von Dirk Behrens | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
Eventide SplitEQ

Eventide SplitEQ  ·  Quelle: Eventide

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SplitEQ nimmt ein Konzept auf, das Eventide bereits bei Physion ausprobiert hat. Eingehendes Audiomaterial wird von dem Plug-in in Transienten und den tonalen Anteil zerlegt und beide Teile werden dann getrennt voneinander bearbeitet. Das klingt nach einem sehr vielversprechenden Ansatz, der nicht nur für Korrekturen sehr praktisch ist, sondern auch für kreatives Sounddesign taugt.

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Eventide SplitEQ

Acht Bänder und präzise musikalisch klingende Filter mit den üblichen Kurven und einer möglichen Flankensteilheit bis zu 96 dB bilden das Fundament für die Eingriffe. Die sogenannte Structural Split Engine kümmert sich im Vorfeld um das Teilen des eingehenden Sounds. Und das eröffnet dann Eingriffsmöglichkeiten, die bei EQs gerne „chirurgisch“ genannt werden, hier aber noch mal eine neue Bedeutung bekommt.

So ist auch typische Transienten-Bearbeitung mit diesem Plug-in schnell erledigt. Einfach den Lautstärkeregler für Transienten (oder den tonalen Anteil) ändern und fertig. Mit dieser Methode entfernt ihr auch zügig Popgeräusche und Plosivlaute oder wendet DeEssing auf harsche Sounds an. Bei einer Snare korrigiert ihr „Klingeln“ schnell mit einer Bearbeitung des tonalen Anteils. Ihr seht, dass so ein Splitting viele Aufgaben einfacher machen kann.

Obendrauf bearbeitet ihr nicht nur mit dem EQ die beiden Teile einzeln, sondern stellt ebenso das Panorama ein. Eventide hat aber nicht nur an links/rechts gedacht, sondern auch an Mid/Side-Bearbeitung. So lassen sich auch Mono-Aufnahmen ohne viel Aufwand breiter machen.

Eventide SplitEQ

Eventide SplitEQ

Wie es sich für einen modernen Software-EQ schon gehört, bekommt ihr eine visuelle Darstellung des Frequenzspektrums, die sich auch mit einigen Optionen konfigurieren lässt und natürlich beide Anteile farblich voneinander trennt.

Als weitere Extras spendiert Eventide über 150 Presets für die gängigen Anwendungen, mit dem A/B-Button vergleicht ihr zwei Einstellungen auf Knopfdruck. Außerdem könnt ihr das Interface skalieren.

SplitEQ macht wirklich neugierig. Bei der Flut von Equalizern müssen sich die Hersteller wirklich etwas einfallen lassen, um aus der Masse herauszustechen. Eventide ist es mit diesem Plug-in gelungen.

Spezifikation und Preis

Eventide SplitEQläuft als VST2, VST3, AU und AAX auf macOS (10.9 und höher) sowie Windows (8 und höher), auf beiden Betriebssystemen nur in 64 Bit. Eine 30-tägige uneingeschränkte Demoversion könnt ihr beim Hersteller anfordern. Ein PDF-Benutzerhandbuch findet ihr ebenfalls auf der Internetseite als Download. Der kostenlose iLok-Manager ist für die Registrierung notwendig.

Der Preis beträgt für kurze Zeit 99 US-Dollar, regulär kostet das Plug-in 179 US-Dollar.

Weitere Infos über Eventide SplitEQ

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