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optotronics oi kant

optotronics oi kant  ·  Quelle: optotronics/etsy

Hallo Kant! Das Gerät ist entgegen des Namens eher nicht vernünftig, es macht wilde raue Sounds. Es ist genau genommen eine Art Super-LoFi-Drummachine.

Kaufen kann man das Gerät auch, nämlich hier für 205 Pfund. Nein, das ist nicht mal „billig“, das ist ultraspeziell. Aber wir erfahren am Ende doch, dass Immanuel als Name fällt und dieser somit doch eine Anspielung an die allgemeine Vernunft gemeint ist.

Oi Kant – wie unvernünftig …

Dieeese Briten, die machen ja Sachen. Wer mag, kann sich noch weitere Geräte abgefahrenster Art anschauen. Aber kommen wir zu dieser Platine mit Tastern. Es gibt zwei Trigger-Ausgänge, einen Audioeingang und eine ganze Reihe von Eingängen und Ausgängen für die einzelnen Sounds.

Das Gerät bietet Drums, eine Bassline, eine Becken-Abteilung sowie ein Filter mit Hoch- und Tiefpass. Darunter befindet sich ein 8-Step-Sequencer und daneben ein weiterer Sequencer, der Sequenzen in beide Richtungen abspielen kann. Die Sequenzen können auch verkürzt werden.

Das klingt sehr normal und vernünftig, dass es sogar CV-Anschlüsse gibt und das Filter getrennt herausgeführt werden. Der Klang ist einfach eher krank, wovon man sich im Video eindrücklich überzeugen kann. Das Wort Bassline ist ein wenig überzogen. Genau deshalb – reinhören, wer es krank zu langweilig findet, ist hier richtig gut aufgehoben.

Im hinteren Teil des Videos kann man die Funktion des Sequencers des Oi Kant kennenlernen und noch weitere kaputte Beats und Bassläufe, die auch durchaus fett sein können. Die Sequencer können sich gegenseitig beeinflussen (triggern). Industrial-Noise-Projekte sollten sich hier gut bedienen können. Und wir suchen noch immer nach dem, was die Form der Platine bedeuten könnte? Ein Land?

Im Video werden alle Anschlüsse erklärt und beschriftet, viel Spaß!

Video

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