von stephan | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

 ·  Quelle: Epiphone

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Da ist er also, der Starschuss für die erst kürzlich angekündigte Partnerschaft zwischen Gibson und der B.B. King Music Company. Im Gegensatz zur vorhin besprochenen Chuck Berry 1970s ES-355 ist die neue Epiphone B.B. King Lucille glücklicherweise auch für uns Normalsterbliche erschwinglich. Hurra!

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Lucille

Zeit seines Lebens hatte der König des Blues seine Gitarren Lucille genannt. Die Geschichte dahinter entführt uns in längst vergangene Zeiten. Im Winter 1949 spielte B.B. King in einer Tanzhalle. Die Tanzfläche wurde durch ein halb gefülltes Fass mit brennendem Kerosin beheizt. Im Streit um eine Frau schlugen zwei Männer das Fass um, die Halle brach in Flammen aus und wurde evakuiert.

Eigentlich befand sich B.B. bereits in Sicherheit, hatte jedoch seine Gitarre vergessen. Also rannte er zurück in das brennende Gebäude, um seine geliebte 30$ Gibson zu retten. Weil die beiden Männer um eine Frau namens Lucille gestritten hatten und um sich selbst daran zu erinnern, dass er so etwas Dummes nie wieder tun sollte, benannte er von nun an all seine Gitarren nach ihr.

Epiphone B.B. King Lucille

Über die Jahre spielt Mr. King viele verschiedene Lucilles, hauptsächlich ES-335, ES-347 usw. Das neue Signature-Modell bezieht sich auf die zuletzt von ihm verwendete Version, die einige Besonderheiten aufweist. So fehlt es der Gitarre an den markanten F-Löchern.

Mit dieser Änderung wollte B.B. King die typische Feedback-Anfälligkeit halbakustischer Gitarren bei lautem Bühneneinsatz umgehen. Der Korpus ist aus mehrlagigem laminiertem Ahorn gefertigt und auch der Hals besteht aus Ahorn, mit einem komfortablen C-Profil. Das Griffbrett aus Ebenholz mit den Blockinlays aus Perlmutt sieht einfach traumhaft elegant aus und harmoniert hervorragend mit der mattschwarzen Ebony-Black-Lackierung.

Varitone

Die Elektronik ist ebenso beeindruckend, mit einem Varitone-Schalter mit sechs Positionen, einem Paar Alnico Classic PRO Humbucker Pickups, die mit CTS-Potentiometern verdrahtet sind, und Stereo- und Mono-Ausgangsbuchsen. Der passive Varitone-Schaltkreis agiert als Notch-Filter und sorgt in Kombination mit den beiden Tonabnehmern sowie Volume- und Tone-Reglern für eine beachtliche Flexibilität.

Über die getrennten Ausgänge könnt ihr beispielsweise ein Setup mit zwei verschiedenen Verstärkern für einen individuellen Rhythmus- und Lead-Sound kreieren, wie es B.B. gemacht hat. Natürlich ist auch der klassische Betrieb über eine einzige Buchse möglich.

Goldene Hardware

Die Hardware ist – wie sollte es anders sein – in Gold gehalten, wie es einem König gebührt. Außerdem umfasst sie einen Epiphone LockTone Tune-O-Matic Steg mit TP-6 Stop Bar Tailpiece und Grover Rotomatic Mechaniken. Ein EpiLite-Koffer ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Der Klang in den unten verlinkten Demovideos entspricht exakt meinen Erwartungen. Ich muss schon sagen, das Modell macht mich ganz schön an! Und im Vergleich zur originalen Lucille, die 2019 für stattliche 280000 US-Dollar versteigert wurde, ist sie sogar ein echtes Schnäppchen.

Preis

Die Epiphone B.B. King Lucille kostet 939 Euro*.

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