von Julian Schmauch | Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten
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Der Apple Event „Peek Performance“ ist vorbei! Und mit dem M1 Ultra wurde die finale Ausführung von der Apple Silicon Familie vorgestellt. Außerdem wird die CPU im neuen Desktop-Rechner Mac Studio Platz finden. Zu diesem wird es passend den 27-Zoll-Bildschirm Studio Display geben. Dazu gab es wie erwartet neue Ausführungen des iPhone SE und des iPad Air.

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Apple Event „Peek Performance“: M1 Ultra = 2x M1 Max

Apple Peek Performance: M1 Ultra, Mac Studio und Studio Display!

Schnell, schneller, M1 Ultra.

Kurz vor knapp hatten sich die Gerüchte verdichtet, dass Apple noch eine letzte Ausführung der M1-Prozessorfamilie in petto hat. Und so war es auch: M1 Ultra. Das CPU-Biest bringt zwei der bisher leistungsstärksten M1 Max in einer CPU unter. Und das bedeutet insgesamt 20 CPU-Kerne und bis zu 64 GPU-Kerne! Außerdem sind ist nun eine 32-Kern-Neural-Engine mit dabei.

Der M1 Ultra soll im kommenden Mac Studio Platz finden. Und dort soll er laut Apple bis zu 90 Prozent höhere Leistung liefern als das bisherige Spitzenmodell des 28-Kern-Xeon-Boliden Mac Pro. Das ist mal eine echte Ansage! Außerdem kann der M1 Ultra auf bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Dazu hat er im Vergleich zur Konkurrenz von Intel und Nvidia einen um bis 90 Prozent effizienteren Energieverbrauch.

Mac Studio: Leistung pur, Anschlüsse ohne Ende

Mac Minis stehen in vielen Studios. Denn ein voll ausgereizter Mini war bisher in beengten Regie-Räumen das höchste, was an Apple-Leistung möglich war. Mit dem Mac Studio will Apple hier vollkommen neue Maßstäbe setzen. Denn der Desktop-Rechner kommt mit dem bisherigen Spitzenreiter der Apple Silicon Welt M1 Max und in der zweiten Ausführung mit der neuen Super-CPU M1 Ultra.

Dazu hat der Mac Studio je nach Ausführung leicht unterschiedliche, aber grundsätzlich erfreulich viele Anschlussmöglichkeiten. Auf der Rückseite des aus Aluminium gefrästen Gehäuses sind vier Thunderbolt-Anschlüsse, ein 10-Gigabit-LAN-Anschluss, zwei USB-A-Anschlüsse, eine HDMI-Buchse und ein Mini-Klinke-Kopfhörer-Anschluss. Dazu kommen an der Frontseite ein SD-Kartenleser und zwei weitere Anschlüsse. Bei der kleineren M1-Max-Ausführungen sind das USB-C-Ports. Und bei der großen M1-Ultra-Variante sind es zwei weitere Thunderbolt-Anschlüsse. Zum Ende der Präsentation lies Apple noch verlauten, dass man den Mac Pro nicht vergessen habe und er als letzter Mac auch bald an der Reihe sei.

Studio Display: 27-Zoll Bildschirm mit A13 CPU

Passend zum Mac Studio kommt das Studio Display. Und das hat so einiges im Gepäck, was es von anderen 27-Zoll-Bildschirmen abhebt. 5k-Auflösung, Retina Display, Antireflex-Beschichtung – dazu gibt es auf Wunsch wie beim großen Pro Display XDR noch eine extra entspiegelte Variante mit Nanotexturglas. Außerdem verrichtet im Studio Display ein A13 Bionic Prozessor seine Arbeit. Die mobile CPU war in der iPhone 11 Generation verbaut.

Und diese ermöglicht einige Besonderheiten im Studio Display. So kommt das Display mit einer 12-Megapixel-Kamera. Und das ist die Gleiche wie im iPad! Durch die Unterstützung des A13 kann die Kamera auch mit dem sogenannten Folgemodus (Center Stage) genutzt werden. Dieser verändert automatisch den Fokus der Kamera, wenn eine weitere Person dazu kommt. Außerdem sind sechs Lautsprecher im Bildschirm. Diese können laut Apple auch Dolby-Atmos-Audiomaterial räumlich wiedergeben. Dazu sind zwei USBC-Ports und ein Thunderbolt-Port mit dabei. Zusätzlich zum Standard-Standfuß kann eine höhenverstellbare Variante bestellt werden. Auch gibt es einen VESA-Mount-Adapter zur Montage an der Wand.

iOS-Devices: iPhone SE (2022) mit MagSafe und iPad Air 5 mit M1

Zu Beginn von „Peek Performance“ wurde neben zwei neuen Grüntönen des iPhone 13 noch die diesjährige Generation des Budget-Smartphones iPhone SE vorgestellt. Und in diesem wird der aktuelle A 15 Bionic stecken, wie im iPhone 13. Der Touch-ID-Button verbleibt, das Gehäuse ist aus besonders stoßfestem Gorilla-Glas. Außerdem ist das iPhone SE nach IP67 vor Spritzwasser geschützt. Dazu kommt das Smartphone in drei Farbvarianten: Midnight (schwarz), Starlight (weiß) und Product Red. Das iPhone SE wird mit den Speichergrößen 64 Gigabyte, 128 Gigabyte oder 256 Gigabyte erhältlich sein.

