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Korg modwave

Korg modwave  ·  Quelle: Korg

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Korg Modwave

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Korg hat einen neuen Wavetable Synthesizer namens modwave vorgestellt, der mit Wavetables ausgestattet ist, einen Sequencer bietet und ein Kaoss-Pad für Modulationszwecke anbietet. Das Gehäuse kennen wir vom Wavestate und Opsix. Ab sofort könnt ihr den Synthesizer bestellen!

Korg modwave – Wavetables

Zwei Oszillatoren bilden die Basis um die vom Opsix bekannte KernEngine, allerdings mit  4 Hüllkurven und 5 LFOs sowie Filter mit MS-20, Polysix und anderen Filtertypen mit verschiedenen Flankensteilheiten. Die Raspberry-Pi-Plattform bietet 32 Stimmen. Dazu sind auch die Schwingungsformen des DW-8000 verbaut.

Es gibt auch eine Sample-Abteilung, die zwar mit Speicher im Gigabyte-Bereich riesig ist, aber sie ist fest. Es handelt sich also um einen Rompler, der nicht vom User befüttert werden kann, ähnlich wie beim Wavestate.

Die Wavetables kennen User auch schon von denen in der Electribe Wave als App, allerdings sind es 200 Stück und damit extrem umfangreich. Die Waves sind offenbar eher an Waldorfs frühen PPG-artigen Waves orientiert, da sie aus 64 Waves bestehen. Sie haben eine Art VerbiegungsAlgorithmus, der weitere 230 Millionen Variationen aus den Wavetables erzeugen kann.

Modmatrix

Die Modulationsmatrix besitzt alle Segmente der Hüllkurvengeneratoren und Parameter als Ziel und erlaubt alle LFOs, Hüllkurven, Controller, (Poly)-Aftertouch als Quelle. Jedoch ist das Keyboard, wie bei den anderen beiden, nur mit Anschlagdynamik bzw. Loslass-Dynamik ausgestattet. Damit ist der Synth nur empfangsseitig Pressure-empfindlich. Außerdem sind zwei Mod-Prozessoren nebst Keytracking an Bord und natürlich Effekte. Das Gerät ist knapp unter 3 Kilo leicht und mit seiner 3-Oktaven Tastatur somit portabel zu nennen.

Effekte im modwave und Physics

Es gibt eine Menge Effekte, darunter Hall, Delay, Chorus und andere Modulationseffekte und auch Amp Simulation und Verzerrung. Das alles ist jeweils aufgeteilt in 5 Sektionen Pre, Mod, Delay, Master und EQ.

Das Pad ist kein Effekt-Steuerelement, sondern eine Art Bewegungsassistent, der durch „Anschubsen“ eine Bewegung beibehalten kann und mittels Reibung und Einfallswinkel/Ausfallswinkel Bewegungsmuster eine Art zweidimensionalem LFO bilden kann, der sich gut für Wavetables eignet.

Mehr Information

Der Preis ist mit 799 Euro den anderen Synthesizern in diesem Gehäuse ähnlich. Der modwave lässt sich auf Korg.com anschauen. Hier bei Thomann.de (Affiliate) könnt ihr Korg modwave bestellen.

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9 Antworten zu “NAMM 2021: Korg modwave – Wavetable Synthesizer (vorbestellbar!)”

  1. Emmbot sagt:

    Da freut man sich.

    Hab ich auch heute bei Korg entedeckt.
    Alles ohne 100 Teaser auf denen man irgenwas erahnen soll.

  2. Michael sagt:

    Raspberry Pi Plattform? Wohl eher nicht….

  3. Maks Mueller sagt:

    Keine analogen Filter, schade.

  4. PC. A. Mann sagt:

    Wavetables? Das kann jeder Vst besser. Und für so viele Mausschubsermusikanten bieten die bereits am PC überflutende Menge an Möglichkeiten und Bedienkomfort inclusive perfekter Integration in eine DAW wesentliche Vorteile. Korg ist wirklich sehr kreativ, für alle die dringend Hardware benötigen sicher eine gute Lösung.

  5. Peter sagt:

    Behringer bringt sowas bestimmt bald für 200 euro raus… Gerade wenn die lesen das das ein raspberry pi drin ist :P Dann würde ich auch zuschlagen.

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