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Harvestman Stillson Hammer Sequencer

Harvestman Stillson Hammer Sequencer  ·  Quelle: Harvestman FB

Die NAMM steht vor der Tür. Nicht nur große Hersteller werden dort Neuigkeiten zeigen. Harvestman kündigt deshalb ein Modul an, das kurz nach der NAMM für $666 zu haben sein wird.

In der Eurorack-Welt gibt es heute mehr digitale Module, weil man damit einfach mehr Flexibilität erreichen kann. Erst die Steuerung ist dann wie gewohnt analog. Der Stillson Hammer ist ein Vierspur-Sequencer mit jeweils einem Gate- und CV-Ausgang pro Spur. Hinzu kommen Steuereingänge für die Steuerung des Sequencers selbst. Neben den gebräuchlichen Befehlen wie Start/Stop und Rücksetzen lassen sich zwei „freie“ Steuerspannungen anlegen, die faktisch jede Funktion des Sequencers steuern können. Es sind 32 Speicher für Sequenzen vorhanden. Da es sich um einen Melodie-Sequencer handelt, sind auch Quantizer eingebaut, die die Tonhöhen chromatisch „zurecht rücken“. Diese Quantizer lassen sich allerdings abschalten, um kontinuierliche Spannungen zu generieren oder um andere Parameter als Tonhöhen anzusteuern. Allerdings gehört jeweils ein CV/Gate-Pärchen zu jeder Spur, die unabhängig voneinander ablaufen können. Die Werte für die Sequenz werden per Fader eingegeben. Außerdem gibt es einige nützliche Performance-Optionen wie das stummschalten einzelner Spuren, Zufallsmuster (Random) und Slides für das Triggerverhalten bei Notenfolgen im Stil der TB303. Die maximal mögliche Steuerspannung beträgt 8 Volt.

Die besondere Funktion, die andere Sequencer so nicht bieten, ist zweifelsohne die Steuerbarkeit jedes Parameters über die beiden freien CV-Eingänge. Es sind auch Kombinationen von Parametern ansteuerbar. Um die Zuweisung durchzuführen oder generell mit dem Sequencer live zu performen, braucht man keine Menüs. Die höchste Ebene, die es hier gibt, ist der Shift-Taster.

Web: theharvestman.org/

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