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Audio Damagea ADM10 Kompressor Euromodul  ·  Quelle: audiodamage.com

Das Eurorack-Format ist bekannt für Synthesizer-Komponenten aller Art. Es gibt Oszillatoren, Filter und LFOs. Sehr beliebt sind die besondereren und meist digitalen Module. Aber ein Kompressor ist eigentlich doch ein Effekt? Wieso braucht man sowas als Modul? Nun, der Kompressor lässt sich per Spannungssteuerung verändern. Das ist für den klassischen Einsatz gut, aber auch für einen anderen kreativen Prozess zu gebrauchen. Das klassische House-pumpen kann er schon ohne Steuerung erzeugen. Es ist ziemlich kompakt und kann durchaus auch als Rack für klassische Dienste herhalten. Im modularen Synthesizer-Kontext kann es Drumsounds direkt aus dem Modular oder anderen Quellen hervorholen und tun.

Ein Kompressor ist im vereinfachten Prinzip ein VCA (ein spannungsgesteuerter Verstärkter) mit Envelope Follower und einer kleinen Hüllkurve. Er ist übrigens nicht analog aufgebaut. Das bedeutet, es befindet sich ein richtiges kleines Stück Software darin, ein DSP (ein Signalprozessor) und ein USB-Port für Updates. Also – der hier ist dazu da, ihn kreativ zu steuern. Wie stark darf dieser Sound pumpen? Wie extrem soll er verstärkt werden? Wie schnell soll der Kompressor reagieren?
Threshold, Kompression, A/R-Hüllkurventempo und Gain lassen sich steuern. Er besitzt außerdem einen Sidechain-Eingang, um sein Signal von einem anderen Instrument steuern lassen zu können als dem Eingangssignal selbst. Er kann auch mit Stereo-Signalen umgehen, jedoch verliert er dann die Sidechain-Funktion.

Er ist nicht besonders dick, so passt er auch in flache Racks, welche man für die Performance und als analogen Controller gerne verwendet. Der Preis wird noch verkündet werden.

Es gibt dazu auch ein kleines Video mit geduldiger Erklärung:

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