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Devious Machines Infiltrator

Devious Machines Infiltrator  ·  Quelle: Devious Machines

Devious Machines Infiltrator liefert euch gleich 28 unterschiedliche Effekte, von denen ihr zehn gleichzeitig über einen Sequencer steuert. Dazu gibt es Makros, Zufallsfunktionen und ein paar weitere Tricks.

Devious Machines Infiltrator

Der Hersteller sagt: „Infiltrator könnte deine nächste Geheimwaffe sein“. Was macht Devious Machines da so selbstsicher? Für richtig krasse Soundspielereien sind Effekte auf jeden Fall ein unerlässliches Hilfsmittel, so viel ist schon mal klar. Infiltrator ist aber ein Multieffekt, kombiniert also gleich eine ganze Reihe davon in einem Plug-in. In diesem Fall bekommt ihr 28 verschiedene Effekt-Typen, die alle mit einer eigenen Hüllkurve und Modulationsgeschwindigkeit arbeiten und mit einem Sequencer kombiniert werden. Devious Machines beteuert, dass ihr damit Sound-Transformationen hinbekommt, bei denen sich die Leute fragen „Wie haben die das gemacht?“

Gehen wir mal ins Detail. Die Effekte enthalten diverse Filter, Distortion, Pitch-Shifter, Delay, Reverb, Overdrive, Ringmodulatoren, Flanger, Gates oder etwas ungewöhnlichere Geschichten wie FM. Über die Lautstärke des Eingangslevels moduliert ihr diese Effekte, aber auch der Curve Editor steht bereit, den ihr zusätzlich über MIDI oder ein Sidechain-Signal steuert.

Sequencer, MIDI und Makros

Eine Kombination von zehn Effekten kontrolliert ihr mit dem 32-Step-Sequencer. Effektkurven lassen sich damit gemeinsam oder einzeln aktivieren, somit könnt ihr gleich ein ganzes FX-Feuerwerk loslassen. Alternativ zum Sequencer steuert ihr auf Wunsch aber auch Effekte über MIDI-Noten. Das ist nach wie vor ein schönes Feature, das gerade bei Multieffekten viel Sinn ergibt.

Die Entwickler haben aber auch an vier Makros gedacht. Die lassen sich auf beliebige Parameter mappen und versetzen so mehrere Effekte oder Parameter gleichzeitig in Bewegung. Damit fängt der Spaß erst richtig an. Die Makros könnt ihr in der DAW automatisieren – genau so muss das sein!

Devious Machines Infiltrator Sequencer

Devious Machines Infiltrator Sequencer

Zufallsfunktionen und Tuning für Effekte

Die ebenfalls für Modulationen vorhandenen LFOs lassen sich hier einzeichnen und unterstützen sogar Swing. Nice! Und auch die Randomize-Funktion bringt bestimmt Freude. Neben acht Presets für die Modulations-Kurven bekommt ihr so zusätzlich die Option, zufällige Formen zu erzeugen. Damit sind laut Hersteller auch euklidische Rhythmen denkbar.

Und das muss ebenfalls erwähnt werden: Einige Effekte (wie Pitch-Shifter oder Filter) können gestimmt werden. Das ergibt musikalisch klingende Effekte, die ihr nach verschiedenen Skalen einstellt und die sogar mit dem Randomizer funktionieren.

Den Abschluss machen ein paar Master-Effekte. Dazu gehört ein Kompressor, den ihr zwischen den Modi Squash, Maximizer, Multiband und Overkill (!) umschaltet. Ein Drive-Effekt lässt die Filter mehr schmatzen und mit ein Hochpassfilter räumt den Bassbereich auf. Die ganzen Effekte lassen sich global mit einem Dry/Wet-Regler genau einstellen.

Spezifikation und Preis

Devious Machines Infiltrator läuft als VST2, VST3, AU und AAX auf macOS (10.7 oder neuer) sowie Windows (7 oder neuer). Eine kostenlose Demoversion bekommt ih auf der Website des Herstellers. Über 750 Presets enthält das Plug-in. Zur Einführung bezahlt ihr 80,25 Euro, der reguläre Preis beträgt 116,29 Euro.

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4 Antworten zu “Devious Machines Infiltrator: Multieffekt mit eingebautem FX-Sequencer”

  1. Norbert Nörgler sagt:

    „…liefert euch gleich 28 … Effekte, von denen ihr zehn gleichzeitig über einen Sequencer steuert.“
    Ja und die restlichen 18?

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