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Hammond sk-pro

Hammond sk-pro  ·  Quelle: Hammond

hammond-synth

hammond-synth  ·  Quelle: hammond

Hammond lies die Katze raus. Eine Orgel wird mit einem speziellen monophonem Synthesizer ausgestattet. Der SK Pro ist da. 

Hammond Synthesizer

Laut Datum gab es ihn bereits schon seit 4.1.2021, den Synthesizer von Hammond. Man kann zwei Hüllkurven und die Aufschrift Mono-Synthesizer erkennen. Und genau das ist es, eine Zugabe für Synthsounds, die Orgelspieler gut brauchen können. Die entsprechende Sektion ist mit Fadern ausgestattet. Die linke Seite des Keyboards betrifft die Orgel-Sektion, die natürlich polyphon ausgelegt ist. Die klanglichen Hinweise zeigen die Idee. Möglich ist damit einfache additive Mischsounds im Anfang des Videos mit Synth-Filterung und Sample and Hold und sogar FM zu mischen, was von der Grafik entsprechend unterstützt wird. Selbstredend lässt sich eine Drawbar-Mischung auch „filtern“, nur ist die nicht all zu effektiv. Es gibt daher auch klassische OszillatorSchwingungsformen als Basis und wie schon erwähnt, kann per FM noch mehr Oberton-Anteil eingebracht werden, was dem Orgel-Zugriegel-Prinzip sehr gut näher kommt.

Hammond Rückblende

Hammond hat bereits mit dem Novachord 1939 Aufsehen erregt. Es war der Technik nach zumindest schon sehr nahe an dem, was heute Synthesizer tun. Auch Harald Bode hatte zu der Zeit bereits einen eigenen Synthesizer gebaut, nur waren die Oszillatoren durch Tonbandquellen belegt worden.

Ansonsten steht Hammond bisher als Name und Marke für Orgeln und Zugriegel. In den Siebzigern hatte jede Mittelklasse-Familie meist eine „Heimorgel“ aka „Hammondorgel“ im Wohnzimmer. Ob sie Schmerzhammond war, wissen wir aber nicht. Bekannter ist die B3 mit ihren Zugriegeln und damit der Mischung von Sinus-Obertönen. Das bietet auch der SK Pro an.

Es ist eben einfach eine Orgel mit Pianooption und mit einem „Synthanbau“ und macht das Instrument damit deutlich ausdrucksstärker.

hammond-sk-pro

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Parameter des Hammond Synthesizers

Wirklich hörbar ist ein weisses Rauschen mit Bitreducer/Sample & Hold-Glied, um Gamesounds und LoFi zu erzeugen (Commodore SID etc). Außerdem ist dem ein LFO mit Sample & Hold Zufall beigemischt, welcher die Tonhöhe steuert. Dazu sind zwei ADSR-Hüllkurven für Lautstärke und Filter zu erkennen und die Mono-Synth-Aufschrift und die Knöpfe für Cutoff und Resonanz sind erkennbar. Der Oszillator hat offenbar 6 Schwingungsformen zu bieten, die die spielende Hand zum Ende hin frei gibt. Genau genommen sind es Betriebsmodi, denn FM und Sync nutzen Sinus bzw. Sägezahnwellen, wenn sie aktiv sind.

Der linke Teil scheint primär Taster für Presets und ein Display zu beinhalten, es kann sich also um eine erweiterte Orgel mit Mono-Synth-Bereich handeln oder auch um einen Versuch, sich anders dem Thema Synthesizer zu nähern.

Mehr über Hammond gibt es hier. Dort ist der Synth-Teil bei 3:45 zu hören.

Video

Der alte 102200 Hammond Synthesizer klang so…

Zuriegeleinstellungen bei Orgeln

4 Antworten zu “Hammond Synthesizer Sk Pro – Drawbars und Monosynth”

  1. Mario Paler sagt:

    Zitat: „Ob sie Schmerzhammond war, wissen wir aber nicht.“ – Mein Bassist kugelt sich gerade vor lachen… Respekt Mic. Dein Herz für Bassisten scheint außerordentlich groß zu sein. Lang leben die Kalauer! ^^

  2. Daniel II sagt:

    Isser das nicht? Nennt sich SK Pro, Orgel Gedöns mit Synth Part. Nix spektakuläres…. :-)

    https://vimeo.com/497181217

    • moogulator sagt:

      Ja, ist einfach nur eine Orgel mit Synthanbau – so wie Nord Stage einfach ok für Leute die viel Orgel brauchen und nicht noch ein Extra-Dingsi dazu haben möchten. Special Interest. Vollkommen ok, aber eben speziell.

  3. Wellenstrom sagt:

    Hahaha, drollig. Schade, dass man die Orgel nicht in Kombi mit dem Synth spielen kann, so wie es aussieht. Könnte ansonsten noch ein bissken Schwung in die Jazz oder Bluesperformance bringen. Für den einen oder anderen Progrocker vielleicht was.

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