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DAW Vergleich Titelbild Wegweiser Wüste

Welche ist die beste DAW?  ·  Quelle: Flypaper

Ableton Live, Apple Logic Pro oder Garage Band, Cockos Reaper, Avid Pro Tools, Steinberg Cubase oder Presonus Studio One. Eins haben alle gemeinsam: Es sind DAWs und damit Werkzeuge für Musiker und „Tonschaffende“ (fast) aller Gattungen. Aber welche ist die Beste?

Alle (anderen) DAWs sind mies – meint Social Media

Wenn du auf der Suche nach einer (neuen) DAW bist, dann bekommst du schnell den Eindruck, alle sind schlecht, instabil, verbuggt, haben schlechten Support, Kompatibilität zu Plug-in XYZ ist nicht vorhanden oder es fehlen einfach essentielle Funktionen. DAW X hat diese aber natürlich.

Realitätscheck

Schaut man dann aber mal genauer hin, dann wird das Eis der Argumentation ganz schnell dünn. Entweder braucht man ein bestimmtes Feature nicht oder es stimmt schlicht nicht, weil es vom Hörensagen nachgeplappert wird. Aber so ist das in den „sozialen“ Medien aka. Facebook, Twitter, WhatsApp Gruppen oder Fachforen. Jeder liegt in seinem Graben und muss seine DAW bis aufs Blut verteidigen. Das kennt ihr sicher auch von anderen Bereichen: XBox vs. Playstation, AMD vs. Intel, macOS vs. Windows, 32 va. 64 Bit, iOS vs. Android, Apple vs. Samsung, Opel vs. VW, PUBG vs. Fortnite und so weiter. Die Liste scheint endlos. Hier wird eben um die Liblings-DAW gefochten.

Dann kommt die Ernüchterung: Nimmt man nur das Programm und Summiert ohne Effekte oder Plug-ins des selben Formats (z.B. VST), dann wird schnell klar, „Klingt besser“ gibt es nicht. Alles andere ist mehr oder weniger gleich. Mit allen kann man Aufnehmen, Komponieren, Mischen, Editieren und mehr oder weniger gut Mastern. Hier und da gibt es aber tatsächlich Unterschiede.

Die Unterschiede der DAWs

Am Ende des Tages zählt aber nur:

  • „Wie kommt der Nutzer damit klar?“
  • „Bietet es vom Umfang und der Flexibilität das, was der User sich wünscht?“

Und hier vergessen viele bei meist anonymen Diskussionen aus dem stillen Kämmerlein: Es ist immer verdammt subjektiv.

Nicht jeder braucht tiefgehende MIDI-Features, sondern beispielsweise eher den Audiobereich. Andere wollen viele virtuelle Synthesizer Plug-ins und ein rundum-sorglos-Paket im Lieferumfang. Manche können/wollen nichts zahlen. Einige wollen vielleicht alles in einer DAW an sich anpassen können, die anderen brauchen klar vorgegebene Wege. Jemand legt Wert auf eine glatte, moderne Oberfläche, eine andere Person möchte möglichst altbackene bzw. funktionelle Grafik. Man kann sich nicht von seinen Plug-ins aus der Computersteinzeit trennen, weil es kein neues Äquivalent gibt und der Hersteller nicht mehr existent oder schlicht sackenfaul ist. Alles gute Gründe für eine Wahl.

Gute Nachrichten: Es gibt für jeden das Richtige. Vielleicht hier und da mit ein paar durchaus machbaren Kompromissen.

