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Strega ist der neue Desktop-Mini-Synthesizer im Zero-Coast-Gehäuseformat wie bereits der Sequencer und der 0-Coast Synthesizer selbst.

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Strega – Pulse werden Sounds

Das Grundprinzip des Strega ist ein analoges Delay auf der rechten Seite und ein Synthesizer/Oszillator Part auf der linken Seite, der Pulsbreitenmodulation (PWM) beherrscht, aber auch eine pulsende Modulation nach Inspiration der Buchla „Source of Uncertainty“, die diverse Ziele modulieren kann. Dadurch werden ein Delay oder auch eine PWM zu einer interessanten Textur, die von einem Nebel von Echo-Effekten umspielt wird.
Diese Sounds sind meist Drones oder Flächen, die melodisch spielbar sind und stets einen geräuschhaften Anteil haben. Dieser wird jedoch mittels etwas Puls-Chaos-Modulation in einer Art Mischung aus Zufall und Taktung, welche ebenfalls zufällig ist, hergestellt.

The Clock is Operating…

Das Delay bietet eine Clock, die die Qualität und damit die „Dumpfheit“ des gesamten Delays verändert. Bei niedrigen Raten wird der Ursprungs-Oszillator-Klang maskiert. Ein LFO mit einfacher Steuerung kann ein eingebautes Filter steuern. Die gesamte Magie stammt somit aus der Mischung der pulsenden Modulation und der Einstellung des Delays, welches ein wichtiger klanglicher Baustein ist und kein „Effekt“ mehr. Die Modulation der Delay-Parameter ist somit nicht als Effekt, sondern als klanggebende Modulation gedacht.

Berühr den Strega!

Die kleinen goldenen Kontaktplättchen sind Touch-Sensoren, die zur manuellen Unterbrechung oder genauer einer Modulation von Parametern da sind. Sie sollen etwas „menschlichere“ Pulse und weniger mechanische und eher organische Bewegung in den generierten Klang bringen und ermöglichen eine Performance mit dem Sound. Es lassen sich auch Sounds von außen einspeisen und damit auch „bearbeiten“ und als Teil des Sounds verwenden. Die Form der Sensoren verraten etwas über ihre Funktion.

Mehr Information

Aktuell gibt es außer dem Namen noch keine Preise, jedoch ist davon auszugehen, dass Strega bei gut 599 US-Dollar beginnen könnte und über die Zeit etwas günstiger werden könnte bis hin zu etwa 500 Euro. So erging es zumindest bisher dem 0-Coast, der sogar bei 800 Euro startete. Die Make Noise Page wird früher oder später mehr dazu bekannt geben, dennoch wird der deutsche Preis und Verkauf sicherlich über Thomann oder Schneidersbüro erfolgen und benötigt keine Zoll-Einfuhr-Umständlichkeiten.

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