Buchla Ziggy: West-Coast-Synthese im Desktop-Format – jetzt bestellbar!

Buchla überrascht zur Superbooth 26 mit dem Buchla Ziggy, einem monophonen Desktop-Synthesizer im West-Coast-Stil. Klassische Buchla-Elemente treffen auf speicherbare Presets – das klingt nach einem Gewinner!
Buchla Ziggy
West-Coast-Synthese im Buchla-Stil ist für viele immer noch vom Hauch des Exotischen umweht. Das liegt wahrscheinlich auch ein bisschen am Zugang: Um echte Buchla-Synthese zu erleben, musste man bisher entweder den modularen Weg gehen (und zum Beispiel die 200er-Module von Buchla und Tiptop Audio nutzen) oder in die sündhaft teure Easel-Neuauflage investieren, so sie denn gerade lieferbar war.
Aber jetzt wird alles anders. Denn jetzt gibt es den Buchla Ziggy – einen kompakten Desktop-Synthesizer mit den wesentlichen Bausteinen der West-Coast-Synthese, gepaart mit modernen Features wie einem Preset-Speicher, MIDI und digitalen Effekten. Niedriger war die Einstiegshürde in die Buchla-Welt noch nie!
Als Performance-orientierter Synthesizer legt der Buchla Ziggy den Schwerpunkt auf eine intuitive Bedienung und nicht so sehr auf labormäßiges Sounddesign, wie es manchmal mit der West Coast assoziiert wird. Das Bedienfeld ist für Buchla-Verhältnisse relativ übersichtlich. Wer bisher nur mit East-Coast-Synthesizern zu tun hatte, wird sich dennoch etwas umgewöhnen müssen.

Die klangliche Basis bildet selbstverständlich ein komplexer Oszillator, also ein Sinus-Oszillator, dessen Amplitude oder Frequenz von einem zweiten Oszillator moduliert wird. Der Modulations-Oszillator liefert die Schwingungsformen Sägezahn, Rechteck oder Dreieck. Zusätzlich steht ein Wavefolder zur Verfügung, ebenfalls ein Kernbaustein der West-Coast-Synthese.
Auch ein Lowpass-Gate darf natürlich nicht fehlen. Statt einer klassischen Vactrol-Schaltung kommt beim Buchla Ziggy allerdings eine Architektur auf Basis eines Sallen-Key-Filters zum Einsatz. Die Schaltung arbeitet wahlweise wie ein Lowpass-Gate, ein VCA oder beides, sodass sich flexible Möglichkeiten zur Beeinflussung des Obertonspektrums und/oder der Lautstärke ergeben. Dabei stehen diverse interessante Hüllkurvenverläufe zur Auswahl. Dank eines Audioeingangs können auch externe Signale durch diese Sektion geschickt werden.
Zur Modulation gibt es den Cycler, der alles von perkussiven Hüllkurven bis zu klassischen LFO-Schwingungsformen liefern kann. Er lässt sich über MIDI oder CV triggern und bietet einen Uncertainty-Parameter für zufällige Variationen. Als weitere Modulationsquelle steht ein XLFO mit Dreieckschwingung zur Verfügung.
Das Modulationssystem verzichtet auf Patch-Kabel; stattdessen werden Zuweisungen über LEDs angezeigt. Das hat den Vorteil, dass der Buchla Ziggy Sounds speichern kann; dafür stehen 100 Speicherplätze zur Verfügung.

Zur Abrundung bietet der Synthesizer eine digitale Effektsektion mit Chorus, Delay, Filter, Reverb, Pitch Shift und weiteren Effekten.
Neben einem Stereo- und einem Kopfhörerausgang verfügt der Buchla Ziggy über einen MIDI-Eingang (DIN und TRS Typ A) sowie über einen USB-C-Anschluss. Darüber hinaus stehen analoge CV/Gate-Inputs zur Verfügung (Gate, 2 × CV).
Schön, dass Buchla das Thema „Einstieg in die West-Coast-Synthese“ nun nicht mehr anderen Herstellern überlässt. Ein Schnäppchen ist der Ziggy nicht, aber günstiger war ein echter Buchla-Synthesizer auch noch nie!
Preis und Verfügbarkeit
Du kannst den Buchla Ziggy ab sofort bei Thomann* für 1.039,- € bestellen.
Auf der Superbooth 26 ist Buchla am Stand B045 zu finden.
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