von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Alle Modelle der TMB-100 Serie auf einen Blick  ·  Quelle: ibanez.co.jp

Die TMB-300 Serie - leider nur in drei Farben  ·  Quelle: ibanez.co.jp

Beim TMB-300 kann man die Spulen des Steg-Pickups in Serie schalten (Schalter am unteren Horn)  ·  Quelle: ibanez.co.jp

Schlanker Rücken mit verschraubtem Batteriefach  ·  Quelle: ibanez.co.jp

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Ich liebe bekanntlich Instrumente in Vintage-Farben. Wenn dann noch gematchter Headstock und moderne Schaltung mit drin sind, muss ich wirklich ganz schnell EC- und Kreditkarte verstecken. Die neuen Ibanez-Talman-Bässe TMB-100 und TMB-300 treffen mein imaginäres GAS-Zentrum im Gehirn ziemlich hart – und dennoch kann ich widerstehen, denn …

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… so lecker die Bässe auch mit asymmetrischem Mahagoni-Body, geschraubtem Ahorn-Hals inklusive Palisandergriffbrett und Block-Inlays sind, es gibt in beiden Modellen immer zwei Pickups. Im TMB-100 ist es ein J-Singlecoil am Steg und ein P-Style Split-Coil in der Mitte. Beim TMB-300 ist statt dem J-Pickup ein Humbucker verbaut. Ich hätte mir so sehr eine klassischere Tonabnehmer Auswahl mit einem JJ- und einem P-Modell gewünscht, bei Letzterem hätte ich noch vor diesem Artikel meine Bestellung abgesetzt. Aber das ist auch nur meine Vorliebe, aber Grund genug, doch keinen zu kaufen.

Der TMB-100 wird in fünf verschiedenen Finishes angeboten: Black, Tri Fade Burst (wie Sunburst), Ivory, Mint Green und Transparent Red. Bei dem einfacheren Modell ist der Headstock leider nicht gematcht, sondern in solidem Schwarz lackiert.

Beim TMB-300 gibt es ein Creme Halsbinding mit der passend lackierten Kopfplatte. Die Farbauswahl beschränkt Ibanez hier auf Candy Apple (Red), Metallic Forest und wieder Tri Fade Burst.

Die hauseigenen Dynamix Tonabnehmer sind immer passiv, die Elektronik jedoch ist aktiv. Die Regler sind beide gestackt aufgebaut. Der Mittigere regelt Lautstärke und Klangfarbe, der andere ist für Bass und Treble Boost und Cut verantwortlich. Wo eine aktive Elektronik ist, muss auch irgendwo der Strom herkommen: Das Batteriefach befindet sich auf der Rückseite und ist doppelt verschraubt. Also nix mit schnell mal auf der Bühne die sterbende Batterie wechseln. Beim TMB-300 hat man noch zusätzlich die Möglichkeit, die zwei Singlecoils am Steg in Reihe zu schalten. Der Schalter befindet sich am unteren „Hörnchen“ auf dem Tortoise-Pickguard. Interessant finde ich auch den Input, der doch stark an eine Telecaster erinnert, aber schräg wie bei einer Stratocaster eingeführt wird. Ich weiß nicht, ob ich das gut finde.

Ab Mitte März soll die Ibanez Talman Bass-Serie in die Läden kommen. Ibanez verspricht attraktive Preise, nennt aber keine genauen Zahlen. Vermutlich dreht es sich im mittleren dreistelligen Bereich. Mehr Infos zu den Serien gibt es schon auf den Produktseiten: TMB-100 / TMB-300.

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2 Antworten zu “Ibanez stellt neue Talman Bass-Serie vor”

    P.G. sagt:
    0

    Die sehen ja mal geil aus!

    Motzimo sagt:
    0

    Den 100er im MGR gibt es in Europa nicht zu kaufen!!! Ein Import aus Japan / USA lohnt leider preislich nicht. Ganz traurige Politik von Ibanez als auch vom Deutschen Importeur!

    Auch den 300er habe ich noch nicht in diesem Land gefunden

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