Dazu wurde noch die fünfte Generation des iPad Air vorgestellt. In ihm steckt nun auch ein M1 aus der großen Apple Silicon Familie. Außerdem ist die Front-Kamera nun auch eine 12-Megapixel-Kamera mit integriertem Folgemodus. Das Tablet wird es in fünf Farbvarianten geben. Beide neuen Devices sind dazu 5G-fähig.

Preise und Verfügbarkeit der neuen Apple-Modelle

Mac Studio und Studio Display können ab sofort vorbestellt werden. Sie sind ab dem 18. März 2022 lieferbar. Die Preise für Mac Studio staffeln sich wie folgt:

  • Mac Studio mit M1 Max, 10-Core CPU und 24-Core GPU, 32 GB RAM, 512 GB SSD – 2.299,oo Euro bis
  • Mac Studio mit M1 Max, 10-Core CPU und 32-Core CPU, 64 GB Ram, 8 TB SSD – 5.749,00 Euro
  • Mac Studio mit M1 Ultra, 20 Core CPU und 48-Core GPU, 64 GB RAM, 1 TB SSD – 4.599,00 Euro bis
  • Mac Studio mit M1 Ultra, 20 Core CPU und 64-Core GPU, 128 GB RAM, 8 TB SSD – 9.199,00 Euro

Das Studio Display kostet 1.749,00 Euro. Dazu gibt es die Version mit Nanotexturglas für 1.999,00 Euro. Mit dem zusätzlichen neigungs- und höhenverstellbaren Fuß kostet das Studio Display 2.209 Euro.

Das iPhone SE ist ab Freitag, 11. März 2022, vorbestellbar. Lieferbar ist es wie Mac Studio ab dem 18. März 2022.  Die 64-Gigabyte-Version wird 519 Euro kosten. Dazu kostet die Version mit 128 Gigabyte Speicher 569 Euro und die größte Version mit 256 Gigabyte 689 Euro.

Ebenso ist das neue iPad Air ab dem 11. März 2022 vorbestellbar und ab dem 18. März 2022 lieferbar. Es ist in zwei Varianten erhältlich 64 Gigabyte (679 Euro) und 256 Gigabyte (849 Euro)

Alle Infos über Apple Devices

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Bildquellen:
  • Schnell, schneller, M1 Ultra.: Apple
  • Alle Details zum Studio Display.: Apple
  • Die beiden neuen Studio-Modelle von Apple.: Die beiden neuen Studio-Modelle von Apple.
  • Das iPhone SE: Apple
Apple Peek Performance: M1 Ultra, Mac Studio und Studio Display!

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7 Antworten zu “Apple Peek Performance: M1 Ultra, Mac Studio und Studio Display!”

    Fred sagt:
    0

    Mac Studio ??? Warum Studio ??? Nicht einmal ein kleines Audio Interface mit Stereo Eingang oder MIC Eingang für Studio Equipment. Alles nur über USB oder Thunderbolt. Also doch viele Zusatzgeräte über USB, da Thunderbolt gut aber sehr teuer ist. Extra USB Interface mit Netzteil nur um mit der Gitarre einen Riff ein zu spielen ????? Unter Studio verstehe ich etwas mehr als das. Ziemlich einfallslos. Okay super Leistung und ein paar Mehranschlüsse, aber was Solls. Dafür in der kleinsten Version das fast dreifache Geld. Selbst wenn ich im Geld schwimmen würde, käme er kaum in Frage. Übrigens kam von YAMAHA der CX5M (1981) und später der Laptop M1 (1986) mit Soundmodul und MIDI Anschluß für kleines Geld (CX5M mit MSX wohl das zuverlässigste Betriebssystem (Okay mit BeOS)) auf den Markt und läuft noch heute. MAC Studio Okay viel Power und viele Anschlüsse. Für Profis die eine Menge Geld damit verdienen sicher Top. Für Musiker mit kleinem Geldbeutel wohl eher nicht. Ich hoffe auf einen MINI mit M2, etwas mehr Anschlüssen und mehr Grundspeicher (RAM und SSD) in der Grundausstattung. Lieber etwas mehr Geld für Zubehör und guten Audio Interface

      Patz sagt:
      0

      „Studio“ weil es deutlich mehr Studios gibt, als nur Musikstudios – etwa Design Studios, Video Studios, … .
      Damit sind professionelle Anwender, die ihr Geld am Rechner verdienen adressiert – allen voran wohl Videobearbeiter und Content Creators – sicher aber auch Musik Studios. Denn auf einmal braucht man gar keine DSP Extender mehr für viele viele gut klingende Effektplugins pro Projekt.
      Und ganz ehrlich: für den Einstiegspreis kann man aktuell nirgends mehr Leistung bekommen (im Sinne von Preis/Leistung). Ob man die braucht und ob sich für jeden lohnt, das zu investieren, muss jeder für sich entscheiden.
      Ich hab jetzt auch nicht mitbekommen, dass Du zum Kauf genötigt wirst… hab ich was übersehen?
      Also warum aufregen und nicht einfach sagen „ok, für mich wohl zu viel.“?

