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Grow - Vinyl Regal von Godar Furniture

Seine Vinylschätze richtig zu lagern ist seit jeher eine Kernaufgabe des Schallplattensammlers und Turntable-DJs. Grow möchte uns dabei stilvoll helfen.  ·  Quelle: godarfurniture.com

Grow - Vinyl Regal von Godar Furniture

The Hasselhoff of Kickstarter?  ·  Quelle: godarfurniture.com

Eine der essentiellen Fragen, die man sich im Laufe eines DJ-Lebens stellt, zumindest wenn man nicht in der MP3-Ära angefangen und sich dem digitalen Format komplett verschrieben hat, ist: Wohin mit den heiligen Vinyl-Schätzen? Wie lagern und stetig griffbereit haben? Die Antwort hieß bei mir persönlich über die letzten Dekaden: Plattenkoffer für die Burner und für den Rest Expedit (heute Kallax) – wie für tausende DJs wohl auch. Einziges Problem: Das kleinste Schallplattenregal besteht aus vier Einschüben und die Serie ist eher als funktional denn als super-stylisch zu bezeichnen.

Doch eventuell gibt es bald eine „modulare“ Alternative, denn der Möbelhersteller oder besser gesagt das Ein-Mann-Unternehmen Godar Furniture von Justin Godar hat auf Kickstarter das Projekt Grow ins Leben gerufen, das in-, über- und nebeneinander stapelbare, 33 x 33 x 28,5 cm große Crates produzieren möchte. Prima Idee und sieht gut aus, aber der Preis könnte ein echter Knackpunkt werden, denn 99 Dollar pro Box sind nicht ohne. Ein Vergleich zu Kallax? Okay. Die 16-Fächer Variante kostet im Online-Store heute (01.04.2015) € 69, die 25er ist für 149 € zu haben. Würde man dieses Volumen mit Grow bauen wollen, wird es deutlich, um nicht zu sagen empfindlich teurer.  Aber immerhin gibt es vergünstigte Sets wie das 5×5 Package, das mit 1499 € in die Portokasse schlägt. Es fasst im Übrigen laut Hersteller 1750 Scheiben. Fraglich ist, sollte das 10.000-Dollar-Ziel erreicht werden, ob Grow nach Europa verschifft wird. Dazu eine Anekdote von der Website, die ich gerne im Originaltext zitieren möchte:

Justin Godar : My new concern is that I’m getting far more interest from Europe and Canada than the US, which led my wife to call my project “the Hasselhoff of Kickstarter”. I hadn’t planned on offering international shipping quite yet, but I’m seriously looking into it now.“

Dass Godars Ehefrau dessen Projekt mittlerweile den „Hasselhof von Kickstarter“ nennt, weil mehr Interesse aus Europa und Canada bekundet wird als aus USA, muss man wohl nicht kommentieren. Aber man kann sich zumindest fragen, warum der Vinyl-Kultur hier offensichtlich ein höherer Stellenwert eingeräumt wird. Ich rufe zur Diskussion auf!

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schon so zu teuer, mit versand wärs unbezahlbar ^^