Apple Garage Band GUI

Garage Band

Garage Band

  • kostenlos für Mac-Käufer
  • einfache Bedienung
  • vergleichsweise großer Lieferumfang
  • schnelle Arbeitsweise, auch für Anfänger
  • stark limitiert
Apple Logic Pro X GUI

Logic X

Logic Pro

  • das „bessere“ Garage Band
  • noch größerer Lieferumfang
  • rund-um-sorglos Paket
  • Alchemy!
  • mit ca. 200 Euro vergleichsweise preiswert
  • übersichtliches und modernes Design
  • nicht so perfektes Audio-Editing
  • wenig anpassbar
  • keine Demoversion
  • langsame Reaktion auf Bugmeldungen
Ableton Live 9 GUI

Live 9

Live

  • gut für (elektronische) Live-Performance
  • individueller Ansatz
  • simples, aber nicht immer übersichtliches Design
  • gute MIDI + Hardware-Anbindung (Controller)
  • Audio Editing eher hinten dabei
  • Automation mit Maus „pain in the ass“
Cockos Reaper 5 GUI

Reaper 5

Reaper

  • preiswert (60 USD für 2 Major-Versionen)
  • 60 Tage Demo in vollem Umfang
  • extrem schnelle Reaktion auf Bugmeldungen
  • extrem individualisierbar
  • großer Featureumfang
  • wohl flexibelstes Routing von allen DAWs
  • lange Lernphase, daher kaum für Einsteiger geeignet
  • undurchsichtige Menüs
  • nicht immer moderne Optik
  • nur rudimentäre Effekt Plug-ins im Lieferumfang
Avid Pro Tools 12 GUI

Pro Tools 12

Pro Tools

  • quasi Industriestandard in Sachen Audio Editing
  • gute Hardware-Anbindung, auch an große Mischkonsolen
  • Cloud Arbeit wird immer mehr ausgebaut
  • gebunden an iLok Dongle / Cloud
  • in den höheren Versionen vergleichsweise teuer
  • Abo-Zahlsystem mit Monats- oder Jahreslizenzen – der letzte Stand bleibt dann bei euch erhalten
  • MIDI Umfang eher simpel im vergleich zu anderen DAWs, aber es wird nach und nach angeglichen
  • mit AAX ein proprietäres Plug-in Format
  • keine Ein-Fenster-Oberfläche
  • langsame Reaktion auf Bugmeldungen
Steinberg Cubase Pro 9 GUI

Cubase 9

Cubase Pro

  • rundum-sorglos-Paket
  • von Einsteiger bis Profi
  • beherrscht MIDI wie kein anderer
  • Quasi-Standard für Scoring und Komposition
  • Cloud Arbeit wird immer weiter ausgebaut
  • keine echten Nachteile bei den Features
  • nicht für alle Einsteiger logisch aufgebaut und handelbar
  • lange Lernphase
  • E-Licenser Dongle
  • vergleichsweise teuer, 0.5er Versionen kosten auch
  • Support laut Foren nicht gut (Achtung: Netzstimmen meckern lieber, als dass sie loben)
  • langsame Reaktion auf Bugmeldungen
Presonus Studio One 3 GUI

Studio One 3

Studio One

  • neuste DAW im Bunde
  • wächst merklich mit den Versionen
  • vergleichsweise preiswert
  • schnelle Reaktion auf Bugmeldungen
  • innovative Features (Mix-FX, Scratch Pad)
  • Mastering-Umgebung in Pro-Version vorhanden
  • Melodyne im Lieferumfang, inkl. ARA Anbindung
  • logische Bedienung
  • guter Plug-in Lieferumfang
  • Audio und MIDI Loops eher rudimentär und qualitativ hinter den anderen
  • Oberfläche kontrastarm und nicht für Jedermann

Andere DAWs

Das ist nur die Auswahl der populärsten DAWs und eine knappe Zusammenfassung der Features. Natürlich gibt es weit mehr DAWs – eben für jedes Einsatzgebiet eine passende. Oder einfach nur eine Alternative. Dann gibt es DAWs für Linux oder DAWs, die so speziell sind, dass man sie echt nur Nerds empfehlen kann.

Und meine Meinung?

