Arturia V-Collection 6

Arturia V-Collection 6  ·  Quelle: Arturia

Drei wirklich fette Klassiker sind neu dabei! Arturias V-Collection mit der Versionsnummer 6 bekommt zwei digitale Klassiker und einen analogen dazu: CMI Fairlight, Yamaha DX7 und Buchla Music Easel.

Bei Arturia werden Klassiker nicht nur simuliert, sondern sie bekommen meistens noch einen Zusatz wie einen weiteren LFO oder eine spezielle Funktion oder sogar etwas total Neues angebaut.

Arturia V-Collection 6

So auch hier. Neben den bekannten Klassikern aus der V 5.0 bekommen im Einzelnen der DX7 eine neue Optik mit Easy-Edit-Page hinzu, was spielerisch das Ändern von FM-Sounds einfacher macht. Außerdem hat er einen zweiten LFO hinzubekommen, der bekanntlich auch Audiogeschwindigkeiten erreichen sollte. Zudem sind selbstdefinierbare Hüllkurven an Bord, die eh beim Original schon komplexer waren. Das ist für FM wichtig und angesichts der Konkurrenz auch passend.

Beim Easel ist etwas, das Arturia Gravity nennt, hinzugekommen. Der Easel ist sehr stark ein spielbares Instrument, ähnlich wie der Minimoog. Er lebt sehr stark von der direkten Performance mit allem. Er bekommt eine Abteilung, die entweder etwas Physical Modeling oder aber spezielle Knöpfe enthält, die Reibung und Ähnliches beinhalten wie damals Lemur. Dies ist die wahrscheinlichere Variante der Interpretation, bis weitere Informationen bekannt werden. Das passt und ist total sinnvoll, wie eine Spielhilfe zu sehen – so kann man einen Knopf anschieben und er benötigt eine gewisse Zeit, um sich zu bewegen! Sehr gute und sehr passende Idee.

Spektral Synthesizer im Fairlight

Als letztes wäre der Fairlight CMI zu nennen, der durch seine Sample-Library und seinen Sequencer sehr bekannt wurde. Man erinnere sich an das Erdenklang-Album mit der computerakustischen Sinfonie oder einfach die Arbeiten von Kate Bush und Peter Gabriel oder später auch Cabaret Voltaire oder Eberhard Schoener. Neu ist ein Spektral-Synthesizer, der möglicherweise auf das 3D-Darstellungsmodell aufsetzt. Er kann Wavetables herstellen, was das Original natürlich niemals konnte.

Der Preis für alles zusammen wird 399 Euro betragen und es gibt auch Upgrade Angebote.

Infos

  • Details zu jedem Synthesizer findet man hier.

Video

  • Jon Schnee

    …wo findet man die Upgrades???

    • Labofmusic Records

      naja, steht auf der Produktseite bei „existing costumer“ und der Spass kostet dann jetzt 199.- Euro, später voraussichtlich 299.- was ist beides etwas to much finde :-/

  • Aven

    199€ für das Update finde ich etwas viel. 99€ maximal 129€ wäre mir das Update wert. Sonst aber hat Arturia eine schöne Schippe draufgelegt.