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Modal Electronics CRAFTsynth - DIY Mono Synth zu einem unschlagbaren Preis

Modal Electronics CRAFTsynth - die Oberfläche sieht aufgeräumt auf  ·  Quelle: http://www.gear4music.com/Keyboards-and-Pianos/Modal-CRAFTsynth-Monophonic-Synthesizer-Kit/1RCJ#full-des

Modal Electronics CRAFTsynth - DIY Mono Synth zu einem unschlagbaren Preis

Modal Electronics CRAFTsynth - hier sieht man die blanken Platinen  ·  Quelle: http://www.gear4music.com/Keyboards-and-Pianos/Modal-CRAFTsynth-Monophonic-Synthesizer-Kit/1RCJ#full-des

Modal Electronics CRAFTsynth - DIY Mono Synth zu einem unschlagbaren Preis

Modal Electronics CRAFTsynth - die Rückseite des Synthesizers  ·  Quelle: http://www.gear4music.com/Keyboards-and-Pianos/Modal-CRAFTsynth-Monophonic-Synthesizer-Kit/1RCJ#full-des

Modal Electronics CRAFTsynth - DIY Mono Synth zu einem unschlagbaren Preis

Modal Electronics CRAFTsynth - DIY Mono-Synthesizer zu einem unschlagbaren Preis  ·  Quelle: http://www.gear4music.com/Keyboards-and-Pianos/Modal-CRAFTsynth-Monophonic-Synthesizer-Kit/1RCJ#full-des

DIY-Synthesizer sind wohl gerade in Mode. Denn jetzt taucht auf der Website eines englischen Musik-Hard- und Software Verkäufers ein Synthesizer namens CRAFTsynth der Firma Modal Electronics auf. Und dieser kommt als Baukasten. Angeblich dauert ein Zusammenbauen lediglich zehn Minuten, bevor ihr dem Mono-Synth Töne entlocken könnt. Darüber hinaus kann dieser kleine Klangerzeuger von einer eigens hierfür entwickelten CRAFTapp ferngesteuert werden. Ich finde, ein absolut schönes Spielzeug für die Weihnachtszeit!

DIY-Synthesizer sind in. Durch das Zusammenbauen der gelieferten Einzelteile wächst der Handwerker näher mit der Soundmaschine zusammen. Vielleicht fällt es so dem Klangtüftler auch ein wenig leichter, die einzelnen Bereiche des Synthesizers besser zu verstehen und die Wege, durch die der Sound fließt, besser nachzuvollziehen. So wird CRAFTsynth von Modal Electronics sicherlich einige Fans finden.

Geliefert werden fünf Platinen-Boards, die eigentlich nur zusammengesteckt werden müssen. Den Lötkolben könnt ihr hier getrost zur Seite legen. Nach maximal zehn Minuten ist der Synthesizer startklar. Zwei Oszillatoren pro Stimme mit Modulationen und Pitch und den Schwingungsformen Sinus, Dreieck, Sägezahn PWM, Rauschen und FM, ein LFO mit Sinus, Dreieck, Sägezahn und Rechteck und sechs Zielen (VCA Amplitude, Filter Cutoff, FM, OSC Mix, PWM und Frequenz beziehungsweise Pitch), eine Mixer Sektion für die Oszillatoren, ein Unisono- und Spread-Modus, um die Oszillatoren in vier separate Oszillatoren inklusive Suboszillator zu unterteilen, und die Möglichkeit, alle Parameter über den USB-Anschluss von einer DAW fernzusteuern, machen den kleinen CRAFTsynth zu einem wirklich ausgewachsenen Klangerzeuger.

Eine bald erscheinende CRAFTApp (unter welchem Betriebssystem diese laufen wird, ist noch nicht bekannt) soll den Synthesizer ebenso kontrollieren können. Mit dieser App wird auch der Preset-Speicher erweitert werden, der standalone nur 16 Plätze groß ist.

Die Oberfläche des CRAFTsynth beinhaltet acht Drehregler, über die ihr die 16 Funktionen des Synthesizers bedient. Auf der unteren Vorderseite sitzt ein fünf-Tasten Keyboard, um auch unterwegs schnell ein paar Noten eintriggern zu können. Denn der Synthesizer läuft auch, neben der Stromversorgung über USB, mit AA-Batterien. Anschlussseitig gibt es je einen Miniklinke-Anschluss für Kopfhörer und als Line-Out.

Alles in allem eine wirklich gute Idee. Es bleibt zu hoffen, dass CRAFTsynth durch die DIY-Bauweise nichts an Stabilität verliert. Das erste Soundbeispiel klingt schon einmal sehr interessant.

Preis und Spezifikationen

Modal Electronics CRAFTsynth könnt ihr Moment nur über den englischen Shop von gear4music.com vorbestellen. Er kostet dort 79 Britische Pfund und wird zirka Mitte Dezember 2016 ausgeliefert. Ende Dezember wird es die CRAFTapp geben und hoffentlich auch mehr Details zu dem Paket auf der Modal Electronics Website.

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