Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Ministry of Sound LIVE App

Ministry of Sound LIVE App  ·  Quelle: Ministry of Sound App

ANZEIGE

Das Ministry of Sound (MoS) ist seit etlichen Jahren ein fester Bestandteil der Londoner Clubbing-Szene. Auch das hauseigene Plattenlabel dürfte nicht nur Szene-Kennern ein Begriff sein, versorgt es doch die Freunde elektronischer Tanzmusik seit nunmehr 15 Jahren mit fetten Beats und zahlreichen Compilations. Nun nimmt die Firma Kurs auf Android- und iOS-Smartphones und veröffentlicht die App „Ministry of Sound LIVE“. Diverse non-stop Kanäle bedienen Genres wie Hip-Hop, Chillout, Rave und House, bieten Running Trax oder die ultimative Oldschool-Experience „Throwback“.

ANZEIGE
ANZEIGE

Was genau in den letzten Stunden gespielt wurde, lässt sich anhand einer Playlist nachverfolgen. Außerdem bietet die App Zugriff auf on-demand DJ-Mixes von Künstlern wie Hardwell, Steve Aoki, Markus Schulz und Nervo, um nur einige zu nennen. An den Wochenenden ist zudem Live-Streaming aus dem Club geplant. Eine Idee, die ich gut finde, denn das Line-Up im MoS ist bekanntlich sehr hochkarätig.

Laut CEO Lohan Presencer wurde die App speziell für Hörer entwickelt, die wenig Zeit haben, selbst nach den neuesten Tracks zu fahnden oder Klassiker für sich wieder zu entdecken. Die MoS-Channels sollen dabei den gleichen Wohlfühlcharakter vermitteln, wie man ihn von den Millionseller-Compilations kennt.

Soweit so gut und in der Sache sind Internetradio und Streaming-Services nun wahrlich nichts Neues. Wer jedoch auf House, EDM und R&B steht, dürfte beim Ministry of Sound Radio gut aufgehoben sein und wer eben auch diesen Sound spielt, der kann hier sicherlich Zeit bei der Track-Selektion für die nächste Party einsparen. Im „klassischen“ Plattenladen haben viele DJs ja auch ihr „vorselektiertes“ Fach.

Auf der anderen Seite geht einem auf diese Weise mitunter so manches Kleinod durch die Lappen und wenn alle am Ende das Gleiche spielen, hören und kaufen, wozu dann noch den DJ selektieren lassen und ihm nicht gleich zu Beginn des Sets eine Playlist in die Hand drücken? Das funktioniert in der Praxis nicht? Stimmt, und das ist auch gut so.

ANZEIGE
ANZEIGE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.