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Behringer D-Synth Offen

Behringer D-Synth offen  ·  Quelle: Synthpro Video

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Durchanalysiert und in kleine Details zerlegt wird der D-Synth in diesen Videos. Der Mensch hat nicht nur bereits einen D-Synth vor sich, er erklärt auch „jede Schraube“ im Gerät. Allerdings sagt er auch, dass es sich um einen Prototypen handele, und damit kann sich die Qualität und Machart noch etwas ändern.

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Wer schon immer wissen wollte, was SMD ist, wie das Filter in Form von 4 Transistoren aussieht und wie diese Dinge mechanisch umgesetzt werden, ist hier richtig. Ein aufwendiges Video, das sich Zeit lässt für alles. Das Gehäuse, die Frontplatte und die Platine werden genauer betrachtet und kommentiert. Wir alle kennen Markus Fullers tolle „Auseinandernehm-Videos“, aber das hier steht dem kaum in etwas nach.

Behringer D-Synth mit modernem Design

Jareth zeigt, dass die Teile aufgelötet sind und nur die Potis durchkontaktiert und somit auf der anderen Seite wiederzufinden sind. Modernes Design, das den Platz gut nutzt. Natürlich ist das Original, der Minimoog, die Referenz. Er hat offenbar vor seiner Synth-Laufbahn in der Flugzeugindustrie gearbeitet und sagt, er hat so etwas täglich hergestellt. Also folge den Lippen des Sprechers und lehn dich zurück …

Er sagt, man könnte das Gerät auch in ein Eurorack-Case bauen und zurzeit ist es auch kaum anders als das. Das hat auch mich überrascht. Das wird wohl im Serienmodell nicht mehr so sein – spricht aber für Basteleien und Flexibilität. Bei 10:37 sieht man einen provisorisch aufgelöteten Spannungsregler, welcher im finalen Design so sicher nicht mehr zu finden sein wird. Trotzdem wirkt das Board schon sehr aufgeräumt, aber eng belegt.

Die Trimmer für die Kalibrierung liegen jetzt direkt auf dem Board und sind von hinten einzustellen, durch die Platine durch. Dafür muss man es öffnen, da es keine Öffnungen auf der Rückseite gibt, was sicher auch nachvollziehbar ist. Die Platine lässt durchaus Modifikationen zu und man kann alles reparieren. Er erklärt das für alle, auch die, die noch nie einen Synthesizer gesehen haben. Daher ist das Video nicht nur für Nerds geeignet.

Kein Klassiker, aber „super für das Geld“

Jareth betont, dass dies kein „Klassiker“ sei, sondern eher „super für das Geld“, funktional identisch. Wir können alle genauer hinschauen, ob das Serienmodell wirklich noch ein Eurorack-Gehäuse hat und die Frontplatte so sauber gemacht und gearbeitet ist wie hier. Man kann sicher sagen, dass diese noch „Einzelanfertigungen“ sind und die Qualität niedriger sein kann. Die Knöpfe scheinen hochwertig, da sie verschraubt sind mit Unterlegscheiben. Dies ist Revision C. Wer auch immer hier in Deutschland die ersten D-Synths aus der Serienfertigung bekommt, sollte mal nachsehen, wie sich die Fabrikmodelle von diesem Prototypen unterschieden.

Viel Spaß beim Anschauen:

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Noch ein weiteres Video von Jareth.

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2 Antworten zu “Analysiert und erklärt: Behringer D-Synth”

  1. WOK sagt:

    Schade, dass man bei Roland nicht diese schönen Kippschalter, sondern fummelige Mini-Schiebeschalter genommen hat. Denn funktionsmäßig ist der SE-02 natürlich weit überlegen – wenn auch teurer. Dafür punktet der Behringer wiederum mit dem Multifilter. Mal sehen, wann er denn nun wirklich geliefert wird (und wie hoch der Deutschland-Preisaufschlag wieder ausfällt)

  2. Mind Fuq sagt:

    Multifilter?

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