Blinkwheel Sequencer

Blinkwheel Sequencer  ·  Quelle: Koka Nikoladze

Blinkwheel LED

Blinkwheel LED  ·  Quelle: Koka Nikoladze

Koka Nikoladze hat einen mechanischen Sequencer vorgestellt, den man mit einstecken von LEDs „programmieren“ kann: das Blinkwheel. Bei jeder LED ist der Step an der entsprechenden Stelle gesetzt. Das Ergebnis sieht einfach gut aus.

Der drehende Arm besitzt eine kleine Spitze aus Draht und sobald er eine LED berührt, löst er entsprechend auch externe Signale aus. Das ist faktisch schon alles. Auch wenn die LEDs in echte Kontakte gesteckt werden, ist das Prinzip doch sehr einfach und ggf. nachzuempfinden oder sogar zu verbessern. Der Motor, der den Zeiger bewegt, ist dennoch über einen Schrittmotor gesteuert, sodass das Timing genau bestimmt werden kann. Der Hersteller hatte die Idee, eine Performance zu machen, die genau eine Stunde lang ist–- nur mit dem Blinkwheel.

Blinkwheel – ein mechanischer Sequencer

Die LED-Steckplätze sind genau 96 an der Zahl, sodass man von einem 96-Step-Sequencer sprechen müsste und kann. Das Timing und damit das Tempo jedes Schritts, bzw. einer kompletten Umdrehung, ist genau justierbar, denn sonst wäre die oben erwähnte 1-Stunden-Performance nicht möglich. Zu dieser Aufnahme wird es in Kürze noch ein „How to“-Video geben. Es sind noch 3 Pedale im Spiel. Er sagt, normalerweise sind Schrittmotoren sehr laut, mit dem Code des Freundes „Kim“ sei er leise. Der Ort, wo das Gerät gebaut wurde, nennt sich Bitraf, eine Art Hackspace in Oslo, Norwegen. Koka Nikoladze findet man auch bei Facebook.

Infos

Aber hauptsächlich findet man dort ein niedliches lustiges „Spiel“, bei dem man Gegenstände mit der Maus überfährt und diese lösen Samples aus. Das sollte man also auch einfach mal ausprobieren.

Video