von Moogulator | Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten
4Pockets Euclidean Sequencer

4Pockets Euclidean Sequencer  ·  Quelle: 4Pockets FX Paul the MusicMan

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Bisher kam eher von Nerds und Modular-Nutzern die Empfehlung: „schau dir doch mal den Euclidean-Sequencer an“. Unter genau dem Namen gibt es jetzt eine iOS-App von 4Pockets FX, die dem magischen Drehkreis huldigen. 

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Euclidean Sequencer

Vier Kreise und vier „Zeiger“ die sich in relativer Geschwindigkeit darin drehen, sind die Basis des semigenerativen Sequencer-Typs, für die der griechische Mathematiker Euklid steht. Vier Linien mit vier Farben sind leicht optisch zuzuweisen und zu ändern. Sie ermöglichen „polyrhythmische Sequenzen„, die komplex und interessant bleibt, weil sie genau so angelegt sind.

Dreht sich nun beispielsweise der rote Zeiger (Spur A), so wird er bei jedem Punkt in seinem Kreis eine Note auslösen. Nun stellt man das Timing nicht im Lauflichtprinzip ein, sondern es wird durch die Anzahl der Umdrehungen und Schritte bestimmt, die in einem Kreis statt finden sollen. Damit hat man bereits eine „Note“ oder „Triggerdichte„, die auch von der Größe des Kreises abhängt.

Trigger vs. Noten

Aus diesem Kreis wird lediglich eine Tonhöhe oder ein Drum Sound ausgegeben. Den kann man mit Dynamik und Notenwert einstellen und auf einem beliebigen MIDIKanal ausgeben. Da das iPad auch mehrere MIDI-Ports adressieren kann, ist auch dieser einstellbar. Die Kreisbewegung kann invertiert werden und vor- sowie rückwärts arbeiten. Dadurch verändern sich die Sequenzen nicht nur nach einer Umdrehungen und bleiben damit interessant.

Die einzelnen Spuren sind unabhängig und stehen insgesamt für vier Noten oder Drum Sounds fest. Dazu gehört auch eine lineare Darstellung des resultierenden Musters.

Mehr über Euclidean Sequencer

Die App wird in Kürze im Apple App Store an der üblichen Stelle erhältlich sein. Der Preis ist bislang noch nicht bekannt, daher lohnt sich der Blick in den Store in den nächsten Tagen, bis sie wirklich erhältlich ist. Der passende Hinweis wird sicher auf Facebook oder auf der Website gepostet werden. Diese hat offenbar noch kein HTTPS-Zertifikat und wird daher bei einigen Nutzern Warnhinweise senden.

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