IK Multimedia Uno

IK Multimedia Uno  ·  Quelle: IK Multimedia

Klein und günstig aber dennoch komplett analog ist der Synthesizer-Erstling „Uno“ aus Italien. Ja, er wird komplett dort hergestellt und soll im Juli bereits im Laden sein. 

238 Euro (199,99 Euro plus MwSt.) ist eine echte Hausnummer und definiert neu was man für so wenig Geld bekommen kann. Es beginnt also, die absolute Verfügbarkeit für alle zu Taschengeld-Preisen. Der Uno hat zwei analoge Oszillatoren mit den drei klassischen Wellenformen Sägezahn, Dreieck und Puls (inkl. Rechteck) und auch Pulsbreitenmodulation beherrscht das Gerät. Dazu gibt es einen LFO, zwei ADSR-Hüllkurven und ein 12 dB / Oktave – Multimodefilter, was Tief-, Hoch- und Bandpass liefert.

Der Sequencer hat mindestens 16 Steps und hat die Anmutung einer MC202 mit einer Abbildung zweier Oktaven. Dazu ist ein Arpeggiator an Bord und ein Delay ist offenbar auch noch mit integriert. Diese Menge entspricht in etwa der Leistung der Roland Boutique Serie, nur ist dieser hier noch günstiger zu haben. Ob es Sequenzen mit mehr als 16 Steps gibt ist nicht bekannt, dennoch ist der Preis regelrecht sensationell und erinnert eher an eine Art Luxus-Volca gekreuzt mit dem Roland MC202, der in etwa einen vergleichbaren Funktionsumfang bietet.

Der Uno hat noch einen Rauschgenerator und die meisten Parameter werden über ein Matrixfeld angewählt und mit vier Potis entsprechend eingestellt. Das Prinzip kennt man schon von anderen kleinen Synthesizern und stellt keine große Hürde dar.

Hinweis: Die ursprüngliche Meldung zeigte nur den Nettopreis an. Es fehlten aber noch die fälligen 19 % MwSt. Wir haben den Artikel entsprechend abgeändert!

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Ui, daran müssen sich die anderen erstmal messen. Roland, Korg. Go for it!

Schade, dass man Potis statt Encoder genommen hat für die Parameter-Matrix. Das macht die Programmierung unnötig umständlich.

Mit Steuer und Versand (falls man nicht sofort bestellt) sind es dann doch 260 Euro.