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Orange Little Bass Thing  ·  Quelle: Orange Amplification

Ein unkomplizierter, leichter Bassverstärker mit großem Ton – das soll der neue Orange Little Bass Thing sein. Der Amp ist wunderbar simpel aufgebaut, hat dabei allerdings einige Schmankerl dabei. Doch klingt er auch nach Orange?

Orange Little Bass Thing

Nach dem großen Erfolg der Neuauflage des Terror Bass kommt nun ein weiterer Bassverstärker mit Class-D-Endstufe. Das Little Bass Thing liefert 500 Watt in einem kompakten Format und wiegt dabei gerade mal 3 kg.

Distortion sucht ihr hier vergebens, es gibt sogar nur ein Master-Volume, kein Gain. Stattdessen bekommt ihr einen sauberen Solid-State-Preamp mit parametrischer Mittenregelung sowie Bass- und Höhen-EQ (+15 dB). Das Gehäuse macht einen äußerst stabilen Eindruck und sieht dabei deutlich spannender als manch Konkurrent aus.

Kompression

Der Kompressor wird über einen einzigen Regler eingestellt und kann nur mittels externem Fußschalter angestellt werden. Ob sich Orange damit einen Gefallen getan hat, wird sich im Zusammenspiel mit ausgangsstarken Aktivbässen zeigen. Immerhin wurde dem Eingang ein PAD-Schalter (-6 dB) spendiert.

Die eigentliche Kompression gefällt mir in den Demovideos sehr gut. Genau so der Gesamtsound! Der Verstärker ist allerdings offensichtlich komplett clean ausgelegt. Böse Zungen könnten jetzt in Frage stellen, ob das überhaupt noch nach Orange klingt.

Was sagt ihr dazu? Sollte der Hersteller das lieber den anderen überlassen und konsequent auf Farbe im Ton setzen?

Anschlüsse

Der gute Gesamteindruck wird durch einen FX-Loop, DI-Ausgang mit Ground-Switch und 2 Speakon-Buchsen abgerundet. Viele Hersteller verbauen davon heutzutage nur noch eine, was einige Bassisten zu stören scheint. Ein Kopfhörerausgang oder AUX-Eingang sind leider nicht an Bord. Da hat die neue Hartke LX-Serie die Nase etwas vorn.

Preis

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