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Solid State Logic SSL FlexVerb Plug-in

FlexVerb kann viel  ·  Quelle: SSL

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Die Native Plug-ins bekommen Zuwachs: FlexVerb ist der neue Reverb im Plug-in Bundle von Solid State Logic, kurz SSL. Und der kann mehr als nur Butter und Brot.

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FlexVerb

Im Sommer hatte SSL bereits das ganze Bundle an Effekt-Plug-ins in der Native V6 Serie veröffentlicht. FlexVerb kann etwas mehr, als nur Hallfahnen draufrechnen.

Vier Reverb-Typen werden angeboten: Room, Hall, Plate und Chamber. Zur Verfeinerung kann die Raumgröße verändert werden, außerdem können Early Reflections und Reverb Tail unterschiedliche Reverb-Typen abbilden und stufenlos überblendet werden. Auch Infinite ist optional zuschaltbar. Cool!

SSL gibt weitere Regler an die Hand: Pre-Delay, Diffusion, Size, Reverb Time, Modulations Rate und Depth. Als wäre das noch nicht genug, gibt es neben dem FFT-Analyzer einen 6-Band-EQ, drei weitere Filter (Low, Mid, High) mit jeweils Reglern für Multiplier und dazwischen die X-Überblendung. Am Ende sitzt ein Compressor/Limiter, der in Ratio und Threshold eingestellt werden kann.

Ziemlicher Batzen an Funktionen für einen Reverb, würde ich meinen. Leider werde ich nie in den Genuss kommen, da mich keine 10 Pferde wieder in das iLok-Universum bekommen. Der Dongle ist obligatorisch.

Preis

Entweder ihr kauft das FlexVerb Plug-in für 219 Euro oder ihr mietet es im gesamten Bundle. Das kostet monatlich 14,90 Euro und im Jahr rabattlos 149,90 Euro. Happig, finde ich. Aber es steht SSL drauf und damit dürfte das auch drin sein.

Ihr braucht in jedem Fall einen iLok 2 oder iLok 3 Dongle. Ein Konto bei Pace reicht nicht aus.

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8 Antworten zu “Mehr als nur Butter und Brot Reverb Plug-in – SSL FlexVerb”

  1. Krypton sagt:

    Was ist denn passiert, das du ILok so meidest?

    • claudius sagt:

      Es gab bei zwei Modellen technische Probleme mit dem Abrufen der Lizenzen während eines wichtigen Projekts. Dann die Kosten, wenn man eine Lizenz verkauft. Dann muss man immer dran denken … dann doch lieber Hersteller/Projektstudios nutzen, die ohne auskommen und einfach machen. Und vor allem mobil: USB-Slot frei haben.

      • shocknob sagt:

        Da kann ich nur zustimmen. Dongles sind Mittelalter und iLok geht in die richtige Richtung mit der iLok-Cloud. Bleibt nur die Frage, wann Entwickler wie Sonnox oder Slate endlich auf den Zug springen.

  2. Marc sagt:

    iLok ist super und macht doch vieles einfacher… Ich arbeite in 2 Studios, in 2 verschiedenen Städten. Ich nehme einfach den iLok mit und brauche nicht ausschließlich diese schlechten „Soft Licencer“ Versionen. Wenn bei denen mal hardwaremäßig was ansteht, muß man diese wieder aktivieren (manchmal um neue Aktivierungen bitten) usw.
    Ich habe jetzt iLok seit ca. 20 Jahren und hatte noch niemals Probleme inkl. iLok Gen. 1, 2 und jetzt 3.
    Das einzige mal war vor ca. 8 Wochen. Da hat sich mein iLok 2 verabschiedet.
    Der ging an Pace zurück und nach knapp 2 Wochen hatte ich alle meine Lizenzen wieder im Account und zurück auf einen iLok 3. Der Service kostet 49US Dollar, ja, ABER: dafür bekommt man auch einen neuen iLok zugeschickt. Also praktisch kostenfreier Service.
    Und mit dem „Zero Downtime Service“ kann man sofort „Übergangslizenzen bekommen UND ist auch gegen Diebstahl abgesichert! Für mich top.
    Abgesehen von Vor-und Nachteilen beider Varianten wähle ich meine Software immer nach Gefallen und Nutzen aus, nicht ausschließlich nach der Kopierschutzmethode. Das würde mich einschränken.
    Nur mal als Info, dass iLok nicht nur schlecht sein kann.
    Jeder wie er es mag und braucht ??

    • claudius sagt:

      Auf jeden Fall. Wer sein Konglomerat darauf aufgebaut hat, fährt damit sicher am besten. Aber allein schon, dass sich die Hwardware verabschieden kann und ich dann hickhack habe, finde ich eine Fehlerquelle zu viel. Dann lieber gleich nur in der Cloud. Dass Studios nicht ans Internet angeschlossen sind, gehört ja auch der Geschichte an. Dass die Plug-ins für „nur Software iLok“ schlechter sind, liegt nicht an den Plug-ins, sondern eher am persönlichen Empfinden. Es gibt herausragende Plug-ins ohne Dongle. Erlaubt ist, was gefällt. :)

      • Marc sagt:

        Erlaubt ist was gefällt, das stimmt…
        Wenn aber der Computer muckt, ist das ebenso ne Fehlerquelle wie ein Hardwaredongle. Man bedenke, mein iLok ging nach über 20 Jahren (mit Wechsel auf iLok 2) kaputt.
        Ich kenn keinen Computer, der das solange mitmacht ?.
        Und Cloud und Co ist Durchschnitt und Offline Studios Vergangenheit? Das sehe ich aber ganz anders…
        Nun gut, let’s make music ?

    • Krypton sagt:

      Endlich jemand der weiss ob der Seevice funzt.
      Wie hast du dein ILok an Pace gesendet? Per normaler Post oder einer speziellen Kurier z.B. UPS?

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