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von Dirk Behrens | 4,3 / 5,0 | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten
Brainworx SPL PQ

Brainworx SPL PQ  ·  Quelle: Plugin Alliance

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SPL PQ ist das neuste Plugin im Angebot der Plugin Alliance. Die Hardware arbeitet mit der sogenannten 120V Rail Technologie von SPL und verspricht so besonders eine Verbesserung des Dynamikumfangs. Eine weitere Spezialität liegt in der Filtergüte, die sich hier in zwei Modi umschalten lässt. Im Vergleich zur Vorlage gibt es wieder ein paar Extras, die nur so in dem Plugin enthalten sind.

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SPL PQ

Der Hersteller selbst nennt diesen EQ den „König der parametrischen Equalizer“ und der Preis der Hardware bewegt sich definitiv auf einem königlichen Niveau (hier die Hardware bei Thomann*). 120V nennt sich die Technologie, die hier drin steckt und kurz gesagt für geringen Rauschabstand, vergrößerten Headroom und im gleichen Zuge auch für mehr Dynamikumfang sorgt. In der Hardware selbst wird nämlich mit einer erhöhten Betriebsspannung gearbeitet, daraus ergibt sich der Name.

Die Emulation von Plugin Alliance kommt natürlich ohne eine solche Betriebsspannung aus, soll aber die klanglichen Eigenschaften nachbilden. Dazu kommt eine weitere Besonderheit, die sich auf die Filtergüte, gerne auch Q-Faktor genannt bezieht: Es ist nämlich möglich, diese auf einen konstanten oder proportionalen Betrieb umzuschalten. Bei Anhebungen und Absenkungen ändert sich also auf Wunsch die Bandbreite. Der 1/4 Gain Switch beeinflusst zudem, wie stark Boosts und Cuts ausfallen. So kannst du zwischen +/-20 dB und +/-5 dB wechseln. Das ist praktisch, wenn du filigran vorgehen musst – immerhin handelt es sich um einen Mastering-Equalizer.

Insgesamt bekommst du fünf vollparametrische Bänder pro Kanal. Beide Kanäle lassen sich auf Wunsch natürlich verlinken – es gibt aber auch eine separate Mono-Version für Instrumente wie Kick oder Bass.

Wie das bei Plugins häufig so üblich ist, gibt es ein paar zusätzliche Features. Dazu gehören die Auto-Listen-Funktion, der Mono-Maker für einen festgelegten Bassbereich, die Bearbeitung der Stereobreite und die Möglichkeit für eine gezielte Mid-Side-Bearbeitung (M/S). Wie bei den anderen Brainworx-Plugins kommt auch hier wieder die Tolerance Modeling Technologie (TMT) zum Einsatz und emuliert leichte Varianzen der elektronischen Komponenten auf beiden Kanälen.

Das Interface lässt sich skalieren und ein paar Artist-Presets sind ebenfalls enthalten.

Spezifikation und Preis

SPL PQ läuft auf macOS 10.11 bis 12 (Support für Apple Silicon, mit Ausnahme von AAX) und Windows 8 bis 11 als AAX Native, AAX DSP, AAX Audio Suite, AU, VST2 und VST3. Ein PDF-Benutzerhandbuch und eine kostenlose Demoversion stehen als Download auf der Website bereit.

Aktuell gibt es das Plugin für 99 US-Dollar im Einführungsangebot, der reguläre Preis beträgt 249 US-Dollar. Plugin Alliance hat die Bundles komplett neu gestaltet, ab sofort gibt es nur noch die MEGA L, MEGA XL und MEGA XXL Bundles, Preise gehen ab 9,99 US-Dollar monatlich los. Rent-2-own ist mittlerweile ebenfalls möglich, alle Infos zu diesem Angebot und den Bundles findest du hier.

Weitere Infos über SPL PQ

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Brainworx SPL PQ

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10 Antworten zu “Brainworx SPL PQ: Emulation des „Königs der parametrischen Equalizer“”

    Marc sagt:
    -2

    Instant buy!

    Steffan sagt:
    1

    Was soll denn dieser TMT-Kram in einem Mastering-EQ? Da will ich doch genau die Frequenzen, die angezeigt werden und nicht irgendein Zufallszahlen-Gewürfel obendrauf haben.

    The Real Truth sagt:
    0

    „… der reguläre Preis beträgt 249 US-Dollar …“
    Das heißt nicht regulärer Preis, sondern Phantasie-Preis.