Will die wirklich jemand hören? Ist mir egal. Ich schreibe ja schließlich und dann binde ich euch auch meine Meinung auf, wenns passt. ;)

Ich nutze eigentlich für alles Reaper. Das nutze ich seit Version 2 und habe es seit dem perfekt an mich angepasst. Vor allem aber kam ich darauf, weil ich selbst kein Geld für Pro Tools hatte, mit dem ich beruflich zu tun hatte, aber lange keine eigene Lizenz. Natürlich schaue ich berufsbedingt auch alle anderen DAWs an und entdecke immer wieder geniale Features, vor allem geht manches einfach schneller, einfacher oder besser – und denke an einen Wechsel. Am Ende sitze icha ber wieder vor Reaper und fühle mich zu Hause.

Eine Ausnahme gibt es aber: Komponieren. Dafür gibt es bei mir Logic Pro. Da ist alles an Plug-ins und Klangerzeugern dabei, was ich brauche. Vor allem Alchemy hat es mir angetan. Und der Drummer ist ziemlich einzigartig für eine DAW.

Wer sich in bestimmten Bereichen rumtreiben will, sollte bestimmte DAWs beherrschen. Alles mit Film (Dialog Editing, SFX, ADR, Foley und Co.) hat irgendwie (in Deutschland) mit Pro Tools oder Nuendo zu tun. Audio Recording steckt meist auch bei Pro Tools, Samplitude oder Cubase fest. Sound Design lässt weitgehend freie Hand, für Game Audio scheint Reaper mit seiner Scriptbarkeit und Anpassbarkeit ein gutes Händchen zu haben. Beim Radio und Fernsehen sieht man auch immer mal wieder Sequoia oder Nuendo. Aber auch eher seltene DAWs wie Ardour. Das entspricht zumindest meinen Erfahrungen.

Aber wie immer gilt: Alle anderen gibt es (fast) überall anders auch und erlaubt ist, was gefällt und passt. Diese Art von Listen sind nur eine Art Wegweiser für all jene, die einsteigen oder mal über den Tellerrand schauen wollen, aber keine Zeit/Lust für eine Demoversion haben. Wer auf eine DAW umsteigen will, kommt an einer ausführlichen Testphase gar nicht vorbei.

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ChristophGeraldLazybonesursepdName Recent comment authors
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Jan
Gast
Jan

Die Subjektivität wird in der Tat gerne vergessen. Im Prinzip kann doch jede DAW mittlerweile alles. Aber ich ertappe mich selbst dabei, wie ich, von Cubase kommend, mit dem Wechsel auf OS X (MacBook) mit Logic angefangen habe. Grund war der günstige Einstiegspreis und der Verzicht auf den Dongle – unterwegs einfach unpraktisch. Ich arbeite seit fast 20 Jahren mit Cubase und mag es noch immer sehr – aber Logic hat enorm aufgeholt, gerade im „X“-Zyklus, sodass mir im Grunde nichts mehr fehlt. Mein Fokus ging auch langsam immer mehr vom reinen Tracking und Mixing zum Experimentieren in der DAW… Read more »

gearnews
Gast
gearnews

Eben, davon haben am Ende alle was. :)

Oliver Lucas
Gast

In den Randbereichen ist mehr Spezialisierung gefragt und das wird für die Hersteller halt irgendwann auch teuer. Wenn Nuendo oder Pyramix tolle Audio Post Features bekommen, müssen das nachher die User auch mal zahlen. Die Zeiten von einige Spuren und etwas Midi sind gezählt, damit kann man heute keinen User mehr neu gewinnen. Sowas gibt es heute schon als Open Source völlig zufriedenstellend (Ardour). Es stimmt also, das was alle können, können alle sehr gut mittlerweile. Wenn sich Hersteller abheben wollen, müssen sie das mit teuren Spezialisierungen machen. Hoffentlich bleibt das für genügend Anbieter auch lukrativ und der Markt bleibt… Read more »

