von claudius | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Gitarren Boutique 13-1-22

 ·  Quelle: Fender / ZVEX

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Ah, es ist wieder einmal Zeit für eine frische Ausgabe Gitarren-Boutique. Heute geht es um eine Fender Custom Shop Telecaster, die preislich … fragwürdig … ist und eine interessante Zusammenarbeit zweier Boutique-Pedalfirmen und einer ganz besonderen Fuzz Factory.

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ZVEX Full of Hell Fuzz Factory

Quelle: ZVEX

ZVex Fuzz Factory Full Of Hell Limited Edition

Ich hoffe, unter Fuzz-Liebhabern muss die ZVEX Fuzz Factory nicht mehr vorgestellt werden. Es ist ein vergleichsweise flexibles Gated Fuzz, das in Richtung Velcro und Octave-Fuzz geht und auch nicht Anleihen von Radio-Ring-Mod Sounds scheut. Auch jeden Fall speziell, vor allem, wenn es in die Selbstoszillation kippt. Es kommen aber auch brauchbare Sounds fürs Bandgefüge heraus. ;)

Die Limited Edition trägt den Beinamen Full of Hell – es ist eine Zusammenarbeit mit der gleichnamigen Grindcore Band. Anspieltipp: Crawling Back to God. Schnuckeliger Song, vergleichsweise lang für Grindcore. Vielleicht sagen wir einfach etwas griffiger Sludge-Death-Power-Violence-Noise-Grindcore-Metal dazu.

Konkret wurde hier nur das Gehäuse verändert, die Schaltung bleibt gleich. Das Gehäuse trägt das Bandlogo, eine Grafik von Mark McCoy und ist schwarz. Sehr schwarz.

100 Stück werden gebaut und 260 USD dafür verlangt. Also mit Steuern udn Versand nicht teurer als das Original. Und die Bedienungsanleitung ist auch leicht anders. ;)

Fender Terry Kath Telecaster 1

Quelle: Fender

Fender Custom Shop Terry Kath Telecaster

Ich verstehe, dass besondere Gitarren auch eine besondere Menge Geld kosten. Was ich aber nicht verstehe, warum Custom Shops der großen Firmen wie Fender so viel teurer sind als Einzelanfertigungen aus Deutschland, die vermutlich bei dem Modell nicht einmal fünfstellig wären. Konkret geht es diesmal um die Fender Custom Shop Terry Kath Telecaster, die eine modifizierte Telecaster mit einem Haufen Stickern und einem Aging ist.

Sie besteht aus einem 1952er Eschekorpus mit gealtertem Vintage-White-Lack, einem 1967 Ahornhals mit 21 Bünden und 7,25″ Radius. Als Bridge kommen eine Stratocaster Synced-Trem-Einheit und eine abgesägte Tele Bridge-Plate zum Einsatz. Und natürlich die Sticker.

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Falls dir Terry Kath nicht viel sagt: Nicht so schlimm. Es ist vermutlich eher ein US-Ding, seine bekannteste Band war Chicago (Song Anspieltipp: If you Leave Me Now) und er ist leider tragisch durch einen selbst verschuldeten Waffenunfall 1978 gestorben.

Der Preis der posthumen Signature Telecaster liegt bei 20.000 Euro und sie ist auf 50 Modelle weltweit begrenzt. Also eine Gitarre für Gutbetuchte und Fans. Gebaut von Fender CS Master Builder Dennis Galuszka.

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