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 ·  Quelle: Youtube / Musicradar

Keine Sorge, es ist noch lange nicht erhältlich und euer, möglicherweise frisch erworbenes, Geschwistermodell ist nicht schon wieder veraltet. Auf der NAMM 2020 wurde lediglich der aktuelle Stand der Dinge eines zukünftigen Mooer GE 300 LITE gezeigt.

Blickt ihr noch durch?

Mal ehrlich, wie viele Tischhupen möchte der Hersteller eigentlich noch auf den Markt bringen? Ob die wohl schon selbst nicht mehr richtig durchblicken? Ich zähle mal auf:

Erst im September 2019 wurde das GE 150 rausgehauen, aus 2017 stammt das GE 200 (das noch immer käuflich zu erwerben ist), im Dezember kam das GE 250 und das Flaggschiff, das GE 300, wurde im Juni des letzten Jahres veröffentlicht.

Weil das anscheinend noch immer nicht ausreicht, kommt nun das GE 300 LITE. Hurra! Hoffentlich nutzt der Pedalhersteller die Gelegenheit und stampft einige ältere Versionen ein.

Mooer GE 300 LITE

Der neue Kleine hat alle Funktionen des großen Bruders, abzüglich des Expressionpedals und der Synth Enginge. DER FX-Loop ist nur noch mono nutzbar. Laut Mooer wurde damit auf das Feedback der Nutzer reagiert. Das Ergebnis ist ein kompaktes Gehäuse ohne unnötigen Ballast und eine verbesserte Bedienung – perfekt für unterwegs.

Geblieben sind die Fußtaster mit LED-Beleuchtung zum Umschalten der Bänke, Presets und Effekte, die Tone-Capture-Technik für Verstärker und Gitarren, IR-Loader, Cab-Sims, Amp-Sims. Der Looper wurde auf 30 Sekunden reduziert und ist somit aus meiner Sicht nur noch eine nette Spielerei, kein vollwertiges Feature mehr.

Das neue Gehäuse gefällt mir sehr gut. Besonders die Anordnung der Fußschalter in zwei Ebenen.

Klingt das?

Habt ihr Erfahrungen mit den Klängen des großen 300ers? Das erste Demovideo klingt in meinen Ohren dermaßen unterirdisch, dass ich die Produktion am liebsten sofort einstampfen würde. Generell wäre es auch eine gute Idee, die Gitarre zu stimmen, aber vielleicht bin ich einfach etwas old school.

Update: Na seht ihr, muss man immer erst laut werden? Unsere Jungs von bonedo.de waren vor Ort und haben dem Gerät auch einige bessere Klänge entlockt. Warum nicht gleich so?

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NAMM 2020 - Videobanner

4 Antworten zu “Mooer GE 300 LITE: Kompakte Konkurrenz zum Stomp?”

  1. Tim sagt:

    Ich finde es schade, daß der Autor es doch deutlich verfehlt hat einen neutralen Text zu schreiben, schließlich weiß man nach ein paar Jahren Erfahrungen mit Promovideos und Factorypresets, dass meistens deutlich mehr rauszuholen ist, als nur die Werkseinstellung.
    Der Markt für solche Geräte ist definitiv gegeben, wenn diese Geräte natürlich auch nicht mit Kemper und Co mithalten können.
    Ich hatte das GE 150 selbst mal und hab es nach kurzer Zeit an meinen jungen Schüler weitergegeben, der es immer noch liebt. Sobald man eigene bzw. gute IRs überträgt, steigt auch die Soundqualität, was total für die Teile spricht.

    Natürlich ist mein Kemper um längen besser und ich hab mir das Teil auch nur zum ausprobieren und sehr günstig besorgt, aber solange man nicht selbst mal damit experimentiert hat, sollte man vielleicht einfach nur berichten, wie auch in den meisten anderen Artikeln.

    Das ist echt nicht böse gemeint, aber ich lese euch sonst eigentlich immer sehr gerne. Aber die eigene, persönliche und negative Grundhaltung ist doch stark rauszulesen.

    Trotzdem danke für eure Arbeit!

    Beste Grüße
    Tim

    • stephan sagt:

      Hallo Tim,

      danke für deine Nachricht! Ich bin ganz froh, dass wir bei Gearnews eine subjektive Note einbringen dürfen, kann jedoch deine Kritik gut nachvollziehen.

      Ist es nicht schade, dass wir inzwischen automatisch für den Hersteller mitdenken und darauf trainiert sind, zwischen den Klängen der Werkspresets den möglicherweise guten Sound rauszuhören? Auch mir ist bewusst, dass günstig nicht schlecht sein muss. So habe ich beispielsweise kein Problem damit ein ZOOM B3 mit ins Gefecht zu nehmen. Mooer ist kein Neuling in der Szene. Wer als Aussteller so viel Geld an die NAMM abdrückt, darf sich für meinen Geschmack gern ein wenig besser vorbereiten.

  2. Tam sagt:

    Welch dümmliches Review. Wie gut die GE’s sind ist bekannt.

    • stephan sagt:

      Moin Moin! Vorab: Check doch gern mal die Definition eines echten Reviews (Testbericht), eines Demos und – wie hier der Fall – eines Kommentars zu einem YouTube-Video (NAMM 2020), in dem das Gerät vom Hersteller wirklich schlecht beworben wurde. Wenn die GEs schon gut sein sollen, darf man sich als Presenter auf der weltgrößten Musikmesse auch die Mühe machen, das so rüberzubringen. Grüße!

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