Oliver Lucas
Gast

Was mich immer ärgert ist die hohle Marketingphrase vom Industriestandard ProTools. Als ob die ganze Audioindustrie zum schneiden nach PT exportieren würde. Innovationen wie Clip gain kamen hier mal eben locker eine Dekade nach Steinberg und Sekd/Magix.
Ausser einigen aussterbenden Dionosaurierstudios setzen in Europa immer weniger auf diese teure Plattform, die einem neuerdings auch noch ein Abo aufzwingt. Für ein reinstatement in den Abowahnsinn wollen die über 1100 Ocken, dafür bekomme ich bei allen anderen viele Updates…..

gearnews
Gast
gearnews

Stimmt, das nervt. Zumindest im Filmbereich wird das aber von allen als Plattform vorausgesetzt. Sucht ein Filmemacher eine Tonbutze, dann wird nach Pro Tools gefragt. Das weicht erst langsam auf, vor allem Marktherrscher ‚gaming‘ ist noch ziemlich frei von der DAW Wahl.

Oliver Lucas
Gast

Das trifft für die Hollywood Filmproduktionen zu, wo PT HD vorausgesetzt wird aber nicht (mehr) bei deutschen/europäischen TV Filmen, Serien, Werbung, Industriefilm oder Hörbuch/spiel. Da ist PT aufgrund der langsamen Updates und hohen Kosten längst überholt. Es gibt viele komplettere Plattformen wie Pyramix (Merging), Fairlight oder Nuendo.

Cris
Gast
Cris

Und das „Baby“ Bitwig leider hier nicht mit bei!
Für mich nach 20 Jahren Cubase eine echte Erholung.

philipp
Gast
philipp

Für mich ist Bitwig auch die beste DAW :)

ursepd
Gast
ursepd

Bitwig4Life! Die trägen Tassen wissen nicht, was gut für sie ist..

Lazybones
Gast
Lazybones

Erholung trifft es auf den Punkt! Mir ging es so wie dir. Jahrelanges Rumgefummel mit Cubase und nun gehen die Dinge mit Bitwig flott von der Hand. Cubase ist zwar noch auf meinem Rechner, aber nur noch so lange, bis Bitwig aufgeholt hat.

philipp
Gast
philipp

Und schon den Trailer zur Version 3 gesehen. Das wird ein fest!

André Nordte
Gast
André Nordte

Ich verstehe schon wieder nicht, warum hier die Magix Produkte ( Pro x2/3 und Music Studio) nicht mit aufgeführt werden. Ich kenne so viele, die die professionell benutzen und sie wegen der Einfachheit und Qualität Cubebase und co vorziehen.
Wäre schön, wenn ihr die auch in so einem Test mit bedenken würdet

gearnews
Gast
gearnews

Das hier ist keine Liste von mir/uns, sondern zitiert die Auswahl von FlyPaper.

Cris
Gast
Cris

lol, so generiert man content. Mit „zitieren“. Schreibt lieber eure eigenen Artikel dann macht hier das kommentieren auch mehr Spaß! ;)

gearnews
Gast
gearnews

Ist kein Problem. Machen wir ja sonst und auch hier steckt auch meine Meinung/Arbeit drin, nur eben nicht bei der Auswahl der DAWs.Nur weil deine DAW nicht dabei ist, muss man nicht gleich beleidigt sein. ;)
Prinzipiell hat jeder das Recht auf seine DAW hier, weil es ist seine beste! :)

Christoph
Gast
Christoph

Völlig korrekt. Magix wird systematisch vernachlässigt. Auch die Tatsache, dass die Software seit 1992 am Markt ist und seitdem immer wieder innovative Vorreiterrollen übernommen hat. Im Übrigen ist die Pro X4 Suite ein absolut gelungenes Sorglospaket. Ich wüsste nicht, was man mit dieser Software (im Vergleich zu den üblichen Platzhirschen) nicht realisieren kann.

