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Nave Polymorph

Nave Polymorph  ·  Quelle: Nave FB

Sehr bekannt klingt vor allem der Name, genauer gesagt alle Namen. Nave ist der Herstellername, der jedoch an ein Instrument von Waldorf erinnert. Polymorph war der Name eines Synthesizers von Quasimidi. Aber was ist er wirklich? Navi heißt jetzt Infradeep.

Der Fortschrittsbalken auf der Website zu dem kleinen analogen monophonen Synthesizer steht auf 96%, was uns zeigen will, dass er sehr nahe der Veröffentlichung steht. Es handelt sich aber weder um einen Quasimidi noch um einen Waldorf, sondern die Firma nennt sich Nave und der Synthesizer ist ein Nachbau und eine Aufwertung des russischen Polivoks.

Polivoks

Der Nave Polymorph ist mit zwei VCOs ausgestattet, die auch Pulsbreitenmodulation beherrschen und je vier Schwingungsformen anbieten. Der LFO hat derer 8 zu bieten. Es gibt außerdem 2 ADSR-Hüllkurven für Filter und Lautstärke. Die Hersteller legen Wert auf „authentischem Sound“, sie haben daher den Schaltplan möglichst genau umgesetzt. Dieses Mal ist der Synthesizer aber „lesbar“ beschriftet.

Man findet auch ein Display mit Zahlen, was so wirkt, als könne man die Sounds speichern. Es gibt MIDI und sogar zwei CV-Eingänge.

Es gibt bereits einige Angebote, die speziell den Polivoks wieder auferstehen lassen. Außerdem gibt es von Erica einige Module und ein ganzes System, was auf ihm basiert. Die etwas anonym wirkende Präsentation wird von Anton Kovalev gestaltet. Die meisten Polivoks-Cloner kommen tatsächlich auch aus Russland, so wie dieser auch.

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