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Whats-The-Deal-With-Behringer

Behringer Pedale gegen die Vorbilder  ·  Quelle: JHS Pedals / Youtube

JHS Pedals ist nicht nur eine Pedalfirma, sondern auch ein YouTube-Kanal vom JHS-Gründer Josh Scott „What‘s the deal with Behringer?“ heißt das neuste Video und darin werden Effektpedale von Behringer in der Preisregion bis 50 Euro mit ihren Vorbildern verglichen, die auch mal über 1000 Euro auf dem Gebrauchtmarkt kosten. Ob der Sound rankommt oder der Ruf der billigen und ungleichen Kopien stimmt? Alle Gitarristen sollten sich den Behringer Pedale Vergleich mal in Ruhe ansehen.

Mit dabei sind die Originale, vor allem von Boss und Ibanez, aber auch von Electro Harmonix und anderen Firmen, die die „Inspiration“ dafür waren. Solche Videos gibt es eigentlich genug im Netz, aber die Qualität ist wieder einmal hervorragend. Nicht nur technisch und damit klanglich einwandfrei im Video festgehalten, sondern auch gut moderiert. Josh fängt dazu mit der Firmengeschichte von Behringer an.

Switchback A/B

Grundlegend ist dieses Video eine versteckte Werbung für das Switchback A/B. Das ist ein neues Pedal von JHS Pedals. Es wurde zur NAMM 2019 vorgestellt und ist eigentlich nicht mehr als ein A/B True Bypass Looper. Also zwei Pedale, jeweils im eigenen Loop, die von extern mit einem Fußschalter ohne Verzögerung umgeschaltet werden können. Das kann man nutzen, um mittels verschiedener Preamp-Pedale einen anderen Amp-Kanal zu simulieren oder aber um Pedale zu vergleichen.

Dabei geht er im Video nicht nur mittels Audiobeispielen auf die Pedale ein, sondern erklärt auch noch etwas zu den Schaltungen und Unterschieden. Und Gemeinsamkeiten, denn manche Pedale sind laut ihm „dead on“, also exakt klingende Kopien, die einen Bruchteil des Originals kosten.

Das Video duaert 25 Minuten. Macht euch also ein Getränk der eigenen Wahl und gönnt euch den Exkurs in vielleicht unbekannte Gefilde. Hier noch eine Liste von den zu sehenden Effektpedalen:

Behringer TU300, Boss TU-2, Behringer CL9, Ibanez CP9, Behringer UO300, OC-2 ,Behringer UT300, Boss TR-2, Behringer DR600, Boss RV-5, Behringer VD400, Boss DM-3, Behringer FM600, Line 6 Otto Filter, Behringer EQ700, Boss GE-7, Behringer UV300, Boss VB-2, Behringer UM300, Boss MT-2, Behringer HM300, Boss HM-2, Behringer NR300, Boss NS-2, Behringer UC200, Boss CH-1, Behringer TO800, Ibanez TS808, Behringer VT999, Behringer VM1, Electro-Harmonix Memory Man, Behringer VT911, B.K. Butler Tube Driver, Behringer CS400, Boss CS-3, Behringer TM300, Tech 21 SansAmp GT2, Behringer SF300, Boss FZ-2, Univox Super-Fuzz

Ziemliche Latte, oder? Gönnt euch einfach mal den großen Behringer Pedale Vergleich. Und unter dem Video folgen die Links zum Shop…

Video

Und hier könnt ihr euch die Pedale kaufen (Affiliate)


12 Antworten zu “Behringer Pedale Vergleich: teure Originale gegen billige Kopien”

  1. Dave sagt:

    Ich habe das Video am WE gesehen und dachte nur: „Ich alter Pedal Snob!“.
    Fazit: Ich werde mir jetzt für 19 Euro entweder den SuperFuzz, Ultra Chorus oder das UV300 Ultra Vibrato gönnen und testen. Eventuell dann dem Pedal ein neues Gehäuse mit neuen Potis, Schalter etc gönnen. Für das UV300 Ultra Vibrato gibt es auch simple Geschwindigkeit-Mods im Netz. Mal sehen was ich dann mache. Vielleicht kaufe ich mir auch alle 3?!?!?!?!?

    Gruß und schöne Ostern

  2. combovaria sagt:

    Ich feier den Typen mit seinem Know-how, wie er Dinge auf den Punkt bringt und seine coolness. Und seine Frisur. Und natürlich schafft er es bei mir, dass ich die JHS Pedal dadurch noch mehr mag.

    • claudius sagt:

      Auf jeden Fall. Ich mag ihn mittlerweile sogar mehr als Wampler – wobei beide super Knowhow verbreiten.

      Erwähnenswert sind auch immer die Record Tipps am Ende. Elliot Smith war mir unbekannt bisher (und ich frage mich seit zwei gestreamten Alben, warum?).

  3. Ich freue mich, dass Mal jemand ein objektives Video über Behringer Pedale macht. Ich habe schon mal nach Reviews im Netz gesucht und wollte das Resultat dann im Musicstore Köln selbst überprüfen. Der Verkäufer bekam schon nach meiner Nachfrage nach Behringer Pedals übelst schlechte Laune und steigerte sich in eine Wutrede, die seines gleichen sucht. Er war nicht bereit, auch nur eines der Pedale zu verkaufen, obwohl der Laden sie führt. Unfassbar!!! Später bei Thomann konnte ich den direkten Vergleich anstellen und ich muss sagen, die Dinger sind echt eine gute Alternative, halt nur aus Plastik. Alles was ich jedenfalls von Behringer getestet oder gekauft habe, war sein Geld wert…

  4. Gingerhead sagt:

    Verstehe nicht so ganz, weshalb in letzter Zeit immer wieder uralte Artikel neu veröffentlicht werden? Soll Thomann in Zeiten der Krise unterstützt werden? Oder gehen Euch die Themen aus? Ich finde, das macht keinen guten Eindruck.
    Wenn halt grad weniger passiert, dann passiert eben grad weniger. Aber solche Uraltartikel inklusive massiver Werbekampagne für Thomann immer wieder nach vorne schieben ist schlechter Stil, wie ich finde. Ist ja noch nicht mal ein Artikel, den es lohnt mehrfach zu lesen. Das ist einfach nur Werbung für T. damit die Leute auch in Krisenzeiten munter weiter Geld ausgeben. Zumindest kommts bei mir so an.
    Ich lese Eure Website gern, weil doch immer wieder gute News verkündet werden. Aber diese Lückenfüller sind doch arg billig. Dann lieber ne Weile weniger posten.
    Wer sich Gearnews nennt, sollte doch News posten, und keine ollen Kamellen oder allzu durchschaubare Werbung. Sonst nennt Euch lieber Gear-adverts.de, dann weiss man wenigstens woran man ist…

    • marcus sagt:

      Hallo! Ab und zu gibt es Artikel, die es sich lohnt (das finden wir und stehen auch dazu) nochmals zu bringen. Deswegen werden diese Artikel auch mit dem „Archiv“-Symbol versehen. Wer es nicht (nochmals) lesen möchte, muss es eben auch nicht ;) Dazu sagen uns die Leserzahlen etwas anderes. Denn hier sehen wir eindeutig, dass wir mit unserer Idee/Meinung richtig liegen. Die Artikel kommen an und werden gerne gelesen.

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