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 ·  Quelle: Guitar Center

Während der NAMM-Zeit im Januar hatte ein unvorsichtiger US-Händler die Fender Squier Mini Jazzmaster HH geleakt – eine kleinere Version der Squier Jazzmaster mit zwei Humbuckern. Jetzt ist es offiziell und die Modelle sind endlich im Handel angekommen. Und sie machen einen echt guten Eindruck. Mit einem Haken.

Fender Squier Mini Jazzmaster

Der Leak auf der NAMM hatte in der Gitarrenwelt für einige Wellen gesorgt. Für einige Gitarristen ist es schon absolute Blasphemie, wenn eine Jazzmaster mit zwei Humbuckern ausgestattet wird, andere finden die kleinere Bauweise bzw. kürzere Mensur ungerecht, denn sie wünschen sich so ein Modell in „normaler“ Größe. Und jetzt ist sie offiziell im Handel angekommen und es gibt weiterhin Gemecker wegen eines Features.

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Leak von der NAMM

Wie schon bei den „normalen“ Squier Jazzmastern gibt es auch hier wieder die Lackierungen Surf Green, Daphne Blue und zudem noch Olympic White, allerdings ist für einige der Pappel-Body Grund zur Meckerei, denn Pappel kann nicht wie Erle klingen. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass die Squier Jazzmaster nie wie meine MIJ oder MIM Jazzmaster geklungen hatte, dafür aber bedeutend preiswerter war und eben ihren eigenen Charakter hatte. Originalsound gibt es eben nur vom Original.

Sonst ist die Jazzmaster optisch sehr identisch zu den großen Squier-Modellen ohne zweiten Tone-Schaltkreis. Ahornhals und –griffbrett, Punkteinlagen, C-Profil, synthetischer Knochensattel, 40,6“ Sattelbreite – der wirkliche Unterschied sind nicht nur die zwei nicht näher bezeichneten Standard Humbucker, sondern die kürzere Mensur von 22,75“, bzw. 578 mm. Das sollte sich vor allem für kleinere Hände gut eignen oder wenn es mal etwas „Anderes“ im Sound braucht. 20 Narrow-Tall-Bünde sind sicher auch keine schlechte Wahl und leicht bespielbar.

Probleme

Die erste Bewertungen im Netz lassen aber nicht nur Gutes vermuten. Bei Thomann bekommt die blaue als Erstbewertung nur zwei Sterne und im Video von YouTuber „The Guitar Manifesto“ wird sie direkt als „worst Guitar ever played“ betitelt. Ich verlinkte das Video unten. Klingt für mich nach einem Problem mit den Tonabnehmern – ich fand den Output bei der Jagmaster und der weißen Mascis Jazzmaster auch schon als ungut hoch. Hier scheint Fender noch eine Schippe drauf zu legen.

Hat Fender sich hier verspekuliert und einfach eine ungute Gitarre zusammengebaut? 

Preis und Marktstart

Preiswerter ist bei der Squier Mini Jazzmaster Programm: Gerade einmal 159 bzw. 169 Euro kosten die Versionen. Warum ausgerechnet die in Surf Green 10 Euro weniger kostet, erschließt sich mir aber nicht. Sie sind ab sofort im Handel verfügbar.

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2 Antworten zu “Ist die Squier Mini Jazzmaster wirklich so schlecht?”

  1. Nein! Meine ist bundrein und klingt erstaunlich gut. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man bei dem Preis meckern kann.

  2. Linuxer sagt:

    Fender veröffentlicht ständig irgendwelche Offset und Paranormal Series, aber eine Vintera 60s Strat gibt’s gerade mal in 2 verschiedenen Farben. Ich glaub ich verstehe den Gitarrenmarkt nicht.

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