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Peavey 6505 Piranha MIcro Head Topteil NAMM

Sooooo klein, ganz unten die 1x18  ·  Quelle: Youtube / The Tone King

Peavey 6505 Piranha MIcro Head Topteil FRONT

Die sparsame Front  ·  Quelle: Laney

Peavey 6505 Piranha Micro Head Topteil BACK

Die Rückseite  ·  Quelle: Youtube / sonicstate

Jede Firma braucht kleine Topteile, um am Markt ernst genommen zu werden. Zumindest wirkt es auf mich so. Ich bewerte Firmen zwar nicht nach dem gesamten Sortiment, aber doch zumindest, ob sie innovativ sind oder eher auf „alte Werte“ setzen, was auch nichts Schlechtes heißen muss. Peavey ist definitiv schon länger mit Entwicklung modernerer Sachen beschäftigt, nun gibt es gleich zwei ungewöhnliche Sachen am NAMM Stand: Ein Mini-Topteil und einen Gitarren-Subwoofer.

Peavey 6505 Piranha Micro

Auf den offiziellen Fotos sieht das Topteil gar nicht so klein aus, es ist aber tatsächlich ziemlich klein, wenn man es mal auf einer Box sieht. Daher wohl auch der Name. (was ist eigentlich kleiner als Micro?) Es soll sich klanglich am 6506 Mini Topteil orientieren und in die High Gain Richtung gehen.

Am Ende kommen 20 Watt an 16 Ohm aus dem Metallkästchen mit Transistor-Endstufe. In der Vorstufe arbeitet eine 12AX7 Röhre. Gain-, EQ- und Volume-Regler müssen reichen. Clean ist anscheinend nicht vorgesehen, denn ein Schalter neben dem Input schaltet nur zwischen Crunch und Lead um. Zusätzlich gibt es noch einen AUX-Eingang und einen Kopfhörerausgang. Auf der Rückseite befinden sich ein (Klinke) Lautsprecherausgang, ein FX-Loop ohne Regelmöglichkeit und die Netzbuchse.

Kostenpunkt: 179 USD (UVP)

Peavey 6505 Gitarren Subwoofer Box 1×18

Richtig gelesen, Peavey stellt auch eine 1×18 Box in der 6505 Serie vor. 18 Zoll Speaker werden sonst bei PAs als Subwoofer-Speaker eingesetzt und genau das soll diese Box auch erfüllen: untenrum schieben.

Der Speaker ist nicht näher außer „Heavy Duty Woofer“ mit 300 Watt beschrieben. Anscheinend sind hinter dem Eingang ein DDT-Kompressor (Peaveys Name für Clip Limiter) und ein regelbarer Frequenztrenner eingebaut, da hier eine Übergangsfrequenz von 120 Hertz angegeben wird.

Neben dem üblichen Verstärkereingang als Klinke sind auf der Rückseite auch ein (weiblich) XLR für Mic und Line Level und ein (männlich) XLR Thru mit schaltbarem High-Pass eingebaut. Für den Gitarrenbereich eher (sehr) unüblich. Mal sehen, wo die Reise hier hingehen soll und ob davon auch eine Bass-Version kommen wird. Ein Preis wurde noch nicht genannt.

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„was ist eigentlich kleiner als Micro?“ – Wenns nach EHX geht ‚Nano‘
*klugscheißmodusaus*

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Na mal sehen, ob es nächstes Jahr Nano-Heads gibt. :D