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Korg modwave

Korg modwave  ·  Quelle: Korg

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Korg Modwave

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Korg hat zur NAMM Show 2021 einen neuen Wavetable Synthesizer namens modwave vorgestellt, der mit Wavetables ausgestattet ist, einen Sequencer bietet und ein Kaoss-Pad für Modulationszwecke besitzt. Das Gehäuse kennen wir vom wavestate und opsix. Ab sofort ist der Synthesizer unterwegs! Es gibt die ersten echten Demos.

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Korg modwave – Wavetables

Zwei Oszillatoren bilden die Basis um die vom opsix bekannte KernEngine, allerdings mit 4 Hüllkurven und 5 LFOs sowie Filter mit MS-20, Polysix und anderen Filtertypen und verschiedenen Flankensteilheiten. Die Raspberry-Pi-Plattform bietet 32 Stimmen. Dazu sind auch die Schwingungsformen des DW-8000 verbaut.

Es gibt auch eine Sample-Abteilung, die zwar mit Speicher im Gigabyte-Bereich riesig ist, aber sie ist fest. Es handelt sich also um einen Rompler, der nicht vom User befüttert werden kann, ähnlich wie beim wavestate. Das wird auch bei einer späteren Vorstellung des Editors betont nicht beantwortet. Es sind also sicher keine eigenen Samples geplant im modwave.

Die Wavetables kennen User auch schon von denen in der Electribe Wave als App, allerdings sind es 200 Stück und damit extrem umfangreich. Die Waves sind offenbar eher an Waldorfs frühen PPG-artigen Waves orientiert, da sie aus 64 Waves bestehen. Sie haben eine Art Verbiegungsalgorithmus, der weitere 230 Millionen Variationen aus den Wavetables erzeugen kann.

Modmatrix

Die Modulationsmatrix besitzt alle Segmente der Hüllkurvengeneratoren und Parameter als Ziel und erlaubt alle LFOs, Hüllkurven, Controller, (Poly)-Aftertouch als Quelle. Jedoch ist das Keyboard, wie bei den anderen Beiden, nur mit Anschlagsdynamik bzw. Loslassdynamik ausgestattet. Damit ist der Synth nur empfangsseitig Pressure-empfindlich. Außerdem sind zwei Mod-Prozessoren nebst Keytracking an Bord und natürlich Effekte. Das Gerät ist knapp unter 3 Kilo leicht und mit seiner 3-Oktaven Tastatur somit portabel zu nennen.

Effekte im modwave und Physics

Es gibt eine Menge Effekte, darunter Hall, Delay, Chorus und andere Modulationseffekte. Dazu gibt es auch Amp-Simulation und Verzerrung. Das alles ist jeweils aufgeteilt in 5 Sektionen Pre, Mod, Delay, Master und EQ.

Das Pad ist kein Effektsteuerelement, sondern eine Art Bewegungsassistent, der durch „Anschubsen“ eine Bewegung beibehalten und mittels Reibung und Einfallswinkel/Ausfallswinkel Bewegungsmuster eine Art zweidimensionalem LFO bilden kann. Dieser eignet sich gut für Wavetables.

Mehr Information

Der Preis ist mit 799 Euro den anderen Synthesizern in diesem Gehäuse ähnlich. Der modwave lässt sich auf Korg.com anschauen. Hier bei Thomann.de (Affiliate) könnt ihr Korg modwave bestellen.

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14 Antworten zu “Korg modwave: Wavetable Synthesizer (jetzt geht’s los!)”

  1. Emmbot sagt:

    Da freut man sich.

    Hab ich auch heute bei Korg entedeckt.
    Alles ohne 100 Teaser auf denen man irgenwas erahnen soll.

  2. Michael sagt:

    Raspberry Pi Plattform? Wohl eher nicht….

  3. Maks Mueller sagt:

    Keine analogen Filter, schade.

  4. PC. A. Mann sagt:

    Wavetables? Das kann jeder Vst besser. Und für so viele Mausschubsermusikanten bieten die bereits am PC überflutende Menge an Möglichkeiten und Bedienkomfort inclusive perfekter Integration in eine DAW wesentliche Vorteile. Korg ist wirklich sehr kreativ, für alle die dringend Hardware benötigen sicher eine gute Lösung.

  5. Peter sagt:

    Behringer bringt sowas bestimmt bald für 200 euro raus… Gerade wenn die lesen das das ein raspberry pi drin ist :P Dann würde ich auch zuschlagen.

  6. Lornik sagt:

    Naja also das Argument “ nur ein Hardwaredongle ist ja nun weit hergeholt.Ich mag zwar die Vorteile der Softwaresynthesizer, dennoch hab ich mich entschieden doch mir ein wenig Hardware zuzulegen.Weil echte Regler und Fader machen schon Spass und ist was anderes. Und ja ich finde die Idee hinter den Modwave innovativ und ich werde ihn mir holen.Bin aber der Meinung da ich die Seite seit längerer Zeit beobachtet habe das zwar Sampled nicht möglich ist aber irgendwie eigene Wavetables in einem „Wavetableformat“ aus Serum oder eine andere Software (weiss den Namen nicht) möglich sein soll.

  7. Lornik sagt:

    Naja also das Argument “ nur ein Hardwaredongle ist ja nun weit hergeholt.Ich mag zwar die Vorteile der Softwaresynthesizer, dennoch hab ich mich entschieden doch mir ein wenig Hardware zuzulegen.Weil echte Regler und Fader machen schon Spass und ist was anderes. Und ja ich finde die Idee hinter den Modwave innovativ und ich werde ihn mir holen.Bin aber der Meinung da ich die Seite seit längerer Zeit beobachtet habe das zwar Samples nicht möglich ist aber irgendwie eigene Wavetables in einem „Wavetableformat“ aus Serum oder eine andere Software (weiss den Namen nicht) möglich sein soll.

  8. KSB sagt:

    Wieso keine eigenen Wavetables?

    Das ist jetzt schon der dritte Wavetable Synth der letzten Jahre der das einfach nicht erlaubt (Peak und Pro3 haben es ja wenigstens nachgeliefert, so irgendwie halb..).

    Wirklich schade – und wenn da wirklich ein Raspberry drin ist, bedeutet dies das ein Kartenleser quasi schon integriert war, oder per USB locker hätte installiert werden können.

  9. Meikel J. Folks sagt:

    Leider hat die ganze Serie keine „Hardware“, sondern eher ein abtörnend billiges Plastikgehäuse – habe es beim Wavestate gesehen. Würde sogar Uli besser hinkriegen. Ja, dann lieber Software. Schade! Nur von den Soundmöglichkeiten her finde ich Wavestate übrigens attraktiver.

  10. Schubidu sagt:

    Ah das ist das selbe wie die anderen doch eher recht erfolglosen Derivate von Korg. Dachte zuerst Deja-vu :D
    Findige Tüftler werden sich herausfinden wie man die Firmware von allen dreien untereinander austauschen kann, so wie beim Sampler/Synth :D

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