Chris56
Gast
Chris56

Wenn man zu sich ganz ehrlich ist, so gut wie mit jeder DAW ist es heute möglich professionelle Aufnahmen und Produktionen zu machen, basta. Der Rest ist Geschmacksache und jeder soll sich die DAW suchen womit sein Workflow am besten abgedeckt ist, mehr gibt’s dazu aus meiner Sicht nichts mehr zu sagen und die restlichen Meckereien sind sowieso nur für’n Gully ! Unverständlich sind diese endlosen Diskussionen in diversen Foren über jede Kleinigkeit und vergisst aber auf der anderen Seite, dass zum Musik machen und Produzieren heutzutage mehr als genug vorhanden ist !

Ari Ahrendt
Gast
Ari Ahrendt

Hier noch ein Kommentar from inside. :) Was mich bei diesen ganzen DAW-Auflistungen immer stört ist, dass nie differenziert wird, für was das Programm eigentlich da ist. Denn Musikproduktion im profesionellen Studiosinne hat nichts mit „Live“-versionen, Soundkreationstools und Performanceprogrammen zu tun. Also LIVE ist somit keine Musikproduktion-/Studiorecordinglösung. Wenn wir schon bei dem Wort „professionell“ sind, dann darf man auch nicht ständig Reaper als 60USD DAW hinstellen. Denn die Profesionelle Version kostet 220USD. Vorher ist es lediglich eine Hobby-DAW. Also wenn man sich dann mal Recordingstudios anschaut, dann kann man selbst hier in der Liste schnell aussortieren. Wirklich kein Metal-Orchester ist… Read more »

gearnews
Gast
gearnews

Stimmt, ist immer auslegungssache. 225 USD kostet Reaper nur, wenn man damit MEHR als 20.000 USD im Jahr verdient, also quasi seinen Lebensunterhalt damit bestreitet. Auch darunter lässt es sich durchaus gut leben. Das machen andere mit Live auch, demnach gilt es für mich als Professionell im eigentlichen Sinne. Oder darf man mit S1 Artist und Producer nicht professionell arbeiten? ;) Was hast du gegen Reaper? Ich kenne einige Studios, die auf Reaper umgesattelt sind. Auch die Sounddesigner von Ubi Soft nutzen es sogar offiziell. Andere Butzen, die offiziell PT auf der Flagge stehen haben, nutzen meines Wissens insgeheim Reaper,… Read more »

Elias Sinclair
Gast
Elias Sinclair

Was ist ein echtes Studio-Musikprogramm? Gibt es dazu Kennzahlen?

Ari Ahrendt
Gast
Ari Ahrendt

Kommt schon Leute, jetzt stellt euch nicht so an. Ich spreche lediglich von dem Unterschied zwischen Programmen, mit denen kreativ Musik oder Klänge erzeugt werden und zum anderen von Programmen, mit denen so etwas dann final ausproduziert und released wird. (auch wenn einige Programme sich da in der Funktionalität überschneiden) Einfaches Beispiel: Ableton Live (oder auch Reason) ist einfach kein Orchesteraufnahme- und Postproduction Programm. Vocal-Comping, Multitrack-Drumediting, gar Cue-Mixes für die einzelnen Musiker… für so etwas sind diese Programme einfach nicht geschaffen. Das sollte jedem einleuchten und von mehr rede ich auch gar nicht. „Kennzahlen“ kenne ich keine. Ich kann auch… Read more »

Heiner Jürs
Gast
Heiner Jürs

So eine Liste kann eigentlich nur eine Marktübersicht sein. Letztlich bestimmt der Zweck, die musikalische Ausrichtung und die persönliche Arbeitsweise sowie ggf. das vorhandene Outboard-Equipment die Auswahl maßgeblich mit – nicht zu vergessen, dass es einige Produzenten und Songwriter gibt, die einfach seit 20 – 30 Jahren mit einer Plattform arbeiten und dabei schon deshalb bleiben werden – oder vielleicht auch gerade nicht? Ich nutze Cubase und Studio One und bin mit beiden Systemen zufrieden, wobei ich Studio One für innovativer halte, allerdings bezüglich der MIDI-Implementierung (im Vergleich zu Cubase) etwas schwächer. Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau … Insofern „ein… Read more »

