von Lasse Eilers | 4,8 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Modal Electronics Cobalt8 Update

Modal Electronics Cobalt8 Update  ·  Quelle: Modal Electronics

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Modal Electronics hat ein großes Firmware-Update für die Synthesizer der Cobalt8-Serie veröffentlicht. Mit dem Update auf Version 2 erhalten die virtuell-analogen Synthesizer nicht weniger als 27 neue Filtertypen und 14 neue Effekte. Außerdem gibt es neue Arpeggiator-Funktionen und viele weitere Verbesserungen.

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Modal Electronics Cobalt8 Firmware-Update v2

Kurz nach dem Argon8 bekommt auch die Cobalt8-Serie von Modal Electronics ein großes Update spendiert. Einige der neuen Funktionen des Argon8 halten nun auch in den Cobalt8 Einzug, die vor drei Wochen auch der Argon8 erhalten hatte, wie der Vintage-Modus und die Funktion Oscillator Free Run. Beide sollen für einen noch organischeren, „analogeren“ Sound sorgen. Auch die neuen Abspielmodi des Arpeggiators, die Verbesserungen beim OLED-Display und das überarbeitete Gain-Staging kennen wir bereits aus dem Argon8.

Die Unterschiede liegen in der Filtersektion, wo der Cobalt8 mit dem Update auf v2 um ganze 27 neue Filtertypen erweitert wird. Darunter sind laut Modal Electronics 2-Pol-State-variable-Filter, verschiedene Tiefpass-, Hochpass- und Bandpass-Ladder-Filter mit Drive, Kombinationen traditioneller Filtertypen mit Notch-Charakteristiken und mehr. Bei allen Filtern, die mit einer Drive-Stufe ausgestattet sind, kann diese mit dem Morph-Regler eingestellt werden. Hinzu kommt ein neuer Parameter namens Cutoff Scaling, der das Verhalten des Filter-Cutoffs in drei Stufen beeinflusst. Das Note-to-Cutoff-Scaling wurde ebenfalls überarbeitet und bietet nun einen relativen und einen bipolaren Modus.

Viele Neuheiten gibt es auch in der Effektsektion. Von den 14 neuen Effekten nutzen einige zwei Effekt-Slots und können somit mehr Rechenleistung nutzen. Neben dem V2 Reverb umfasst das Update den Phaser v2, einen Kompressor, einen 3-Band-EQ sowie Unioniser-, Utility- und verschiedene Drive-Effekte.

Mit dem Update auf v2 kommen nun auch Besitzer des Modal Electronics Cobalt8, Cobalt8X oder Cobalt8M in den Genuss vieler der Funktionen, die der Hersteller neulich dem Argon8 spendiert hatte. Und die vielen neuen Filtertypen und Effekte erweitern das Klangspektrum der virtuell-analogen Synthesizer natürlich erheblich.

Informationen zum Cobalt8 und zum Update

Das Firmware-Update v2 für die Modal Electronics Cobalt8-Serie ist kostenlos und wird über die Software MODALapp durchgeführt.

Die Synthesizer Cobalt8, Cobalt8X und Cobalt8M bekommt ihr bei Thomann*.

Modal Cobalt8

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Modal Cobalt8X

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Modal Electronics Cobalt8 Update

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7 Antworten zu “Modal Electronics Firmware-Update v2 für die Cobalt8-Serie”

    Schmalspurist sagt:
    0

    „…nicht weniger als 27 neue Filtertypen…“
    Macht dann mindestens 57 Filtertypen mit den „über 30“ ab Werk.
    Braucht’s das wirklich?

      Specktorpedo sagt:
      0

      Wenn die Teile nicht nur 8-stimmig wären, hätte ich mir beide zugelegt. Aber so? Mehr Filter etc. nett und schön, aber 8 Noten gehen zu schnell aus. Regression.

        Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
        0

        Schön wären beim nächsten Update 12 Stimmen anstatt 8. Beim Studiologic Sledge ging das damals auch, von 16 auf 24 Stimmen per Software Update! Wäre doch eine feine Sache. Auch wenn es auf der anderen Seite auch ein zweiseitiges Schwert sein könnte. Denn warum musste man sich die ganze Zeit mit nur so wenigen Stimmen rum schlagen?

          Specktorpedo sagt:
          0

          Tjq, beim TSynth 2.0 war der Grund der Beschränkung von geplanten 16 auf 12 Stimmen zu knapper RAM zur Laufzeit, was evtl. zukünftig noch durch Code-Optimierung behoben werden könnte.

          Novation hatte der ersten Supernova auch 16 -> 20 Stimmen (32 -> 44 mit Expansion) mittels Update verpasst.

          Hier geht am Ende noch was, nur müsste Modal Aufwand betreiben.

      So Isses sagt:
      0

      Also wenn beim nächsten Firmware-Update wieder 27 Filtertypen dazu kommen, dann ist das für mich der falsche Firmware-Weg.

    Mackie55 sagt:
    0

    Wenn etwas, was schon sehr gut ist noch mehr Features bekommt, sag ich nicht nein :⁠-⁠)

    Amy sagt:
    1

    Grundsätzlich interessanter Synth mit guten Ideen und Aufwertung durch Updates, leider nicht auf dem Niveau von z. B. Roland oder Elektron. Klang und insbesondere Effekte können einfach nicht mithalten. Beispiel: Der neue Reverb-Effekt benötigt 2 Effektslots, bleibt aber dünn und „blechern“. In der Entwicklung bei Modal gibt es noch Luft nach oben. Außerdem kann man Komponenten, die man nicht beherrscht, auch zukaufen. Ich hoffe, Modal kriegt noch die Kurve.

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