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 ·  Quelle: Thomann

Ihr wollt euch eine Akustikgitarre, E-Gitarre oder einen E-Bass zulegen und habt keine Lust alle notwendigen Komponenten einzeln zu recherchieren? Dann seid ihr hier genau richtig! Mit den folgenden Einsteigersets für Gitarre und Bass könnt ihr sofort loslegen.

Einsteigersets für Gitarre und Bass

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen – höchste Zeit für neue Vorsätze. Falls ihr den Entschluss gefasst habt, Gitarre zu lernen, jedoch noch nicht sicher seid, ob Nylon-, Western-, E-Gitarre oder sogar E-Bass, empfehle ich euch diesen Artikel zur Entscheidungsfindung. Ist die Auswahl erstmal getroffen, muss schleunigst das erste Instrument mitsamt Zubehör her. Hier sind fünf erschwingliche Pakete, mit denen ihr von Anfang an Freude haben werdet.

E-Gitarre für Blues, Funk, Soul und Classic Rock

Das Modell Stratocaster von Fender ist ein zeitloser All-Time Klassiker. Drei Tonabnehmer sorgen für einen flexiblen Klang. Als kleine Besonderheit habt ihr hier die Wahl zwischen dem klassischen Aufbau mit 3x Single Coil-Tonabnehmer (SSS)* oder einem sogenannten Humbucker in Stegposition (HSS)*. Wer auf Blues, Funk und Soul steht, nimmt SSS. Wer darüber hinaus auch für härtere Stilistiken gewappnet sein will, greift zur HSS. Neben Gurt, Kabel und Plektren rundet der dazugehörige Verstärker das Paket ab. 15 Watt sind ideal für das Üben zu Hause und der Achtzoll-Lautsprecher akzeptabel, um in der ersten Band Erfahrungen zu sammeln.

E-Gitarre für Rock und Metal

Auch wenn dieses Modell mit nur zwei Tonabnehmern und einem Cutaway (Halsausschnitt) ganz anders als die Stratocaster wirkt, ist es im Grunde fast genauso flexibel. Jazz, Blues und Soul lassen sich ebenso darauf spielen, doch wenn es um satte Overdrive- und Distortion-Klänge geht, ist es um so besser, wenn die Tonabnehmer von Hause aus ein gutes Fundament liefern und stets brummfrei agieren.

Die Harley Benton SC-400 in seidenmattem Schwarz kann sich hören und sehen lassen! Weil Heavy-Sounds nicht zu dünn klingen dürfen, habe ich das Paket mit dem besseren Verstärker* ausgewählt. Dieser weist 20 Watt und einen Achtzoll-Lautsprecher und sogar einen Hall auf. Im Testbericht wird dem Amp ein fast schon überraschend guter Klang attestiert. Und: Auch wenn der Kopfhöreranschluss keinen Hi-Fi-Genuss ermöglicht, so ist er immerhin vorhanden, sodass auch still geübt werden kann.

Westerngitarre fürs Lagerfeuer

Akustikgitarren mit Stahlsaiten versprechen einen wunderschönen brillanten Klang, der sich perfekt für Akkordbegleitung am Lagerfeuer eignet. Oasis lassen grüßen! Wer denkt, dass er mit der Gitarre allein bedient ist, irrt. In diesem Set* gibt es nicht nur ein tolles Einsteiger-Instrument mit hochwertiger Fichtendecke, Mahagonikorpus und -Hals, sondern zudem ein Buch mit Beispielen aus der Popmusik, ein Stimmgerät, Plektren und eine Tasche. Unserer diesjährigen Topliste der Akustikgitarren (erscheint am Mittwoch) konnte ich entnehmen, dass schwarze Akustikgitarren doll im Trend liegen und gleich mehrfach unter den umsatzstärksten Spitzenreitern platziert waren. Klar, Bruce Springsteen und Bon Jovi spielen doch auch nichts anderes.

Nylongitarre

Wer den warmen Klang klassischer Kompositionen oder feurigen Flamencos bevorzugt, liegt mit einer Nylongitarre goldrichtig. Außerdem tun die Saiten beim Greifen nicht so weh, perfekt für den Einstieg also. Die Yamaha C40 ist ein Industriestandard und eine der besten klassischen Gitarren für Anfänger. Trotz des moderaten Preises wartet sie mit einer Fichtendecke, Meranti-Boden und -Zargen sowie einem echten Palisander-Griffbrett und -Brücke auf. Das sind alles hochwertige Tonhölzer. Yamaha hat zudem eine sehr gute Qualitätskontrolle. Dieses Komplettpaket* versorgt euch nicht nur mit einer guten Gitarre, sondern dazu den Must-Haves am Anfang: einem Stimmgerät, einer Tasche und einer Fußbank.