Olav Stone
Gast

Alle genannten Programme tun sich meiner Meinung nach schwer mit der Integration von Hardware Synthesizern- ich weiss wovon ich spreche- ich habe sowohl in Cubase, in Ableton, in Studio One und in Logic, Hardware Synths verbunden. Ich musste aber über Monate die dazu nötigen Informationen suchen. Ja, rudimentär gehts schneller. Also Synth verbinden und den Sound spielen können. Aber richtig integrieren, so dass ma dann per Midspur den Synth bearbeiten kann und bsw. Programmwechsel machen kann, puuuuuhhh. Das möchte man keinem zumuten. Es geht bei allen, ausser bei Studio One ! Man kann tatsächlich keinen Hardware Multimode Synth ordentlich einbinden,… Read more »

under shootingstars6Y2KY
Gast

Erst mal vielen Dank! Bin grad dabei mir einen Überblick (als Einsteiger) zu verschaffen und muss feststellen das bei all den vielen Knöpchen und Schalterchen in den DAW’s für mich etwas fehlt (oder ich habs nicht gefunden). Ein Hörtest! Also wo man zack eben ein Hörtest für sich absolvieren kann.

Gibt es sowas? Wenn ja wo?
Gruß
under shootingstars

Da Schmock
Gast

Hi, einen Hörtest für DAWs wirst Du vermutlich nirgends finden. Der Klang kommt von Deiner Aufnahme bzw. Deinen Plugins. Ein Summieren (Mischen ohne Effekte/Kompression) ist nichts anderes, als das simple Addieren der Einzelkanäle und das sollte nichts verfälschen. Wenn man viele leise Kanäle mischt, kommt eventuell noch ein digitales Rauschen hinzu, dass aber bei aktuellen DAWs und den verwendeten Auflösungen der Signalpegel gerade im Anfängerbereich gar keine Rolle spielt. Unterschiede im Klang findest Du natürlich bei den mitgelieferten Instrumenten/Effekten. Der meines Erachtens wichtigste Unterschied, gerade beim unvoreingenommenen Anfänger liegt in der Benutzerführung. Da kann Dir aber keiner sagen: „Die DAW… Read more »

phonic
Gast

also wenn ich sehe was bei uns im Shop am meisten verkauft wird, dann ist es ganz klar Ableton und FL Studio.
aber unsere Kunden hatten meist schon den Erstkontakt mit Garage Band oder irgendwelchen Cracks von FL Studio oder Ableton.
Was jetzt eine DAW von Hobby zu Pro unterscheidet… ich finde das sollte man sehr vorsichtig beachten.

Peter
Gast

Na, wenn selbst der Autor vor Subjektivität so strotzt, dann kann ja nichts schief gehen … bei der Wahl der richtigen DAW.

Name
Gast

Zumindest bei Pro Tools sind die Angaben falsch:
1. iLok Dongle (Hardware) ist nicht mehr nötig.
2. Abo ist optional. Es gibt auch „Perpetual License“, dafür kann man Updates kaufen, ohne zum Abo zu wechseln.

Ihr solltet vielleicht, doch lieber recherchieren, bevor Ihr veröffentlich.
Ansonsten soll jeder benutzen, was ihn glücklich macht und was er bezahlen kann. Okay die Zusammenarbeit mit seinen Mitstreitern sollte man natürlich im Auge behalten.

Gerald
Gast

Der wichtigste Vorteil von Reaper ist leider nicht aufgeführt: Die überragende Multithread-Performance (übrigens seit vielen Jahren)! Im Schnitt kann man nach meinen Schätzungen ca. 1,5 mal mehr Plugins nutzen, bevor die CPU streikt, als bei anderen DAWs… einfach mal googlen, da gibt es bestimmt amtliche Benchmarks.