitarren?
Wenn ihr häufig live spielt, dann ja. Piezo-Pickups klingen oft schrill, wenn ihr sie direkt an eine PA anschließt, und ein gutes Preamp-/DI-Pedal hilft am effektivsten.
Was ist der Unterschied zwischen Body-Modeling und einem Standard-EQ?
Ein EQ passt Frequenzen an, die schon da sind. Body-Modeling oder IR/WaveMap-Technologie bildet die fehlende Resonanz einer mit Mikrofonen abgenommenen Akustikgitarre nach.
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