von stephan | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

 ·  Quelle: Ampeg

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Endlich! Die legendäre Verstärker-Schmiede hat die Zeichen der Zeit erkannt und mit dem Ampeg SGT-DI eine „Alles-in-einem-Komplettlösung“ für Bassisten im Angebot. Dabei bietet es clevere Lösungen für Recording, In Ear-Monitoring und mehr. Ist das der wahr gewordene Traum aller Tieftöner?

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Den Anschluss gefunden?

Das wurde aber auch Zeit! Seit Jahren finden etliche Tourneen ohne echte Verstärker statt, Bands setzen komplett auf In-Ear-Monitoring und Bassisten formen ihren Klang über aufgeblasene Preamps von Darkglass, Line6 und Co. Da stellte sich irgendwann unweigerlich die Frage, ob der legendäre Verstärker-Hersteller Ampeg die Kurve kriegen würde. Zwar hat (hatte?) dieser die gute alte SCR DI im Programm, doch der mangelt es vergleichsweise stark an Funktionalität. Und die darin verbaute Scrambler Drive-Schaltung ist absolut nicht jedermanns Geschmack.

Dass der Hersteller zukunftsorientiert denkt, hat er bereits mit der SVT Suite bewiesen, dem ersten Plugin von Ampeg selbst! Doch das kann man nicht ohne Weiteres mit auf die Bühne nehmen. Nun betritt der Ampeg SGT-DI All-in-one-Preamp die Bühne. Und der kann sich wirklich sehen lassen!

Ampeg SGT-DI

Okay, was wird geboten? Das Pedal ist komplett digital und liefert einige State-of-the-Art-Funkionen, die es nie zuvor in einem Produkt von Ampeg gegeben hat. Der Vorverstärker beinhaltet zwei klassische Voicings, die euch seit Jahrzehnten ein Begriff sein dürften: SVT und B15. Diese könnt ihr über eine einen 3-Band-EQ mit Bass, variablen Mitten (!) und Höhen sowie selbstverständlich den altbekannten Schaltern ULTRA LO und ULTRA HI fein abstimmen. Ich als großer Kompressions-Fan freue mich zudem außerordentlich darüber, dass dem SGT-DI ein Kompressor spendiert wurde.

Super Grit Technology

Mit der aktuellen Rocket Bass Combo-Serie wurde die sogenannte Super Grit Technology (SGT) eingeführt. Dabei handelt es sich um einen Overdrive-Schaltkreis, der neben einem warmen Knurren den berüchtigten SVT-Growl der großen Geschwister authentisch einfangen soll. In meinem Test zum RB-115 Combo gefiel mir das Ergebnis ziemlich gut. Diese Drive-Schaltung befindet sich mit einem eigenen Fußtaster versehen ebenfalls in der Ampeg SGT-DI.

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Impulse Response an Bord

Jetzt wird es spannend! Während der Preamp Out das bislang geformte Signal (Preamp, Kompressor, SGT) beinhaltet, beispielsweise, um es in den Verstärker zu speisen, setzt der XLR-Anschluss nochmal eins drauf. Hier könnt ihr wahlweise drei mitgelieferte IRs (115, 410HLF, 810) oder drei eurer eigenen Impulsantworten hinzufügen. Das Beste: Über einen Regler an der Seite des Gehäuses könnt ihr diese in der Lautstärke variieren und so sehr gezielt auf eure Wünsche anpassen. Die Einstellungen werden automatisch gespeichert.

Über eine kostenlose Software (IR Loader) lassen sich die IRs zudem mit einem Hochpass- und Tiefpassfilterfilter weiter bearbeiten. Sehr gut! Die drei User-Plätze sind werksseitig mit Ampeg SVT-112AV, SVT-210AV und SVT-212AV Impulsantworten befüllt. Freunde eines direkten Klangs können die Impulsantworten einfach abschalten oder ihn für Recordingzwecke später weiter formen.

Ideal für In Ear Monitoring

Doch damit nicht genug! Ich als alter In-Ear-Spieler freue mich riesig über die folgende Dreingabe: Das Pedal beinhaltet einen AUX-Anschluss (sowohl Stereo als auch Mono) und einen Kopfhörerausgang. Der Clou: Das AUX-Level kann direkt am Gerät verändert werden und ist nur auf dem Kopfhörer (nicht dem XLR-Out) zu hören. Mit anderen Worten: Ihr könntet euch in einer Livesituation einen Mix ohne Basssignal vom Mischpult kommen lassen und euch selbst einen erstklassigen In-Ear-Sound basteln. Ich liebe diese Möglichkeit!

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Alles dabei?

Was meint ihr, ist das die eierlegende Wollmilchsau oder hat Ampeg etwas vergessen? Während manch einer einen FX-Loop vermisst, frage ich mich, warum der Hersteller nicht auch noch ein Stimmgerät integriert hat. Meiner Meinung nach wäre es erst damit eine wirkliche All-in-one-Lösung geworden. Aber gut, sei’s drum. Ich persönlich bin mit dem Gebotenen sehr zufrieden und möchte das Gerät auf jeden Fall ausprobieren! Ich bin mir sicher, dass wir das Teil demnächst auf vielen Bühnen sehen werden!

Preis

Die Ampeg SGT-DI kostet 429 Euro* und kommt inklusive Netzteil.

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(9)

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2 Antworten zu “Ampeg SGT-DI: Die All-In-One Bass-Box”

    Chris sagt:
    0

    Ich finde vor allem erfreulich, dass die Marke Ampeg nach der Übernahme durch Yamaha weiter entwickelt wird … und nicht abgewickelt, wie es manch anderen Firmen nach der Übernahme durch große Konzerne ergangen ist.

      Bonedoleser sagt:
      1

      Yamaha scheint in dieser hinsicht sich erfreulich anders zu verhalten, als andere grosse Konzerne. Anstatt Konkurrenten zu übernehmen und dann platt zu machen, kauft Yamaha Firmen strategisch auf, dass die Produktpalette ergänzt und erweitert wird. Dabei scheinen die Firmen weitgehend selbstständig weiter agieren zu können. Wie viel Einfluss Yamaha nimmt ist natürlich von außen schwer zu erkennen. Aber Bösendorfer, Steinberg, Line 6 und jetzt auch Ampeg sind gute Beispiele für das vorbildhafte Verhalten von Yamaha.

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