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Pioneer DDJ-XP2 Pad-Controller  ·  Quelle: Pioneer DJ

Pioneer DDJ XP2 Setup  ·  Quelle: Pioneer DJ

Mit dem DDJ-XP2 stellt Pioneer DJ den Nachfolger des DDJ-XP1 Controllers für rekordbox vor. Aber Achtung: der XP2 unterstützt im Gegensatz zum Vorgänger auch Serato DJ. Das ist mal eine Überraschung.

Das Gerät bietet 32 RGB-Performance-Pads, Touchslider für Slice-Effekte, Loop-Sektionen und weitere Befehlsgeber für  die benannten DJ und DVS-Software. Und laut Pioneer holt man jüngstem Sprössling alles aus den neuen Funktionen der – heute noch vorgestellten – aktuellen Version beider DJ-Programme heraus.

Der DDJ-XP2 bietet dabei mehr Funktionalität als der DDJ-XP1 und die gleiche solide Verarbeitungsqualität und das intuitive Layout des Originals. Ein Tool, mit dem Live-Remixer, Fingerdrummer und Mashup-Fans ihre wahre Freude haben dürften. Im Lieferumfang sind zudem Lizenzen für rekordbox dj und enthalten. Gegenwert 248,- Euro – ein attraktives Angebot!

Mit dem DDJ-XP2 stehen dann auch gleich neue Pad-Modi in rekordbox dj und Serato DJ Pro zur Verfügung. Endlich gibt es zum Beispiel den Transport-Modus, bei dem die Performance-Pads mit Transport-Kommandos wie Play, Pause, Cue und Pitch Up/Down belegt werden. Die Looping-Sektion im DDJ-XP2 wurde aus Pioneer DJs Flaggschiff-Scratch-Mixer DJM-S9 übernommen.

In Serato DJ Pro können nun auch erstmalig Modi mit 16 Pads statt 8 ausgeführt werden und es kommt ein neuer Silent Cue Modus, der auf die gleiche Weise arbeitet, wie in rekordbox dvs. Damit kann man Tracks auch mit offenen Fadern am Mixer geräuschlos cuen und sofort von Hotcues triggern.

Preis und Verfügbarkeit

Der DDJ-XP2 ist ab Oktober 2019 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 329 € erhältlich. Um den DJ-Controller mit rekordbox dj/dvs zu nutzen, ist ein Update auf die aktuelle Version der Software sowie eine Aktivierung des mitgelieferten Lizenzschlüssels im Wert von 248 € erforderlich. Für die Freischaltung von Serato DJ Pro wird ein Abonnement oder ein Lizenzschlüssel benötigt. Zudem sollte man unbedingt auf die gerade vorgestellte neueste Version aktualisieren. Serato DVS wird ebenfalls unterstützt (Expansion-Pack separat erhältlich).

Zubehör

Außerdem bietet Pioneer noch das DJC-STS1 DJ-Stativ an, dass dem DDJ-XP1/XP2 auf den Leib geschneidert ist oder ein Laptop in der genau richtigen Höhe während einer Performance fassen kann. Ferner wird zum Transportschutz die Tasche DJC-XP1 BAG angeboten.

 

KEY-FEATURES DDJ-XP2

Nahtlose Kompatibilität mit rekordbox dj und Serato DJ Pro

Super responsiv, sehr robuste Bauweise und leicht zu transportieren

Slide-FX für Pad-Effekte in rekordbox dj oder eine Effekt-Kombination in Serato DJ Pro

Erstmalig in Serato DJ Pro – 16 Pad Modi

Mit dem DDJ-XP2 bekommt man Zugriff auf die neuen Pad-Modi von Serato DJ Pro, die 16 Pads pro Deck unterstützen. Die Modi weisen jeweils acht Pads zwei verschiedenen Funktionen zu, z.B. Hotcue-Modus und Sampler-Modus, sodass man Hot-Cues und Samples gleichzeitig triggern kann, ohne den Modus wechseln zu müssen. Die anderen neuen Modi erweitern die kreativen Möglichkeiten von leistungsfähigen Features wie Pitch Play, mit dem sich Cue-Punkte jetzt in doppelt so vielen Halbtönen triggern lassen (dafür ist das separat erhältliche Pitch ‘n Time DJ Expansion-Pack erforderlich).

Neue Modi

  • PAD MODUS 1: Hot-Cue-Modus und Sampler-Modus
  • PAD MODUS 2: Auto-Loop-Modus
  • PAD MODUS 3: Slicer-Modus und Sampler-Modus
  • PAD MODUS 4: Save-Loop-Modus und Manual-Loop-Modus
  • PAD MODUS 5: Pitch-Play-Modus
  • PAD MODUS 6: Roll-Modus
  • PAD MODUS 7: Slicer-Loop-Modus und Sampler-Modus
  • PAD MODUS 8: Transport-Modus und Beatgrid-Edit-Modus

Unterstützung für neuen Transport-Modus in rekordbox dj.

Neben Play, Pause, Cue stehen auch Pitch up/down Tracks und mehr bereit.

Support für neuen Silent-Cue in Serato DJ Pro

Nutzer von rekordbox dvs (Lizenz im Lieferumfang enthalten) oder Serato DJ Pro schalten mit SilentCue das Deck stumm. Damit können Tracks unhörbar ge-cued und mit einem Druck auf Hot-Cue sofort in den Mix integriert werden – bei offenen Fadern am Mixer und ohne die Fader dazu bewegen zu müssen. Auch bei Nutzung von Turntables mit rekordbox dvs oder Serato DVS (Expansion-Pack ist separat erhältlich) schaltet ein Druck auf Silent-Cue die Musik sofort stumm. Mit Hotcue kann die Wiedergabe dann erneut gestartet werden. Damit wird der typische Sound beim Anlaufen eines Turntables unterdrückt. Man wählt dazu einen Hotcue, drückt auf dem Deck Play und erhält den gleichen Klang wie bei einem DJ-Player, bei dem man Cue drückt.

Weitere Features:

Loop-Sektion aus dem DJM-S9:  Loop-Steuerung mit vertrautem Bedienkonzept

Bus-Power über USB – kein Anschluss an Netzstrom erforderlich

Lizenzen für rekordbox dj und rekordbox dvs im Lieferumfang enthalten – im Gesamtwert von 248 €

Kensington-Lock – immer gut geschützt gegen Diebstahl

Zur Produktseite bei Pioneer

Zum DDJ-XP1-Test auf bonedo.de

Zum DDJ-SP1 Testauf bonedo.de

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