E-Bass

Das coolste Instrument auf der ganzen weiten Welt ist der E-Bass, das weiß doch jeder! ;o) Dieses Bass Pack von Fender* besitzt einer meiner Schüler und ich kann bezeugen, dass speziell der Bass richtig Freude macht! Der Verstärker im coolen Vintage-Look hält zwar keiner vollen Bandbesetzung mit lautem Schlagzeuger stand, doch er sorgt daheim für einen guten Klang und bietet sogar einen Kopfhöreranschluss. Band-taugliche Verstärker allein sprengen schnell den Rahmen dieses Bundles. Da lohnt es sich, erstmal abzuwarten, ob man wirklich am Ball bleibt. (Weitere Budget-Bässe bis 300 Euro findet ihr hier.)

Hinweis: Dieser Artikel enthält Werbelinks, die uns bei der Finanzierung unserer Seite helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung!

6 Antworten zu “Alles drin: Einsteigersets für Gitarre und Bass”

  1. Dave sagt:

    Zitat: „15 Watt sind ideal für das Üben zu Hause und der Achtzoll-Lautsprecher akzeptabel, um in der ersten Band Erfahrungen zu sammeln.“

    Kann ich so nicht nachvollziehen. Die kleinen Amps aus dem Fender SQ Affi Strat Pack sind Mist. Und zwar kompletter Mist. Zuhause hat man keinen schönen Sound und in der ersten Band ist es schon schwer genug zusammen zu spielen. Da sollte der Sound und die Lautstärke nicht auch noch ein Hindernis sein.

    Ich finde es wichtig, dass schon die ersten gelernten Noten einen gewissen guten Grundklang mit sich bringen. Dann macht es den Anfängern mehr Spaß und bleiben eher dabei.

    Ich empfehle diese Pakete von 280 über 350 bis 420 Euro und man hat lannnnnge Spaß daran:

    Gitarren:

    Fender Squier Bullet Mustang HH für 125 Euro
    https://www.thomann.de/de/fender_squier_bullet_mustang_hh_blkil.htm

    Fender Squier Affinity Tele RR IL für 195 Euro
    https://www.thomann.de/de/fender_squier_affinity_tele_rr_il.htm

    Amps:

    Fender Mustang LT50 für 225 Euro
    https://www.thomann.de/de/fender_mustang_lt50.htm

    Der Amp hat 50 Watt mit 12″ Fender Special Design Lautsprecher, Instrumenteneingang, Kopfhörerausgang, AUX Eingang, Line Ausgang, 20 Amp Modelle, Stompbox/Delay/Reverb/Modulationen

    Danish Pete präsentiert:
    Fender Mustang LT50 Amplifier – The Perfect Amp for Home & Practice!
    https://www.youtube.com/watch?v=fY8IqS6ZWIY

    Falls der LT50 zu teuer ist empfehle ich den
    Fender Mustang LT25 für 155 Euro.
    https://www.thomann.de/de/fender_mustang_lt25.htm
    Der geht dann aber nicht für die erste Band.

    Der hat aber nur 25 Watt und 8“ und weniger Anschlüsse.

    Hennig Pauly hat ihn getestet und der kommt auch gut an:
    A review for beginners: Fender Mustang LT25
    https://www.youtube.com/watch?v=ALnSp4QQ1tw

    • stephan sagt:

      Vielen Dank für die Tipps! Vielleicht sollten die Stores ihre Pakete dahingehend überarbeiten und mehr Auswahl anbieten. Allerdings dürfte eine Anschaffung von 350 – 420 Euro vielen zu kostspielig sein. (Obwohl man auf lange Sicht wiederum spart.)

  2. Dave sagt:

    Also für 280 Euro bekommt man die
    Fender Squier Bullet Mustang HH und den Fender Mustang LT25.
    Das sind gerade mal 11 Euro mehr.
    Und damit würde ich mich auf die Bühne trauen.
    Klar es fehlen dann noch Kleinigkeiten. Und die sind in den Paketen auch Mist.
    Lieber dann:
    https://www.thomann.de/de/fender_nylongurt_mlogo.htm
    https://www.thomann.de/de/cordial_ccfi_30_pr.htm
    https://www.thomann.de/de/dunlop_tortex_standard_100_blau.htm
    Zusammen 21,70 Euro!

    Wenn es noch ein GigBag sein muss … zwischen 10 bis 40 Euro.

  3. Dave sagt:

    Im Fender Video bei Minute 10:08 die Verzerrung …

    Hey Fender wir leben in 2020!!!

    Das im Video ist kein „FUN“ sondern Verars***. So etwas darf gar nicht mehr verkauft werden. Und ich verstehe es auch nicht. Ich habe einen Fender Mustang I. Der ist jetzt 10 Jahre (?) alt. Und der klingt ja schon besser. Preis war bei ca. 100 Euro.

    Da kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

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