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Korg Triton Software-Instrument

Korg Triton Software-Instrument  ·  Quelle: Korg

Korg Triton in der Korg Collection

Korg Triton in der Korg Collection  ·  Quelle: Korg

Auch wenn der Korg Triton bereits Ende der 90er das Licht der Welt erblickte, würde ich diese auf 48 kHz PCM-Samples basierende Synthesizer-Workstation eher den frühen 2000ern zuordnen. Der Sound prägte besonders die „neuen“ Hip-Hop-Produktionen von Leuten wie Timbaland oder den Neptunes (Pharrell Williams und Chad Hugo). Auch Mike Shinoda von Linkin Park griff immer wieder auf diesen kristallklaren Sound zurück. Aber zurück zur Gegenwart: Korg hat kürzlich eine nebulöse Ankündigung gemacht, die wir vollkommen richtig interpretiert haben. Ob die Virtualisierung des Klassikers jetzt für Mac/PC oder gar die iOS-Plattform stattfindet, war nicht vollständig klar – jetzt wissen wir es aber ganz genau! Und tatsächlich: Der Triton ist ein Software-Instrument für macOS und Windows und natürlich auch der Neuzugang für die Korg Collection.

Korg Triton jetzt in der Korg Collection

Korg sagt, dass der Triton so detailgetreu wie nur möglich in Software nachgebildet wurde. Die auf Samples basierende HI-Synthese (Hyper Integrated) des Originals steckt hier genauso drin, wie die dafür gemachten 4000 Presets. Und nicht nur das: Auch alle EXB-PCM Expansions findet ihr in der Software-Version wieder.

Die Features zur Bearbeitung sind geblieben: Zwei Filter-Typen, fünf Insert-Effekte, zwei Master-Effekte und ein Master EQ. Bis zu acht Sounds können als Layer gemeinsam gespielt werden.

In der Software-Version bekommt ihr natürlich einen Browser spendiert, um schnell durch die Monsterauswahl von Presets zu navigieren. Easy Mode erlaubt einen übersichtlichen Zugriff auf sämtliche Synthese-Parameter.

Der beim Original vorhandene 16-Spur-Sequencer wurde gestrichen, das kann eine DAW besser erledigen. Geblieben ist aber der duale polyphone Arpeggiator. 307 Presets mit Melodien, Riff und Drum Patterns sind bereits enthalten.

Die Hardware taugte ja auch als Sampler – ich frage mich gerade, ob die Software-Umsetzung zumindest das Importieren von Samples erlaubt. Jetzt gerade finde ich keinen Hinweis, vielleicht müsste ich mir mal die Demo-Version installieren, um diese Frage zu klären.

Spezifikation und Preis

Korg Triton könnt ihr einzeln (199 US-Dollar) oder innerhalb der Korg Collection (299 US-Dollar) erwerben. Voraussetzung ist macOS 10.12 und höher oder Windows 10 und höher mit dem neusten Update. 6 GB RAM ist Minimum, die Plug-ins sind als AU, VST und AAX erhältlich. 64 Bit ausschließlich!

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Torben AnschauSebastian SiegelQuickmix2KAJunuz Recent comment authors
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dflt
Gast

ordentlicher preis… da bekomme ich ja fast einen hardware-triton gebraucht. an sich finde ich das schon spannend, aber beim kauf würde wohl eher der nostalgie-faktor siegen und dann liegt das plugin ungenutzt auf der festplatte. für 50€: gern. für 200-250€: definitiv nein. mal warten, bis es den ersten sale gibt.

CloudSounds!
Gast

Ich hoffe, dass der Triton auch noch für iOS mit Gadget-Implementierung kommt…

Junuz
Gast

Bei demon Version habe ich Versucht Sample Sound zu loading ging es leider nicht

2KA
Gast

Ein Korg Sample VSTi welches Korg formate laden könnte wär schon ein Ding.

Quickmix
Gast

Complete Collection 299 Dollar im Moment. Gekauft!

Sebastian Siegel
Gast

Upgrade für 149 Doller gekauft…. wirklich gelungene Umsetzung Alle Erweiterungen…. kein Sampler den hab ich im Kronos….. aber als Rompler einfach der Hammer…. also so etwas tolles habe ich selten gespielt als Plug-In eine echte Ergänzung zu Nexus und CO….. zudem absolut live tauglicher Multimode…. und die Libery ist über jeden zweifel erhaben… manchmal ist Weniger mehr !!! Ich bin begeistert von dieser Software auf PC Win10Pro 64 bit. Hier kann kein Display kaputt gehen oder irgend welche Verbindungen brummen…. und man kann so viel reinladen wie man will…. das geht mit der Hardware nicht… nur der Sampler wäre hier… Read more »

Torben Anschau
Gast

Haben sie zufälig auch das MOSS-Board (das es ja für den Triton gab) und/oder KARMA integriert (das damals parallel im Karma kam aber dann ja auch in späteren Korg-Generationen integriert wurde?). DAS würde das Plugin wirklich spannend machen.