      Marc sagt:
      0

      Hi Fred,

      „Studio“ deshalb, weil mit dem Begriff „Studio“ nicht nur Tonstudios gemeint sind, sonder auch Grafik,- Video,- Design- und Animations-Studios. Aber das wurde in der gestrigen Produktdemonstration von Apple auch klar kommuniziert.

      Die neue „Büchse“ ist wahrlich kein Schnäppchen und auch sicher nicht für jeden Anwender gemacht und gedacht, aber basierend auf den vorgestellten Features und Spezifikationen ist das Teil sicherlich sein Geld wert.

      Jedoch stimme ich Dir zu, dass ein MacMini mit schnellerem Silicon-Prozessor bestimmt für die breite (Musiker-)Masse die attraktivere alternative sein wird.

      Frank sagt:
      0

      OK, ich finde schon, das die Studiovariante vom Mini Sinn macht. Der Mini kostet in der maximalen Ausbaustufe (M1, 16GB RAM,2TB SSD plus Logic mit drauf) knappe 2150,- . Anschlüsse: 2x TB, 2xUSB A für Peripherie, was ich persönlich als Keyborder ziemlich rudimentär empfinde, wenn ich an die ganzen Tischhupen denke, die direkt an den Rechner angeschlossen werden wollen. Beim Studio bekomme ich für nen 1000der mehr den M1Max, 32GB RAM, 2TB SSD, Logic, 4xTB, 2x USB A+ 2xUSB C und zudem noch ne wesentlich bessere Kühlung. Brauch ich Logic nicht, kann ich noch mal 200,- sparen. Gib das in der Konfig mal beim MacBook Pro ein, bist du bei 4500,- !

    Danny sagt:
    0

    Das Display! Nach 5,5 Jahren endlich ein funktionales Äquivalent zum Thunderbolt Display. Aber auch gleich mal 75% teurer. Nach dem 2021er MBP scheint die dunkle Ära bei Apple in Sachen Features und Benutzbarkeit langsam zu Ende zu gehen. Warte schon auf den nächsten Pferdefuß. Obwohl. Die OS 11+ Optik gefällt mir nicht mit diesen Menüs. Und keinerlei Windows nativ oder emuliert mehr möglich soweit ich weiß.

    maddin sagt:
    0

    Leistungsmäßig bekommt man hier in der Ultra Ausbau Stufe sicherlich mehr als man im (Arbeits)Alltag die nächsten Jahre benötigt… selbst ein kleiner M1 im Air rennt ja in der DAW ohne zu Murren. Und auch für Video Gedöns unter FCPX oder Resolve sollte vieles gehen!

    Auch die (endlich) wiederkehrende Anschlussfreudigkeit ist positiv zu sehen nachdem man die letzten Jahre genau dort den Rotstift ansetzte und meinte alles drahtlos lösen zu können. Passt halt nicht ins „Pro“-Umfeld und nun gibt es endlich wieder einen SD Slot und MEHRERE USB/TB Ports *juche*

    Aber war da nicht was in Sachen Nachhaltigkeit? Wo bleiben wechselbare SSD’s bzw. die Möglichkeit des Upgrades in 2-3 Jahren? Muss ich tatsächlich jetzt für 8 TB zusätzlich weit über 2000€ on top investieren um zukunftssicher aufgestellt zu sein?
    Apple macht es einem in der Tat nicht leicht.

    Glücklicherweise bin ich noch nicht in der Apple Blase „gefangen“ – bisher wohnt hier nur ein M1 Air.
    Android läuft auf den Mobiltelefonen und ein in betagter Windows Laptop verrichtet vereinzelt auch noch seinen Dienst.

    Apple Studio? Für mich momentan keine Option. Die Leistung benötige ich Stand heute nicht und bis Apple an solch Pro/Studio Geräten keinerlei Upgrade Pfade in Sachen Hardware vorsieht tue ich mich auch echt schwer da in Begeisterungsstürme zu verfallen.

    Florian sagt:
    0

    Ich hab mir gleich nach dem Event das Basic Ultra Model bestellt. Warum? Ich rendere pro Monat an die 50 Videos mit AE und div. Plugins + an die 100 Podcast Folgen (+-30 Min. Länge). Speed ist hier alles und Rendering Zeit kostet auch Geld. Mein iMac full spec von 2019 hat sich voll und ganz ausgezahlt und wechselt jetzt bald den Besitzer.

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