    Marco 🤣👍🎶🎶 sagt:
    -2

    Muss ich da jetzt den PC mit 120 Volt betreiben oder wie funktioniert das? Die sind witzig. Vst mit virtuellen 120 Volt Anschluß. Was nutzt uns diese Info jetzt? Nunja, ansonsten darf man sich einbilden dass man nun das gleiche wie die sündhaft teurere Hardware im PC hat. Man kann diese sogar mehrfach aufrufen. Also jetzt schnell für 99€ kaufen, 4 mal in cubase auf 4 Spuren verteilt aufrufen und dann…. 4 geteilt durch 99€,macht 24,95€ pro Gerät! Das gute an der Vst Welt ist, dass umso mehr man davon hat, desto billiger wird er! In der realen Hardware Welt ist es umgekehrt, kost eine Kiste 3999€ werden es bei 4 Stück….. Omg 15 tausend und weiß der Geier knapp 16000€ (ich kann nicht so gut rechnen….) shit! Da muss man doch gleich zugreifen, wo gibt’s das Ding nochmal?…… was klingt bissl anders? Egal! Mir alles Wurst, ich wills sofort haben!

    CD_Forever sagt:
    0

    Nicht vergessen: Ihr braucht auch noch einen Downloader von 240Volt auf 120 Volt, sonst ist das Plugin ganz schnell durchgebrannt. -Wäre mir zu umständlich.

    Krypton sagt:
    0

    Hoppla, sehr schlau von PA eingefädelt. Kein Coupon mehr, kein Rabatt. Und nein, nicht der obligate Intro Preis. Aber hey, kein Problem für Stammkunden die kaufen, so wie ich einer bin. Dann verzichten wir nunmal darauf und oder warten bis der auch für 29.95 zu haben ist. Und wenn nicht, dann eben nicht. Sorry PA, durch das abschaffen aller coupons die auch neuigkeiten beinhalten, habt ihr euch nicht unbedingt einen Gefallen gemacht, eher im Gegenteil. Selber schuld.

    Mark sagt:
    0

    Bei all dem hochinteressanten und intelligenten Gerede mach ich mal ne Rechnung:
    Bei 99€ Plugin Preis hat man eben nur das Plugin gekauft…
    Man könnte aber auch das Mega L Bundle kaufen für 99€ im Jahr und darf dann 3! Plugins sich aussuchen und permanent behalten.
    Dazu kann man 1 Jahr alle anderen nutzen. Dann wieder abbestellt, hat man auch nur die 99€ bezahlt.
    Aber man hat eben 3 Plugins, statt nur das Eine!
    Das würde aber auch jedes Jahr so weiterlaufen.
    In meinen Augen ist das recht fair.
    Wenn ihr das nötige Know How habt, entwickelt doch auch Plugins in dieser Qualität und verschenkt sie dann.
    Das wäre der beste Move von euch!
    ✌🏻

      Krypton sagt:
      0

      Das ist genau was PA will, diese Besch..eidene Abo’s anzudrehen. Sie haben die kaufenden User (die nunmal diese Firma „aufgebaut“ haben) nun ausgeschlossen und speisen sie mit diesen blöden 20 und 25 „täglich wechselnd“ ab.
      Damals als man ein Produkt der jeweiligen Marke hatte z.B. schon ein EQ, bekam man das neue um einiges günstiger. wurde abgeschafft. Toll gemacht…
      Deine Rechnung geht auf mit den 99$ und dann kann man 3 behalten etc. Da geb ch dir voll Recht. Dochh nicht jedermann will das. Seh das bei bei Waves, wenn du das Mercury Bundle damals gekauft hast, hast du tatsächlich den Preis den du heute als „Dauersale“ für die einzelnen Plugins bezahlt. Nur das du heute dir nur die Plugins kaufst, die du benötigst. Wegen dem WUP regen sich viele auf, auch dort hat Waves den Preis runtergeschraubt und als Bundle Besitzer profitiert man schon davon. Aber bei Waves sowie bei UAD spürt man diesen Abo-an den mann bringen- Wahn nicht.
      Es ist mir klar das mit Abos die regelmässige Einnahmen bringt (und dies sogar in einem extremen Masse), aber versuche nciht die kaufende Kundschaft zu vergraulen.
      Auch Antares musste es spüren das ihr alleinige Abo-Wahn nicht unbedingt das Wahre ist. Plötzlich kann man für 1 Monat den Auto Tune EQ kaufen anstatt nur im Abo zu haben. Die, die Abo’s mögen, denen sei es gegönnt, habt Spass damit und freut euch. Aber für Kaufende Kunden die Ware teurer zu Gestalten damit sie zu einem Abo übergehen, finde ich persönlich eine ganz miese Masche.
      (Achtung: Ich sage ganz bewusst:“Für mich persönlich“)

    DEN VENN sagt:
    0

    Der ähnliche Eindruck wie schon bei Acoustica.

    Der gefühlt bereits 2.000 EQ der so besonders legendär klingt wie sonst wirklich kein sonstiger EQ der Welt.

    Warum nicht drei oder vier EQs ausreichen auf Grundlage der verschiedenen EQ-Typen, bleibt mir wohl für immer ein Rätsel.

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