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Apple Keynote

Apple Keynote  ·  Quelle: macrumors

apple event logo 2

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apple event logo 3

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Apple kündigt eine Keynote  in New York für Dienstag den 30.Oktober an und es scheint neue Hardware zu kommen. Software wurde schließlich ausreichend ausgerollt in den letzten Wochen, darunter Mojave und iOS 12 zusammen mit den neuen iPhones.

Neue iPads?

Als erstes ist eine Serie überholter iPads fällig, gefertigt mit dem neuen A12 Prozessor in 7-nm-Technik. Er ist bereits in den neuen Smartphones im Einsatz, die damit allerdings auch preislich einen neuen Höchststand erreichten. Apple ist so schlau und verkauft die größere Variante als neues Produkt. Soweit so gut. Als recht sicher gilt, dass der Rand der neuen iPads schmaler werden soll, ja sogar nahezu verschwinden könnte. Dazu wird das iPad vielleicht nicht mehr per Touch-ID, sondern mit den Augen geöffnet werden können. Allerdings ist Apple neuerdings sehr aktiv bei der Diversifizierung, was ein zusätzliches „Billig-Modell“ mit Touch-ID bedeuten könnte und dazu eine Pro-Serie, welche dann die Gesichtserkennung Face-ID beinhaltet, mitunter auch eine ältere Gehäuseform, um die größeren iPads teurer verkaufen zu können. Lassen wir uns überraschen.

Apfelscheiben?

Das Logo oder besser gesagt die Apfel-Logos, die man gerade im Vorfeld zu sehen bekommt, sind bunt und in Scheiben geschnitten. Bunt ist eigentlich ein Indiz für Hardware und die Scheiben-Variante könnte auch auf einen modularen Mac Pro hinweisen. Es gibt außer den Logos bisher keine handfesten Belege, dennoch sind ID-Nummern in anderen Geräten und Software aufgetaucht, die die Gerüchteküche befeuern. Darunter natürlich die 12,9″ und 10,5″-Varianten des iPads, die gerade beim größeren Modell durch den Wegfall des Rahmens „größer“ werden könnten.

Weiter gemunkelt wird über

… USB-C-Anschlüsse anstatt Lightning. Für Musiker extrem tragisch wäre das Weglassen der Audiobuchse, die Apple unheimlich gerne los werden möchte, was das iPad meiner Meinung nach insgesamt extrem entwerten würde und alle zu einem Audiointerface zwingen könnte, welches gleichzeitig USB, Strom und Audio liefert.

Die Audiobuchse ist bei den Smartphones seit dem iPhone 7 dem Rotstift zum Opfer gefallen, weshalb es für Pro-Zwecke den Namen ebensowenig verdienen würde, wie ein iPad Pro ohne Audioanschluss. Besonders für Anwender, die keine Computer-Infrastruktur auf der Bühne wollen, wäre das ein immenser Rückschritt.

Mac Pro Modular?

Der Mac Pro Modular ist eigentlich für 2019 angekündigt und trifft damit mehr als viel zu spät ein. Viele User sind bereits auf Windows-PCs oder iMac/iMac Pro umgestiegen. Alle, die Open CL/GL nutzen, sind wegen der Abkündigung bekannter Firmen ohnehin gezwungen, das System zu wechseln oder haben sich einen Hackintosh gebaut. Genau jener wird aber auch nur so lange existieren, wie es nicht in allen Macs die T2-Sicherheits-ARM-Chips gibt. Sie verhindern aktuell weitere Hackintosh-Modelle. Die Wahrscheinlichkeit ist eigentlich klein, dass man mehr als eine Präsentation des Systems bekommt, aber gegeben hat es das schon.

Apple weiß genau, dass sie in Bringschuld sind und die aktuellen Angebote von Intel lassen ziemliche Rennmaschinen für ein vergleichsweise überschaubares Budget zu. Wie und was Apple daraus macht, steht aktuell noch in den Sternen. Für Audio und Plug-Ins sollte man auf einen sehr hohen CPU-Takt Wert legen, denn Mehrkern-Support liefern Audiotools meist nicht in dem Maße, wie man sich das als Musiker oder Producer erhofft. Deshalb sind Single-Core Messwerte noch immer realistischer für die Einschätzung.

Mal Air ansagen?

Das Macbook Air ist seltsamerweise noch zu haben, da es einen Intel-Chip verwendet und damit deutlich schneller als das MacBook One (12″) ist, das kleinste und heute sogar „günstigste“ (für Apple-Verhältnisse) sowie für Audio-Anwendungen gerade noch sinnvolle Book. Es hat auch nur zwei USB-Ports und ist eigentlich ziemlich veraltet, weshalb man annehmen mag, dass die MacBook Pro-Reihe sowohl in Gewicht und Abmessung als auch in Leistung dem Air überlegen ist. Nur ist es auch wesentlich teurer und so wartet die Gemeinde darauf, was und wie man die Linien weiter bringen wird oder ob das MacBook Air nun begraben wird. Technisch gesehen ist es, wie das iPad Mini, ein „Stevekind“. Das gleiche gilt für den …

Mac Mini (Pro?) und iMac

… der zuletzt 2014 runterskaliert wurde. Korrekt und sinnvoll wären heutzutage 4- oder 6-Kern-Varianten. Hier sollte man nur noch hoffen, denn Apple wird bestimmt nichts davon günstig machen, da man sich SSD und RAM überteuert kaufen muss. Apple macht durch seine unterdimensionierten Angebote mit 8GB RAM oder 256GB SSDs, die für die neuen Modelle eigentlich eine Frechheit wären, besonders wenn ein Pro dran steht.

Ebenso könnte ein Mac Mini Pro vorgestellt werden, der MacBook-like wenig Platz benötigen, aber die gleich Leistung bringen und ggf. sogar ein besseres Lüftungssystem anbieten könnte. Auch iMacs (ohne Pro) wären wieder mit einem kleinen Update an der Reihe. Ohne dieses Logo dürfte man wohl von einem reinen iPad-Event ausgehen, aber wir denken, dass Apple sich seiner Bringschuld bewusst ist und aufgrund der Vernachlässigung der Hardware und extremen Preisvorstellungen heute anders vorlegen muss, als es „früher“ akzeptiert wurde. Der Musiker von heute muss nämlich nicht mehr 1500 € sondern viel viel mehr für ein MacBook hinlegen, ebenso verhält es sich bei den iPhone-Flaggschiffen. Nach unten fehlen in meinen Augen einige Produkte, jedoch würden entkernte oder unterdimensionierte Angebote nicht viel helfen, zumindest nicht Musikern. Übrigens ist New York eher selten der Ort des Geschehens. Dort gab es auch schon mal äußerst langweilige „Education“-Events, die nur für die USA relevant sind…

iPad , iPad Pro, iPad Max , iMac, Mac Mini, Mac Moular oder Macbook Air, hoffen wir mal dass Apple zur Keynote NYC am 30.10 endlich abliefert. So sprechen Ex-Fanboys. Und du? Was denkst du?

 

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Gast

wäre toll wenn die endlich mit ihren überteuerten schrottprodukten von vorgestern zur hölle fahren


Webmaster

Na, schlechten Tag gehabt?