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Das neue Flaggschiff: Akai APC 40 MK II  ·  Quelle: Akai Professional

Tasten gefällig? Akai APC Key 25!  ·  Quelle: Akai Professional

Der kleinste der Bande: Akai APC Mini  ·  Quelle: Akai Professional

So sah der alte APC40 aus  ·  Quelle: ableton.com

Es sind natürlich alles für Ableton Live entwickelte Push-Controller, bei der Key 25 Version sogar mit eigener Klaviatur. Ich vermute APC steht für ‚Ableton Push Controller‘. Laut Akai ist man aber nicht an Live gebunden, sondern kann auch seine eigene DAW des Vertrauens nutzen. Ob das viel Sinn macht, außer vielleicht bei Bitwig, wage ich zu bezweifeln. Dennoch schön, dass Akai laut eigener Aussage sich an den Verbesserungswünschen der User beim APC40 orientiert hat.

Der APC40 kommt vor allem mit optimiertem Layout, für eine noch schnelleren Workflow. Die Buttons sind vor allem breiter geworden, was die Übersicht meiner Meinung nach enorm erhöht. Dadurch wird der Controller natürlich etwas breiter, aber das ist durch den Platzgewinn nicht schlimm. Die Fader stehen auch etwas mehr auseinander, so dass man nicht aus Versehen einen Benachbarten mit hoch reißt. Lediglich die LEDs um die Potis empfinde ich auf den Produktbildern etwas zu sehr als Blickfang. Da war die alte Variante ohne dauerleuchtenden Kranz deutlich angenehmer.

Der APC Key 25 ist eine neue Entwicklung und ebenso aus den Userwünschen hervorgegangen. Gleich eine Tastenleiste am Controller dran ist sehr platzsparend. Außerdem verzichtet man dadurch auf das Kabelgewurste dahinter. Wie der Name schon verrät gibt es 25 Tasten unterhalb des eigentlichen Controllers, der den Funktionen des APC40 recht ähnlich ist. Auch hier gibt es die 5×8 Tastenmatrix und die obere Reihe der Regler und Funktionen – allerdings alles bedeutend kleiner. Könnte, wenn man viel zwischen den neuen Akai Produkten mit großen Tasten eine Eingewöhnungszeit bedeuten.

Der ebenfalls neue APC Mini besteht als kleinste Version der drei neuen Controller nur aus der 5×8 Matrix , rudimentären Steuerfunktionstasten und den Fadern. Leider fehlen hier auch die Spur Solo und Record-Arm Tasten. Somit ist das ein reiner Performance Controller. Wer aber eher daheim an den Loops bastelt und live dann einfach gern nur Knöpfe drückt und den Rest mit anderen Controllern machen möchte, kommt hier genau auf seine Kosten.

Im Lieferumfang ist außerdem noch ein gehöriges Softwarepaket, das leider mit der größe der Versionen absteigt.
Beim APC40 sind dabei: Ableton Live Lite, Hybrid 3 by AIR Music Tech, SONiVOX Twist, Toolroom Artist Launch Packs, Prime Loops Sample Packs
Dem APC Key 25 hat Akai folgendes beigelegt: Ableton Live Lite, Hybrid3 by AIR Music Tech, SONiVOX Twist Spectral Morphing Synthesizer, Toolroom Records Artist Launch Packs.
Der APC Mini bekommt als kleiste Version auch das kleinste Softwarepaket: Ableton Live Lite, Hybrid 3 by AIR Music Tech, Toolroom Records Artist Launch Packs. Trotzdem sehr fair.

Alle Modelle sind übrigens schon gelistet und werden voraussichtlich ab 22.08. ausgeliefert. Der Akai APC40 MK II schlägt mit 369€ zu Buche, der Akai APC Key 25 kostet lediglich 129€ und der Akai APC Mini schmale 99€.

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